Weil ich nicht will,das es uns zuviel wird...
lasse ich vieles unausgesprochen... Vermeide ich dauernde Leidenschaft, die das Schöne auf etwas niedriges reduzieren könnte... lasse ich sie auch einmal einen Tag lang in Ruhe, wenn es sein sollte, auch eine Woche oder einen Monat... Weil ich nicht will, dass dass es ihr zuviel wird, versuche ich, mich zurückzuhalten... Weil ich will, dass sie mir alles anvertraut, ohne die Angst, es könne auch mich quälen, verstecke ich den Schmerz, der eigentlich der ihre ist... Weil ich will, dass sie von sich aus erzählt, und sei es ein banales Thema, versuche ich, mein Interesse zu zeigen, ohne aufdringlich zu sein... Weil ich will, dass sie aus freien Stücken ein Teil meines Lebens ist, lasse ich ihr jede Freiheit, die sie braucht, bestärke sie in dem Gedanken, wegzugehen.... Ich will immer wieder aufs neue merken, was ich an ihr habe, deswegen will ich sie vermissen... Ich will nicht, dass sie weggeht, weil es mir nichts ausmachen würde. Ich will, dass sie weggeht und ihren Weg geht, um zu sich zu finden und zu merken, dass sie jederzeit zurück kann. Damit sie weiß, dass sie ein Zuhause hat. Nichts wünsche ich mir mehr, als ihre Entwicklung beobachten und erleben zu dürfen, doch wie können wir uns entwickeln, wenn wir nur miteinander leben? Wenn wir jeden Tag am gleichen Ort sind und die selben Dinge erleben? Ich bitte sie, wegzugehen, weil wir noch nicht so weit sind. Wenn wir einander schätzen können, gerade wegen den Eigenschaften, die uns NICHT verbinden, werden wir uns nahe sein, egal, wo sie sich befindet. Sie soll in die Welt hinausgehen und ihr Potential wecken, es hat viel zu lange nur geträumt und es war viel zu lange an diesen Ort gebunden. Jetzt bin ich in dieses Leben getreten und sie in meines, doch ich will nicht, dass es zuviel wird! Ich hoffe so sehr, dass sie es nicht falsch versteht!