Vom Ende zum Anfang...
Aaaalso... Mir passiert da grad was ganz komisches. Ich wusste nicht richtig, in welches Forum ich das schreiben soll, aber hier passt's wohl hin. Um zu verdeutlichen, was denn genau so komisch ist, muss ich ein bisschen ausholen... In der Hoffnung, dass mich jemand versteht und ich das Gefühl bekomme, nicht völlig aus der Spur zu laufen...
Kurz vor den Ferien hab ich ein Mädchen aus meiner Schule ein wenig näher kennengelernt, durch gemeinsame Freunde. Sie bezeichnet sich selber als Punk, hat auch das entsprechende Äußere mit auffällig gefärbten Haaren, bunt geschnürten Stiefeln etc. Ein paar Tage später kamen einige Lehrer auf mich zu und meinten, ich soll unbedingt an einem kürzlich ausgeschriebenen Kurzgeschichtenwettbewerb teilnehmen. Nun gut, die Herausforderung hab ich gerne angenommen. Und weil ich mich aufgrund dieses Mädels ein Mal mehr in meinem Leben mit politischen Meinungen und der Problematik rechts/links auseinandergesetzt hab, wollte ich das auch gleich mit einbauen.
Also entstanden schnell zwei Hauptcharaktere für die Geschichte. Die eine kurz vor der 12. Klasse, die andere kurz vor der 10., mitten in den Sommerferien. Auf einer Party lernen sich die beiden flüchtig kennen, verlieren sich aber wieder aus den Augen. Erst als die ältere von beiden ein Praktikum im Krankenhaus beginnt, in dem die Jüngere zur Zeit liegt, knüpfen sie langsam engeren Kontakt. Nachdenklich über ihren eigenen Lebensstil versinkt die Ältere (ich benenne sie hier mal mit Sam) in Selbstzweifel, als sie immer öfter beobachtet, wie ausgelassen Tina (die Jüngere) lebt, mit ihren rot und grün gefärbten Haaren, ihren Piercings und ihren Punkklamotten..... Spontan lässt sich Sam ebenfalls piercen und beginnt damit ihren Selbstfindungsweg... Mitten in der Nacht am See ergibt sich schließlich zwischen beiden mehr. Hier endet die Geschichte erstmal, es beginnt aber mein reales Leben: Das Mädel aus meiner Schule, die ja die Vorlage für Tina bildete, hab ich am See mit Freunden kennen gelernt, kurz darauf hab ich mich - in meinem eigenen Selbstfindungsdrang und ein wenig aus Trotz - piercen lassen. (Mir selber ist, unbeabsichtigt, Sam sehr ähnlich geworden.) Wir beide schreiben uns im Internet seit Beginn der Ferien sehr häufig, es entstand letzte Woche aber eine lange Pause, als sie ins Krankenhaus musste. Tja, und für nächsten Samstag bin ich auf eine Party mit ihr eingeladen. Und jetzt kommt es mir vor, als hätte ich meine eigene Geschichte mit ihr in meiner Kurzgeschichte schon selber geschrieben, nur in falscher Reihenfolge. Bei uns ist der Grad des Kennenlernens vom Baden, über mein Piercing (kennenlernen deswegen, weil sie's gleich am nächsten Tag bewundern wollte), hin zum Krankenhaus und schließlich zur Party stetig gestiegen. In der Geschichte beginnt alles mit der Party, Tinas Aufenthalt im Krankenhaus, das gemeinsame Piercen, dann das Nachtbaden... Mir kommt es vor, als würde die Geschichte, kaum vollendet, ihr Eigenleben entwickeln :shock: Und das wundert mich doch des Öfteren in letzter Zeit...
So viel also zum Thema Geschichten bestimmen sich und den Autor selbst, nicht andersrum.
Kurz vor den Ferien hab ich ein Mädchen aus meiner Schule ein wenig näher kennengelernt, durch gemeinsame Freunde. Sie bezeichnet sich selber als Punk, hat auch das entsprechende Äußere mit auffällig gefärbten Haaren, bunt geschnürten Stiefeln etc. Ein paar Tage später kamen einige Lehrer auf mich zu und meinten, ich soll unbedingt an einem kürzlich ausgeschriebenen Kurzgeschichtenwettbewerb teilnehmen. Nun gut, die Herausforderung hab ich gerne angenommen. Und weil ich mich aufgrund dieses Mädels ein Mal mehr in meinem Leben mit politischen Meinungen und der Problematik rechts/links auseinandergesetzt hab, wollte ich das auch gleich mit einbauen.
Also entstanden schnell zwei Hauptcharaktere für die Geschichte. Die eine kurz vor der 12. Klasse, die andere kurz vor der 10., mitten in den Sommerferien. Auf einer Party lernen sich die beiden flüchtig kennen, verlieren sich aber wieder aus den Augen. Erst als die ältere von beiden ein Praktikum im Krankenhaus beginnt, in dem die Jüngere zur Zeit liegt, knüpfen sie langsam engeren Kontakt. Nachdenklich über ihren eigenen Lebensstil versinkt die Ältere (ich benenne sie hier mal mit Sam) in Selbstzweifel, als sie immer öfter beobachtet, wie ausgelassen Tina (die Jüngere) lebt, mit ihren rot und grün gefärbten Haaren, ihren Piercings und ihren Punkklamotten..... Spontan lässt sich Sam ebenfalls piercen und beginnt damit ihren Selbstfindungsweg... Mitten in der Nacht am See ergibt sich schließlich zwischen beiden mehr. Hier endet die Geschichte erstmal, es beginnt aber mein reales Leben: Das Mädel aus meiner Schule, die ja die Vorlage für Tina bildete, hab ich am See mit Freunden kennen gelernt, kurz darauf hab ich mich - in meinem eigenen Selbstfindungsdrang und ein wenig aus Trotz - piercen lassen. (Mir selber ist, unbeabsichtigt, Sam sehr ähnlich geworden.) Wir beide schreiben uns im Internet seit Beginn der Ferien sehr häufig, es entstand letzte Woche aber eine lange Pause, als sie ins Krankenhaus musste. Tja, und für nächsten Samstag bin ich auf eine Party mit ihr eingeladen. Und jetzt kommt es mir vor, als hätte ich meine eigene Geschichte mit ihr in meiner Kurzgeschichte schon selber geschrieben, nur in falscher Reihenfolge. Bei uns ist der Grad des Kennenlernens vom Baden, über mein Piercing (kennenlernen deswegen, weil sie's gleich am nächsten Tag bewundern wollte), hin zum Krankenhaus und schließlich zur Party stetig gestiegen. In der Geschichte beginnt alles mit der Party, Tinas Aufenthalt im Krankenhaus, das gemeinsame Piercen, dann das Nachtbaden... Mir kommt es vor, als würde die Geschichte, kaum vollendet, ihr Eigenleben entwickeln :shock: Und das wundert mich doch des Öfteren in letzter Zeit...
So viel also zum Thema Geschichten bestimmen sich und den Autor selbst, nicht andersrum.