Wenn ich es Dir nur sagen könnte...
Und wieder hast Du mich zum Lachen gebracht. Noch nie kannte ich einen Menschen, dessen Humor mich so mitriss wie Deiner. Ich sehe Dich an und mein Lachen geht in ein leichtes Schmunzeln über. Deine Augen strahlen eine behagliche Wärme aus und um Deine Mundwinkel haben sich kleine Grübchen gebildet. Wenn Du nur wüsstest, wie süß Du gerade aussiehst. Wenn ich es Dir nur sagen könnte... Ein weiterer gemeinsamer Abend neigt sich dem Ende. Daran zu denken, die folgende Nacht erneut einsam verbringen zu müssen, lässt mich ein wenig verstimmt wirken. Doch vielleicht ist es ein weiterer Traum, der die Nacht mit Leben erfüllen und die Sehnsucht für einen kurzen Moment stillen wird. In Gedanken versunken, gehe ich die verlassene Straße entlang - Du neben mir. Die Entfernung zwischen uns beiden erscheint mir viel zu groß. Ich überlege, wie lange wir uns nun schon kennen. Es müssen ca. drei oder vier Wochen sein; eine doch sehr kurze Zeit, in der wir uns allerdings fast täglich gesehen haben. Eine kurze Zeit, in der Du es geschafft hast, meine Gefühle für Dich zu gewinnen, unwissend. Und obwohl ich Dir seit unserem Kennenlernen so vertraut geworden bin, dass ich bereits zweimal bei Dir übernachten durfte, habe ich das Gefühl, dass Du sehr auf körperlichen Abstand achtest. Noch immer festgehalten von meinen Gedanken, gerate ich nun ins Grübeln. Ich blicke kurz zu Dir auf. Du schaust gerade auf eines der beleuchteten Ladenfenster rechts neben Dir. Außer unseren Schritten und entfernten fremden Stimmen ist nichts zu hören. Mein Blick schweift eine kurze Sekunde hoch an den schwarzen Himmel, wo sich ein wenig schwach leuchtende Sterne abzeichnen. Die hell strahlenden Laternen in der Stadt lassen sie nur schwer erkennen. Wie gern würde ich mit Dir in dieser lauen Sommernacht auf einer riesigen Wiese liegen und den Nachthimmel bewundern. So wie ich Dich bewundere. Ich richte meine Augen wieder auf die Pflastersteine vor mir. Mir fällt auf, dass sich unsere Hände noch nie berührten, nicht einmal zufällig. Immer wenn ich versucht habe, Dir ein Stückchen näher zu kommen, nur um Dich vielleicht einmal leicht zu streifen, war mein Vorhaben zwecklos. Es scheint fast so, als würdest Du großen Wert darauf legen, dass immer genügend Platz zwischen uns ist. Ich erinnere mich an einen kurzen Moment, in dem wir aus einer Bar kamen und ich Dir die Tür aufhielt. Du schautest hinter Dich, um zu sehen, wo die anderen bleiben und legtest Deine Hand auf die Türklinke, wo auch meine innehielt - so berührten sich unsere Finger. Ich befürchtete, dass Du sie gleich wieder wegnehmen würdest, doch das geschah nicht. Ein Gefühl der Schwerelosigkeit, ein kurzer Moment des Schwindels, ein Glücksmoment... Doch dann war ich es, die ihre Hand wieder wegnahm, in dem Zweifel, dass Du es nach Deinem Cocktail einfach unbewusst getan hast, ohne je merken zu können, welches Herzrasen Du mir damit beschertest.
Nun ist es nur noch die eine Straße, die ich überqueren muss und schon bin ich zu Hause. Du wünschst mir mit einer sanften Stimme eine gute Nacht und gehst in die andere Richtung weiter. Ich schaue Dir ein wenig nach und wundere mich, warum wir uns noch immer nicht zum Abschied umarmen; doch vielleicht ist es einfach nicht Deine Art.
In meinem Bett angekommen, schließe ich meine Augen und sehe Dich vor mir. Die Müdigkeit übermannt mich und mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen schlafe ich ein...
Der neue Tag ist wieder einmal recht stressig und so komme ich erst spät von Arbeit nach Hause. Mein erster Weg gilt dem Computer und wenige Sekunden später nachdem ich online ging, schreibt mich Deine Mitbewohnerin an, ob ich heute nicht vorbeikommen möchte, um ein wenig gemeinsam mit ihr Gitarre zu spielen. Natürlich sage ich sofort ja und packe meine Sachen zusammen, da ich auf das Angebot, erneut in Deiner WG zu schlafen, auch einwilligte. Endlich angekommen, bin ich froh, Dich nach diesem anstrengenden Tag noch sehen zu dürfen. Nachdem wir ein wenig geredet haben, holst Du mir ein Glas Wein und wenige Schlucke später legen Deine Mitbewohnerin und ich mit der Musik los. Nach ein paar verzweifelten Versuchten, Dich zum Singen zu überreden, habe ich wohl endlich das richtige Lied gefunden und schon darf ich Deinem Gesang lauschen. Es ist ein wundervolles, erfülltes Gefühl, Deine Stimme zu meinem Gitarrenspiel zu hören. Etwas, dass alles vollkommen erscheinen lässt und so fühle ich in diesem Moment jeden einzelnen Ton...
Nach einer langen, musikreichen Nacht legen wir uns schlafen. Wie ich es schon so oft hörte, schlägt Deine sonst so aussagekräftige Stimme in einen sanften, fast flüsternden Ton um und die zwei kleinen Worte "schlaf gut" lassen sie mich in genau diesem Ausdruck, den Du ihnen verleihst, zu Dir zurückgeben. Du gehst in Dein Zimmer und mit einem Dir hinterher schweifenden Blick gleiten meine Gedanken von Traum zu Traum...
Als ich am nächsten Morgen langsam die Augen öffne, sehe ich Dich an der Tür stehen, mit einem leicht verschlafenen, aber unglaublich süßen Blick. Du kommst zu mir aufs Bett, setzt Dich neben mich und fragst mich, wie meine Nacht war. Deine strahlenden Augen und die kurze Handbewegung, mit der Du Dir Deine Haare aus dem Gesicht streichst, rauben mir ein wenig die Sinne und so bekomme ich kaum ein Wort aus meinem Mund. Dein nacktes Bein, nur bedeckt von einer kurzen Boxershorts, liegt so dicht neben mir, wie Du es sonst nie zugelassen hast. Ich drehe mich etwas mehr zu Dir, Dein Bein bewegt sich gleichzeitig und plötzlich liegt mit dieser Bewegung meine Hand auf Deiner weichen Haut. Ich sehe Dir direkt in die Augen und ziehe im gleichen Moment meine Hand schüchtern, aber mit einem leichten Streicheln über Deinen Oberschenkel, wieder zurück. Mein Herz schlägt so schnell, dass ich Angst habe, Du könntest es fast hören und mein Atem wird ein wenig schwerer. Da ich Deinen Blick nicht deuten kann, wird mir unser kurzes Schweigen plötzlich unangenehm und ich suche verkrampft nach einem Thema, worüber wir reden könnten. Doch in diesem Moment sehe ich, wie sich Dein Mund öffnet: "Schade, dass Du sie wieder weg genommen hast." Nichts hätte mich mehr verblüffen können als diese Worte. Meine Stimme ist noch immer verstummt, doch mit einem leichten Zittern lege ich meine Hand wieder auf die Stelle, auf der vorhin schon meine Fingerspitzen leicht zu glühen begannen. Langsam streiche ich über Dein Bein und bemerke dabei, wie sich wieder diese kleinen Grübchen um Deine Mundwinkel bilden. Meine Augen halten an Deinen Lippen fest. Wie gern würde ich Dich küssen. Die Sehnsucht nimmt mich so sehr ein, dass ich hoffe, nicht allzu nervös zu wirken. Ich sehe, wie auch Dein Blick auf meine Lippen fällt...
Eine Stimme dringt zu mir vor. Deine Mitbewohnerin steht vor mir und meint, dass es wohl Zeit zum Aufstehen wäre. Etwas verwirrt blicke ich mich um. Ein Traum - es war nur ein Traum. Allerdings ein verdammt realistischer, denke ich mir.
Bei unserem gemeinsamen Frühstück kann ich es nicht lassen, Dich immer und immer wieder anzuschauen. Viel zu schön sind die Gedanken, die mir durch den Kopf schießen. Du bist viel zu schön! Wenn ich es Dir nur sagen könnte...
Nun ist es nur noch die eine Straße, die ich überqueren muss und schon bin ich zu Hause. Du wünschst mir mit einer sanften Stimme eine gute Nacht und gehst in die andere Richtung weiter. Ich schaue Dir ein wenig nach und wundere mich, warum wir uns noch immer nicht zum Abschied umarmen; doch vielleicht ist es einfach nicht Deine Art.
In meinem Bett angekommen, schließe ich meine Augen und sehe Dich vor mir. Die Müdigkeit übermannt mich und mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen schlafe ich ein...
Der neue Tag ist wieder einmal recht stressig und so komme ich erst spät von Arbeit nach Hause. Mein erster Weg gilt dem Computer und wenige Sekunden später nachdem ich online ging, schreibt mich Deine Mitbewohnerin an, ob ich heute nicht vorbeikommen möchte, um ein wenig gemeinsam mit ihr Gitarre zu spielen. Natürlich sage ich sofort ja und packe meine Sachen zusammen, da ich auf das Angebot, erneut in Deiner WG zu schlafen, auch einwilligte. Endlich angekommen, bin ich froh, Dich nach diesem anstrengenden Tag noch sehen zu dürfen. Nachdem wir ein wenig geredet haben, holst Du mir ein Glas Wein und wenige Schlucke später legen Deine Mitbewohnerin und ich mit der Musik los. Nach ein paar verzweifelten Versuchten, Dich zum Singen zu überreden, habe ich wohl endlich das richtige Lied gefunden und schon darf ich Deinem Gesang lauschen. Es ist ein wundervolles, erfülltes Gefühl, Deine Stimme zu meinem Gitarrenspiel zu hören. Etwas, dass alles vollkommen erscheinen lässt und so fühle ich in diesem Moment jeden einzelnen Ton...
Nach einer langen, musikreichen Nacht legen wir uns schlafen. Wie ich es schon so oft hörte, schlägt Deine sonst so aussagekräftige Stimme in einen sanften, fast flüsternden Ton um und die zwei kleinen Worte "schlaf gut" lassen sie mich in genau diesem Ausdruck, den Du ihnen verleihst, zu Dir zurückgeben. Du gehst in Dein Zimmer und mit einem Dir hinterher schweifenden Blick gleiten meine Gedanken von Traum zu Traum...
Als ich am nächsten Morgen langsam die Augen öffne, sehe ich Dich an der Tür stehen, mit einem leicht verschlafenen, aber unglaublich süßen Blick. Du kommst zu mir aufs Bett, setzt Dich neben mich und fragst mich, wie meine Nacht war. Deine strahlenden Augen und die kurze Handbewegung, mit der Du Dir Deine Haare aus dem Gesicht streichst, rauben mir ein wenig die Sinne und so bekomme ich kaum ein Wort aus meinem Mund. Dein nacktes Bein, nur bedeckt von einer kurzen Boxershorts, liegt so dicht neben mir, wie Du es sonst nie zugelassen hast. Ich drehe mich etwas mehr zu Dir, Dein Bein bewegt sich gleichzeitig und plötzlich liegt mit dieser Bewegung meine Hand auf Deiner weichen Haut. Ich sehe Dir direkt in die Augen und ziehe im gleichen Moment meine Hand schüchtern, aber mit einem leichten Streicheln über Deinen Oberschenkel, wieder zurück. Mein Herz schlägt so schnell, dass ich Angst habe, Du könntest es fast hören und mein Atem wird ein wenig schwerer. Da ich Deinen Blick nicht deuten kann, wird mir unser kurzes Schweigen plötzlich unangenehm und ich suche verkrampft nach einem Thema, worüber wir reden könnten. Doch in diesem Moment sehe ich, wie sich Dein Mund öffnet: "Schade, dass Du sie wieder weg genommen hast." Nichts hätte mich mehr verblüffen können als diese Worte. Meine Stimme ist noch immer verstummt, doch mit einem leichten Zittern lege ich meine Hand wieder auf die Stelle, auf der vorhin schon meine Fingerspitzen leicht zu glühen begannen. Langsam streiche ich über Dein Bein und bemerke dabei, wie sich wieder diese kleinen Grübchen um Deine Mundwinkel bilden. Meine Augen halten an Deinen Lippen fest. Wie gern würde ich Dich küssen. Die Sehnsucht nimmt mich so sehr ein, dass ich hoffe, nicht allzu nervös zu wirken. Ich sehe, wie auch Dein Blick auf meine Lippen fällt...
Eine Stimme dringt zu mir vor. Deine Mitbewohnerin steht vor mir und meint, dass es wohl Zeit zum Aufstehen wäre. Etwas verwirrt blicke ich mich um. Ein Traum - es war nur ein Traum. Allerdings ein verdammt realistischer, denke ich mir.
Bei unserem gemeinsamen Frühstück kann ich es nicht lassen, Dich immer und immer wieder anzuschauen. Viel zu schön sind die Gedanken, die mir durch den Kopf schießen. Du bist viel zu schön! Wenn ich es Dir nur sagen könnte...