Was tun wenn alles zusammenbricht...
Kleine Warnung wird etwas länger werden.
Es fing alles letztes Jahr an. Ich war bei einem Rock Festival das über drei Tage ging und dort brach meine Krankheit zum ersten Mal aus. Natürlich gab es bereits früher Anzeichen dafür aber es fiel niemanden auf weil keiner eine Ahnung hatte.
Es ging soweit das ich vor lauter Verwirrtheit durch fast ganz Österreich mit dem Zug kondelte und schließlich schon vor Venedig war bevor meine Eltern überhaupt wussten wo ich war.
In der Folge kam ich ins Krankenhaus und verbrachte dort die nächsten sechs Monate mit kurzer Unterbrechung, weil ich versuchte wieder in die Schule zu gehen. Allerdings funktionierte das ganz und gar nicht weil ich mich aufgrund der Tabletten entweder nicht konzentrieren konnte oder so müde war das ich eh nicht wusste was abgeht.
Also musste ich die Schule abbrechen aber das ist bei weiten nicht das schlimmste (obwohl das immer eine der wichtigsten Sachen für mich war).
Zumindest wenn man es vom emotionalen Standpunkt aus betrachtet. Meine alle ach so guten Freunde kamen mich zwar anfangs besuchen doch mit der Zeit wurde das immer seltener. Bis schließlich selbst mir klar wurde das ich da wohl auf die falschen Leute gesetzt habe. Auch meine engsten Freunde seit dem Kindergarten melden sich nicht mehr. Weil sie jetzt endlich mal Freundinnen haben und eben diese habe die irrationale Idee ich wäre scharf auf meine besten Freunde die übrigens Zwillingsbrüder sind.
Nach meiner Entlassung stand ich also da. Krank, allein und ohne Beschäftigung.
Zu allem Überfluss hatte ich wegen der schweren Medikamente die ich in der Anfangszeit nehmen musste einiges zugenommen. Und dass nach dem ich drei Jahre wirklich mein bestes im Leistungssport gegeben hatte. Ich habe wirklich jeden Tag trainiert und dann passiert mir sowas, ich hab in nur drei Monaten ein Drittel meines Anfangsgewicht zugenommen.
Jetzt wiederum drei Monate später bin ich in einen Reha-Programm bei dem mir geholfen wird ne Arbeit zu finden. Ich versuche mir einen neuen Freundeskreis aufzubauen, bin aber jetzt genauer in der Auslese. Bin auch soweit das ich Sport mach und bis jetzt ganz erfolgreich beim Abnehmen.
Allerdings und das ist es was mich zurzeit am meisten beschäftigt kann ich meine Krankheit noch nicht akzeptieren. Ich meine es ist nichts woran ich sterben könnte aber es hat alles verändert. Ich muss noch mal von null anfangen glücklicherweise habe ich meine Familie
Ich will eigentlich nur wissen ob es hier welche gibt die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und wissen wie man mit sowas umgeht? :idea: Wenn man selbst betroffen ist und auch für Mitmenschen.
Es fing alles letztes Jahr an. Ich war bei einem Rock Festival das über drei Tage ging und dort brach meine Krankheit zum ersten Mal aus. Natürlich gab es bereits früher Anzeichen dafür aber es fiel niemanden auf weil keiner eine Ahnung hatte.
Es ging soweit das ich vor lauter Verwirrtheit durch fast ganz Österreich mit dem Zug kondelte und schließlich schon vor Venedig war bevor meine Eltern überhaupt wussten wo ich war.
In der Folge kam ich ins Krankenhaus und verbrachte dort die nächsten sechs Monate mit kurzer Unterbrechung, weil ich versuchte wieder in die Schule zu gehen. Allerdings funktionierte das ganz und gar nicht weil ich mich aufgrund der Tabletten entweder nicht konzentrieren konnte oder so müde war das ich eh nicht wusste was abgeht.
Also musste ich die Schule abbrechen aber das ist bei weiten nicht das schlimmste (obwohl das immer eine der wichtigsten Sachen für mich war).
Zumindest wenn man es vom emotionalen Standpunkt aus betrachtet. Meine alle ach so guten Freunde kamen mich zwar anfangs besuchen doch mit der Zeit wurde das immer seltener. Bis schließlich selbst mir klar wurde das ich da wohl auf die falschen Leute gesetzt habe. Auch meine engsten Freunde seit dem Kindergarten melden sich nicht mehr. Weil sie jetzt endlich mal Freundinnen haben und eben diese habe die irrationale Idee ich wäre scharf auf meine besten Freunde die übrigens Zwillingsbrüder sind.
Nach meiner Entlassung stand ich also da. Krank, allein und ohne Beschäftigung.
Zu allem Überfluss hatte ich wegen der schweren Medikamente die ich in der Anfangszeit nehmen musste einiges zugenommen. Und dass nach dem ich drei Jahre wirklich mein bestes im Leistungssport gegeben hatte. Ich habe wirklich jeden Tag trainiert und dann passiert mir sowas, ich hab in nur drei Monaten ein Drittel meines Anfangsgewicht zugenommen.
Jetzt wiederum drei Monate später bin ich in einen Reha-Programm bei dem mir geholfen wird ne Arbeit zu finden. Ich versuche mir einen neuen Freundeskreis aufzubauen, bin aber jetzt genauer in der Auslese. Bin auch soweit das ich Sport mach und bis jetzt ganz erfolgreich beim Abnehmen.
Allerdings und das ist es was mich zurzeit am meisten beschäftigt kann ich meine Krankheit noch nicht akzeptieren. Ich meine es ist nichts woran ich sterben könnte aber es hat alles verändert. Ich muss noch mal von null anfangen glücklicherweise habe ich meine Familie
Ich will eigentlich nur wissen ob es hier welche gibt die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und wissen wie man mit sowas umgeht? :idea: Wenn man selbst betroffen ist und auch für Mitmenschen.