Vorsicht lang / Angst vorm Tod
Trauerbewältigung ,
In unserer Gesellschaft sind die Themen Tod und Sterben weitgehend aus unserem Leben verbannt. Wir tun alles, um uns nicht damit befassen zu müssen, da sie uns Angst machen. Meine Angst geht sogar noch einen Schritt weiter.. Schon als dreijähriges Kind bekam ich starke Beklemmungen , wenn ich einen Friedhof / wie auch Bahnschienen ( ? ) betreten musste, außerdem lies ich mich nicht duschen. Ja ich bekam heftige Schreianfälle , verbunden mit komplette „ Aussetzer „ , wie auf dem Boden werfen , Weinkrämpfe ect. Keine Überredungskunst konnte mich überzeugen. .Sonst war ich ein unauffälliges , ruhiges Kind. Diese drei Konstellationen verbinde ich automatisch mit Tod, vor dem ich natürlich richtig Angst habe Den ersten spürbaren Verlust ( Tod meiner Oma ) hatte ich mit 6 Jahren.
Unbewusst vermeide ich bis Heute, soweit es geht , diese drei Dinge . Das innere Bedürfnis sich auf den Boden zu werfen ist geblieben. Würde ich auch tun , wenn das nicht so Scheiße aussehen würde.
...und ich bin gut durch die Jahre gekommen......
Dennoch wird jeder von uns im Laufe seines Lebens irgendwann einmal mit dem Tod eines nahen Angehörigen und der Trauer über seinen Verlust konfrontiert. Der Tod ist demokratisch und wir können ihn nicht umgehen.
Vor einigen Jahren verstarb , vermutlich die Liebe meines Lebens , meine Freundin bei einem Autounfall.
Seitdem ist alles anders. Die erlernten Vermeidungsstrategien lassen sich nur bedingt verwenden .Ich gelte als integriert , lieb , nett , freundlich und ausgeglichen . Und trotzdem versinke ich zeitweise in Unverständnis. Gefühle die ich bisher nie oder nie in dieser Stärke erlebt habe . Unbändige Wut, tiefe Verzweiflung , absolute Ratlosigkeit. , Schuldgefühle., wehtunender Schmerz...das Wissen alles kann ich ändern , aushalten , dagegen ankämpfen ... nur nicht den Tod . Es ist ausweglos und ich will ! mich nicht mit den Tod abfinden, anfreunden oder hingeben.
Ich will nicht akzeptieren, dass der Verlust überhaupt stattgefunden hat und nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Ich will mich nicht verabschieden .
Ich erfülle nicht die Normen einer Depression. Bin nicht suizidgefährdet oder ähnliches …
Niemand konnte mir bisher dieses Gefühl erklärbar machen . Und nach zahlreichen Gesprächen denke ich ...ich bin die einzige auf der Welt , die so fühlt ….
In unserer Gesellschaft sind die Themen Tod und Sterben weitgehend aus unserem Leben verbannt. Wir tun alles, um uns nicht damit befassen zu müssen, da sie uns Angst machen. Meine Angst geht sogar noch einen Schritt weiter.. Schon als dreijähriges Kind bekam ich starke Beklemmungen , wenn ich einen Friedhof / wie auch Bahnschienen ( ? ) betreten musste, außerdem lies ich mich nicht duschen. Ja ich bekam heftige Schreianfälle , verbunden mit komplette „ Aussetzer „ , wie auf dem Boden werfen , Weinkrämpfe ect. Keine Überredungskunst konnte mich überzeugen. .Sonst war ich ein unauffälliges , ruhiges Kind. Diese drei Konstellationen verbinde ich automatisch mit Tod, vor dem ich natürlich richtig Angst habe Den ersten spürbaren Verlust ( Tod meiner Oma ) hatte ich mit 6 Jahren.
Unbewusst vermeide ich bis Heute, soweit es geht , diese drei Dinge . Das innere Bedürfnis sich auf den Boden zu werfen ist geblieben. Würde ich auch tun , wenn das nicht so Scheiße aussehen würde.
...und ich bin gut durch die Jahre gekommen......
Dennoch wird jeder von uns im Laufe seines Lebens irgendwann einmal mit dem Tod eines nahen Angehörigen und der Trauer über seinen Verlust konfrontiert. Der Tod ist demokratisch und wir können ihn nicht umgehen.
Vor einigen Jahren verstarb , vermutlich die Liebe meines Lebens , meine Freundin bei einem Autounfall.
Seitdem ist alles anders. Die erlernten Vermeidungsstrategien lassen sich nur bedingt verwenden .Ich gelte als integriert , lieb , nett , freundlich und ausgeglichen . Und trotzdem versinke ich zeitweise in Unverständnis. Gefühle die ich bisher nie oder nie in dieser Stärke erlebt habe . Unbändige Wut, tiefe Verzweiflung , absolute Ratlosigkeit. , Schuldgefühle., wehtunender Schmerz...das Wissen alles kann ich ändern , aushalten , dagegen ankämpfen ... nur nicht den Tod . Es ist ausweglos und ich will ! mich nicht mit den Tod abfinden, anfreunden oder hingeben.
Ich will nicht akzeptieren, dass der Verlust überhaupt stattgefunden hat und nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Ich will mich nicht verabschieden .
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