Warum ist denn "normal" sein so wichtig?
Hhhmmm, bin gerade mal durch den "Sexualität regiert alles?"-Thread geflogen und (mal wieder) darauf gestoßen, dass es wahnsinnig vielen von uns wichtig zu sein scheint, als "normal" wahrgenommen zu werden.
Warum denn eigentlich?
"Normal" bedeutet für mich in Bezug auf Menschen, dass eine große Mehrheit ein bestimmtes Attribut mit sich rumträgt. "Rechtshänder sein" zum Beispiel. Bin ich nicht. Meine "Händigkeit" empfinden andere und auch ich selbst, nicht als normal. Wird auch meist kurz angesprochen, wenn es auffällt. Bewertet wird es aber nicht.
Genau so empfinde ich auch meine sexuelle Orientierung, als nicht normal. Selbst wenn wir alle Heteros in den einen und alle anderen in den anderen Topf schmeißen würden, würde es im Hetero-Topf wohl voller werden. Ich würde daher gar nicht auf die Idee kommen, mich in diesem Zusammenhang als "normal" einzustufen. Sehe aber auch nicht, warum das erstrebenswert sein soll.
Wer den Schritt macht, genau diese Sexualität zu bewerten, ist für mich überhaupt kein ernst zu nehmender Gesprächspartner. Im Guten wie im Schlechten.
Ich frage mich also, woher dieser merkwürdige Wunsch kommt, dass Lesbischsein als "normal" wahrgenommen wird? Warum wird "Normalität" zu einem positiven Attribut, gerade in einer Gesellschaft, in der auf der anderen Seite "Individualisierung" so groß geschrieben wird?
Warum denn eigentlich?
"Normal" bedeutet für mich in Bezug auf Menschen, dass eine große Mehrheit ein bestimmtes Attribut mit sich rumträgt. "Rechtshänder sein" zum Beispiel. Bin ich nicht. Meine "Händigkeit" empfinden andere und auch ich selbst, nicht als normal. Wird auch meist kurz angesprochen, wenn es auffällt. Bewertet wird es aber nicht.
Genau so empfinde ich auch meine sexuelle Orientierung, als nicht normal. Selbst wenn wir alle Heteros in den einen und alle anderen in den anderen Topf schmeißen würden, würde es im Hetero-Topf wohl voller werden. Ich würde daher gar nicht auf die Idee kommen, mich in diesem Zusammenhang als "normal" einzustufen. Sehe aber auch nicht, warum das erstrebenswert sein soll.
Wer den Schritt macht, genau diese Sexualität zu bewerten, ist für mich überhaupt kein ernst zu nehmender Gesprächspartner. Im Guten wie im Schlechten.
Ich frage mich also, woher dieser merkwürdige Wunsch kommt, dass Lesbischsein als "normal" wahrgenommen wird? Warum wird "Normalität" zu einem positiven Attribut, gerade in einer Gesellschaft, in der auf der anderen Seite "Individualisierung" so groß geschrieben wird?