Was will sie von mir?
Hey zusammen,
war bisher immer stille Mitleserin, und habe mich nun entschieden, doch an Euch zu wenden, weil ich so einiges nicht verstehe. Vielleicht hilft es, wenn ihr als Ausstehende mal einen Blick drauf werft:
Der Text wird ein wenig länger: Vor fünf Jahren lernte ich eine Kollegin kennen. Wir waren beide in Beziehungen. Sie mit einem Mann und ich mit einer Frau. Zudem kamen wir aus unterschiedlichen Städten. Wir beendeten die Beziehungen, kündigten unsere Wohnungen und fingen in einer völlig neuen Stadt (keine Berührungspunkte-eher spießig) von vorn an. Wir waren zwar nach wie vor Kollegen, aber in unterschiedlichen Abteilungen. Die Anmerkung "doneverfuckthecompany&qu ot; können wir uns an dieser Stelle ersparen, da wir immer in der Firma stets professionell umgegangen sind.
Soweit so gut: Nach knapp vier Jahren wollten wir zusammen einen Wohnwechsel, aber in der gleichen Stadt bleiben. Der Wohnwechsel resultierte aus der Unzufriedenheit mit den baulichen Mängeln in der Wohnung zu tun hatte. Da war auch alles in Ordnung. Wir schafften uns wenige Monate zuvor einen Hund an. Es war zu dem Zeitpunkt ein Welpe und forderte unsere Zeit mehr denn je. Da wir viel Verantwortung in unseren Jobs hatten, war dies für uns zu teilen eine erhebliche Herausforderung. Ungeachtet dessen bin ich - auch nach fast zwei Jahren - davon überzeugt, dass es nicht Stein des Anstoßes war, dass unsere Beziehung ein jähes Ende nahm.
Im November zogen wir um. Unsere Freunde und sogar Kollegen halfen uns. Ende Dezember - an Weihnachten - zusammen bei der Familie. Alles Schick. Dann kam Mitte Januar. Sie suchte das Gespräch. Wir sprachen immer sachlich auf einer Augenhöhe miteinander. Ihr fehle was. Wir sprachen ruhig. Ich musste ihr alles aus der Nase ziehen. Dann sagte sie: "Das kannst du mir nicht geben. Versteh mich nicht falsch. Die Beziehung ist super, der Sex ist super, nur mir fehlt das letzte Quäntchen um glücklich zu sein". Ich war baff. Das war der Anfang vom Ende. Wir rieben uns auf. Ich (!) rieb mich auf, solange bis ich fast nicht mehr ich selbst war. Kurzum ich zog iwann aus. Auf ihren Wunsch hin. Es war unsere Wohnung, ihr Inhalt. Ich ging, ohne Ansprüche zu machen. Ohne Jammern, Quängeln, Betteln, Rache zu nehmen. Ich ging still und leise. Ungeachtet der Trennung hatten wir uns versprochen, dass wir uns beide um unseren Hund kümmern. Das war dann auch relativ schnell nicht mehr möglich, weil sie nicht wollte, dass ich ihre Privatsphäre störe. Ich verzichtete drauf, darauf zu pochen. Aber sie bat mich um die anteilige Miete, ich zahlte für den Hund (OP), stand aber zum Schluss mit leeren Händen da. Wie gesagt, ich trauerte, für mich und leise. Einige Wochen später erfuhr ich, dass am Tag meines Auszugs unser gemeinsamer Kollege in das "gemachte Nest" einzog. ICh war schockiert und enttäuscht. Merkte ich doch, dass er mir eine Weile nicht mehr in die Augen schauen konnte. Ich versuchte einen Haken dran zu machen, eben weil die Firma auch eine Rolle spielte.
Und nun kommt das was ich nicht verstehe:
Ich habe ihren Wunsch respektiert und bin gegangen. Habe sie in Ruhe gelassen. Als sie erfuhr dass ich jemanden kennengelernt hatte, benahm sie sich mir gegenüber als hätte ich ihr das Spielzeug weggenommen. Sie rief betrunken bei mir an. Machte mir Vorwürfe, dass mir alles egal wäre. Sie weinte. Ich verstand es nicht und legte auf. Den Kontakt habe ich dann gänzlich abgebrochen, weil es in eine Richtung ging, wo ich nicht mehr in der Lage gewesen wäre, das Positive aus unserer Beziehung in "unser" Bücherregal zu stellen und das wollte nicht. Das traf sie hart. zumindest reagierte sie entsprechend hysterisch. Jetzt nach fast einem Jahr, gewährte sie mir immer noch nicht ein klärendes Gespräch. Ich hätte gern gewusst, was eigentlich damals los war. Wie all das zustande kam. Aber sie verweigert mir die Möglichkeit endlich einen Schlussstrich zu machen. Einen Haken, den brauch ich. Sie argumentiert damit, dass sie nicht bereit ist mich "gehen zu lassen". Nach wie vor wohnt ihr Freund (mein Kollege) immer noch bei ihr. Sie sind nach wie vor ein Paar und augenscheinlich glücklich. Warum kann sie mich nicht abschließen lassen? Warum kann sie nicht mit mir jetzt nach fast zwei Jahren normal darüber reden? Sie hat mich verlassen und vom Verhalten her, könnte man echt meinen, dass ich sie verlassen habe. Ich versteh es nicht. Habt ihr eine Erklärung für ihr ganzes Verhalten?
war bisher immer stille Mitleserin, und habe mich nun entschieden, doch an Euch zu wenden, weil ich so einiges nicht verstehe. Vielleicht hilft es, wenn ihr als Ausstehende mal einen Blick drauf werft:
Der Text wird ein wenig länger: Vor fünf Jahren lernte ich eine Kollegin kennen. Wir waren beide in Beziehungen. Sie mit einem Mann und ich mit einer Frau. Zudem kamen wir aus unterschiedlichen Städten. Wir beendeten die Beziehungen, kündigten unsere Wohnungen und fingen in einer völlig neuen Stadt (keine Berührungspunkte-eher spießig) von vorn an. Wir waren zwar nach wie vor Kollegen, aber in unterschiedlichen Abteilungen. Die Anmerkung "doneverfuckthecompany&qu ot; können wir uns an dieser Stelle ersparen, da wir immer in der Firma stets professionell umgegangen sind.
Soweit so gut: Nach knapp vier Jahren wollten wir zusammen einen Wohnwechsel, aber in der gleichen Stadt bleiben. Der Wohnwechsel resultierte aus der Unzufriedenheit mit den baulichen Mängeln in der Wohnung zu tun hatte. Da war auch alles in Ordnung. Wir schafften uns wenige Monate zuvor einen Hund an. Es war zu dem Zeitpunkt ein Welpe und forderte unsere Zeit mehr denn je. Da wir viel Verantwortung in unseren Jobs hatten, war dies für uns zu teilen eine erhebliche Herausforderung. Ungeachtet dessen bin ich - auch nach fast zwei Jahren - davon überzeugt, dass es nicht Stein des Anstoßes war, dass unsere Beziehung ein jähes Ende nahm.
Im November zogen wir um. Unsere Freunde und sogar Kollegen halfen uns. Ende Dezember - an Weihnachten - zusammen bei der Familie. Alles Schick. Dann kam Mitte Januar. Sie suchte das Gespräch. Wir sprachen immer sachlich auf einer Augenhöhe miteinander. Ihr fehle was. Wir sprachen ruhig. Ich musste ihr alles aus der Nase ziehen. Dann sagte sie: "Das kannst du mir nicht geben. Versteh mich nicht falsch. Die Beziehung ist super, der Sex ist super, nur mir fehlt das letzte Quäntchen um glücklich zu sein". Ich war baff. Das war der Anfang vom Ende. Wir rieben uns auf. Ich (!) rieb mich auf, solange bis ich fast nicht mehr ich selbst war. Kurzum ich zog iwann aus. Auf ihren Wunsch hin. Es war unsere Wohnung, ihr Inhalt. Ich ging, ohne Ansprüche zu machen. Ohne Jammern, Quängeln, Betteln, Rache zu nehmen. Ich ging still und leise. Ungeachtet der Trennung hatten wir uns versprochen, dass wir uns beide um unseren Hund kümmern. Das war dann auch relativ schnell nicht mehr möglich, weil sie nicht wollte, dass ich ihre Privatsphäre störe. Ich verzichtete drauf, darauf zu pochen. Aber sie bat mich um die anteilige Miete, ich zahlte für den Hund (OP), stand aber zum Schluss mit leeren Händen da. Wie gesagt, ich trauerte, für mich und leise. Einige Wochen später erfuhr ich, dass am Tag meines Auszugs unser gemeinsamer Kollege in das "gemachte Nest" einzog. ICh war schockiert und enttäuscht. Merkte ich doch, dass er mir eine Weile nicht mehr in die Augen schauen konnte. Ich versuchte einen Haken dran zu machen, eben weil die Firma auch eine Rolle spielte.
Und nun kommt das was ich nicht verstehe:
Ich habe ihren Wunsch respektiert und bin gegangen. Habe sie in Ruhe gelassen. Als sie erfuhr dass ich jemanden kennengelernt hatte, benahm sie sich mir gegenüber als hätte ich ihr das Spielzeug weggenommen. Sie rief betrunken bei mir an. Machte mir Vorwürfe, dass mir alles egal wäre. Sie weinte. Ich verstand es nicht und legte auf. Den Kontakt habe ich dann gänzlich abgebrochen, weil es in eine Richtung ging, wo ich nicht mehr in der Lage gewesen wäre, das Positive aus unserer Beziehung in "unser" Bücherregal zu stellen und das wollte nicht. Das traf sie hart. zumindest reagierte sie entsprechend hysterisch. Jetzt nach fast einem Jahr, gewährte sie mir immer noch nicht ein klärendes Gespräch. Ich hätte gern gewusst, was eigentlich damals los war. Wie all das zustande kam. Aber sie verweigert mir die Möglichkeit endlich einen Schlussstrich zu machen. Einen Haken, den brauch ich. Sie argumentiert damit, dass sie nicht bereit ist mich "gehen zu lassen". Nach wie vor wohnt ihr Freund (mein Kollege) immer noch bei ihr. Sie sind nach wie vor ein Paar und augenscheinlich glücklich. Warum kann sie mich nicht abschließen lassen? Warum kann sie nicht mit mir jetzt nach fast zwei Jahren normal darüber reden? Sie hat mich verlassen und vom Verhalten her, könnte man echt meinen, dass ich sie verlassen habe. Ich versteh es nicht. Habt ihr eine Erklärung für ihr ganzes Verhalten?