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Warum haben manche so doll Angst sich zu outen. Ich verstehe es ja, wenn man in Bayern aufm Lande wohnt, oder abhängig ist bezüglich der Arbeitstelle oder noch noch bei den Eltern wohnt. Aber ist diese Angst nicht doch übertrieben. Steigert man sich da nicht zu sehr rein???Und macht sich verrückt, obwohl alles halb so schlimm ist? Jemand der keinerlei Verständnis hat für homo oder bisexuelle Neigungen ist für mich ein Vollpfosten und lebt im Mittelalter...den kann ich gar nicht ernst nehmen. Oder liegt es daran, weil ich aus Brandenburg komme und in Berlin wohne?? Meine Erfahrung ist, das es den meisten pupsegal ist, auf was ich stehe oder nicht...gibt es so furchtbare Gründe, sich selbst in seinem Freundeskreis oder in der Familie nicht zu sagen, wer man ist(unter anderem halt auch, auf wen man steht)?
Ich fange an zu zweifeln, wenn mir ne 40 Jährige aus Brandenburg erzählt, sie möchte sich nicht als Bisexuelle outen, weil dann die Dorfbewohner lästern. Kann man sich nicht auch selbst in etwas rein steigern?