Vorurteile auf der Arbeit -.-*
Was mir momentan Kummer bereitet ist in ein paar Worten zusammen zu fassen... Momentan bin ich als Praktikant in einer Einrichtung für geistig/körperliche Schwerbehinderte tätig und ich liebe diesen Beruf wirklich und arbeite unheimlich gerne dort...
Wer jetzt aber gedacht hätte, dass die Menschen in sozialen Einrichtungen tolerant sind oder offen für Neues, der liegt falsch. Am Freitag überraschte mich meine Chefin mit einer Predigt (gehalten auf dem Flur zwischen den Gruppen), in der sie mich der Faulheit, Unmotiviertheit und noch anderen lustigen Dingen beschuldigte, die ich überhaupt nicht begriff. Eine Chance auf Verteidigung wurde mir erst gar nicht gegeben, sondern mit Worten wie "Jetzt hören sie auf, sie wissen doch genau, dass sie keine Lust auf Arbeit haben.". abgeblockt und das ganze 15 Minuten lang. Ich bin niemand, der den ganzen Tag über lächeln kann oder der ständig fröhlich durch die Gegend hüpft, aber ich tue meine Arbeit so gut wie ich es eben kann (anscheinend mache ich ja alles falsch *hust*), bin pünktlich, sitze nicht faul herum und kümmere mich um die Bewohner, welche mir am Herzen liegen und die ich stetig höflich anspreche (und nicht anschreie wie manch bezahlter Mitarbeiter).
Und jetzt die Frage nach dem Warum... Vorurteile, wohin das Auge reicht, ob nun Aussehen, Einstellung, Introvertierheit oder unbedachte Fragen, die anscheinend nicht sonderlich gut aufgenommen wurden. Natürlich musste ich in einem unbedarften Moment noch eine Äußerung tätigen, die mein Ansehen wahrscheinlich nicht steigerte, da es eine christliche Einrichtung ist. Es war zwei Tage vor dem Frauentag und eine Dame kam herein und fragte im barschen Tonfall, ob jemand noch Blumen für seine Liebsten haben wollen würde und als sie mich so erwartungsvoll anschaute, sagte ich "Nein danke, aber ich schenke meiner Freundin nichts."... Nur ein weiteres Vorurteil an welchem sie sich aufziehen. Nun weiß ich genau, was meine Mitarbeiter von mir halten und das es mich meine Zukunft kostet, wenn sie mich rauswerfen...
Eine herrliche Welte in der wir da leben und die ja so furchtbar aufgeschlossen ist...
Fazit: Ich muss mich Montag, um ein neues Praktika kümmern und hoffen, dass meine Schule es akzeptieren wird. *motz*
Wer jetzt aber gedacht hätte, dass die Menschen in sozialen Einrichtungen tolerant sind oder offen für Neues, der liegt falsch. Am Freitag überraschte mich meine Chefin mit einer Predigt (gehalten auf dem Flur zwischen den Gruppen), in der sie mich der Faulheit, Unmotiviertheit und noch anderen lustigen Dingen beschuldigte, die ich überhaupt nicht begriff. Eine Chance auf Verteidigung wurde mir erst gar nicht gegeben, sondern mit Worten wie "Jetzt hören sie auf, sie wissen doch genau, dass sie keine Lust auf Arbeit haben.". abgeblockt und das ganze 15 Minuten lang. Ich bin niemand, der den ganzen Tag über lächeln kann oder der ständig fröhlich durch die Gegend hüpft, aber ich tue meine Arbeit so gut wie ich es eben kann (anscheinend mache ich ja alles falsch *hust*), bin pünktlich, sitze nicht faul herum und kümmere mich um die Bewohner, welche mir am Herzen liegen und die ich stetig höflich anspreche (und nicht anschreie wie manch bezahlter Mitarbeiter).
Und jetzt die Frage nach dem Warum... Vorurteile, wohin das Auge reicht, ob nun Aussehen, Einstellung, Introvertierheit oder unbedachte Fragen, die anscheinend nicht sonderlich gut aufgenommen wurden. Natürlich musste ich in einem unbedarften Moment noch eine Äußerung tätigen, die mein Ansehen wahrscheinlich nicht steigerte, da es eine christliche Einrichtung ist. Es war zwei Tage vor dem Frauentag und eine Dame kam herein und fragte im barschen Tonfall, ob jemand noch Blumen für seine Liebsten haben wollen würde und als sie mich so erwartungsvoll anschaute, sagte ich "Nein danke, aber ich schenke meiner Freundin nichts."... Nur ein weiteres Vorurteil an welchem sie sich aufziehen. Nun weiß ich genau, was meine Mitarbeiter von mir halten und das es mich meine Zukunft kostet, wenn sie mich rauswerfen...
Eine herrliche Welte in der wir da leben und die ja so furchtbar aufgeschlossen ist...
Fazit: Ich muss mich Montag, um ein neues Praktika kümmern und hoffen, dass meine Schule es akzeptieren wird. *motz*