Will das Wirrwarr in meinem Kopf mal zu "Pap
Habe eben liebe Motivation im Chat bekommen, meinen Kummer doch mal niederzuschreiben, also leg ich los...
(Danke Blue, Estelle und Gubbi!)
Ich hab keinen Plan, wo ich anfangen soll, könnte etwas chaotisch werden, hoffe aber, dass man durchsteigen kann ;-)
Das Schlimmste an meiner Situation: Ich habe keine beste Freundin "mehr", denn die, die diesen Posten 13 Jahre eingenommen hat, ist sein 9 Monaten meine Liebste...
Das ist in sofern gut, als dass die Partnerin ja auch die beste Freundin sein sollte... Es ist aber immer dann GANZ schlecht, wenn wir uns zoffen... Denn dann will man sich bei der besten Freundin ausheulen, was ja so nicht wirklich mehr möglich ist. Das ist arg belastend, aber irgendwie auch nicht zu ändern.
Zu meinem eigentlichen derzeitigen Problem: Ich habe einfach das Gefühl, dass sie mit zweierlei Maß misst. Das heißt, Dinge die sie an mir bemängelt, sind ok solange sie sie macht. Ein Beispiel. Wir haben leider keine einfache Beziehung, da sie aus diversen Gründen im Moment noch auf räumlicher Trennung (400 km) basiert. Es ist in sofern kein Problem, als dass wir uns ca. alle 2 Wochen für 4-5 Tage sehen.
Nun schreiben wir halt umso mehr sms und telefonieren stundenlang, das ist für uns normal geworden. Nun schreibt sie heute den ganzen Tag nicht, reagiert nicht auf meine sms, nix. Erst denk ich, ok, sie hat Stress auf Arbeit. Als sie Feierabend hat denk ich ok, sie ist einkaufen. Als ich wieder unbeantwortet bleibe, mache ich mir langsam Sorgen, denn ich kenne es nicht, dass sie auf nichts reagiert. Also rufe ich abends an, frage was los ist und sie sagt nur "ich bin noch nicht dazu gekommen zu schreiben".
Bitte???? Sie sagt und schreibt seitenweise Briefe, dass sie es kaum aushält ohne mich, dass sie nahezu krank ist, dass diese Einsamkeit sie auffrisst, dass sie ständig an mich denkt.... wie passt das zusammen??? mir ne sms tippen dauert 30 sec.! das tut weh! Ok, ich sage ihr das, bin sauer und traurig.
zwei Dinge die mich an der Situation einfach ankotzen: Würde ich mich einen Tag lang nicht melden, würde sie stinksauer sein! Das zweite: ICH bin jetzt das Arschloch! nicht so, dass sie mir irgendwie erklärt, warum sie sich nicht meldet oder sagt "tut mir leid" - nein, sie hat NULL verständnis, worüber ich mich aufrege. DAS kotzt mich an! Ich bin enttäuscht und gekränkt, aber sie schiebt mir die Schuld in die Schuhe und fragt noch, warum ich überhaupt sauer bin. HÄ?!?!?! Steh ich auf der Leitung???? Ich brauch gar nicht warten, dass sie sich heut nochmal meldet, weil ICH bin ja sauer, also soll ICH gefälligst auch anrufen...
Soll ich da heut noch anrufen?
Wo ist da mein Denkfehler? Was versteh ich da nicht?? Bin ich tatsächlich zu unrecht sauer? Bin ich jetzt wirklich diejenige, die wie immer zum Hörer greift und anrufen/sich melden muss da sonst ewig Funkstille herrscht??? Wäre sie in meiner Situation, wär sie ebenfalls stinksauer und würde sich nicht melden und auch da müsste ICH mich melden.
Das ist jetzt nur ein Bsp., weils grad akut da ist. Wem das lächerlich erscheint - schließ bitte die Seite, sorry ;-)
Wer noch weiterlesen mag - DANKE!
So ist es halt immer und immer wieder. Sie kann unheimlich schlecht ihre Gefühle ausdrücken, außer auf Papier. So schreibt sie mir seitenweise Briefe, wie sehr sie leidet unter der räumlichen Trennung etc. aber wenn es in einer Diskussion darum geht, ihre Meinung/Gefühle darzulegen, herrscht Schweigen im Walde. Ich kann damit sehr schlecht umgehen. Sie frisst immer alles in sich rein, und ich merke das. Ich frage und frage und frage, immer wieder sage ich "ich merke dass was ist, sags doch" aber es kommt nichts. Bis es irgendwann soweit ist, dass sie das Gefrage nervt und sie platzt. Dann ist es logischerweise zu spät und die Situation eskaliert.
In dem Punkt passen wir null zusammen - ich will alles ausdiskutieren, sie sagt kein Wort, es ist zum verrücktwerden. Nun habe ich in den letzten Monaten schon dazugelernt und bin ruhiger geworden. Sie hat das auch mal in einem sehr innigen Monet "gelobt" also hat sie es wahrgenommen. Über sich selbst sagt sie aber, sie kann ihr Prob nicht ändern. Das heißt für mich, dass ich was tue, sie nicht und das ist in der Beziehung das Ungleichgewicht. Das macht mir zu schaffen, ich habe Angst mich in die Ecke gedrängt zu fühlen, wenn ich denke, immer wieder etwas für die Beziehung zu tun, von ihr aber nichts kommt. Ist das verständlich? Ich brauche ein Gleiches Geben und Nehmen!
Sie sagt, sie versteht das, sieht es auch so, schaffts aber nicht. Und nun? Ändert sich doch nichts. Dann resigniere ich irgendwann. Resignation bedeutet für mich, Aufgabe der Beziehung --> das macht mir Angst!!!!!
Kennt jemand das Problem? Ist es überhaupt verständlich?
Ui viel Text - sorry, kann immer schlecht aufhören, wenn ich einmal angefangen hab *g*
(Danke Blue, Estelle und Gubbi!)
Ich hab keinen Plan, wo ich anfangen soll, könnte etwas chaotisch werden, hoffe aber, dass man durchsteigen kann ;-)
Das Schlimmste an meiner Situation: Ich habe keine beste Freundin "mehr", denn die, die diesen Posten 13 Jahre eingenommen hat, ist sein 9 Monaten meine Liebste...
Das ist in sofern gut, als dass die Partnerin ja auch die beste Freundin sein sollte... Es ist aber immer dann GANZ schlecht, wenn wir uns zoffen... Denn dann will man sich bei der besten Freundin ausheulen, was ja so nicht wirklich mehr möglich ist. Das ist arg belastend, aber irgendwie auch nicht zu ändern.
Zu meinem eigentlichen derzeitigen Problem: Ich habe einfach das Gefühl, dass sie mit zweierlei Maß misst. Das heißt, Dinge die sie an mir bemängelt, sind ok solange sie sie macht. Ein Beispiel. Wir haben leider keine einfache Beziehung, da sie aus diversen Gründen im Moment noch auf räumlicher Trennung (400 km) basiert. Es ist in sofern kein Problem, als dass wir uns ca. alle 2 Wochen für 4-5 Tage sehen.
Nun schreiben wir halt umso mehr sms und telefonieren stundenlang, das ist für uns normal geworden. Nun schreibt sie heute den ganzen Tag nicht, reagiert nicht auf meine sms, nix. Erst denk ich, ok, sie hat Stress auf Arbeit. Als sie Feierabend hat denk ich ok, sie ist einkaufen. Als ich wieder unbeantwortet bleibe, mache ich mir langsam Sorgen, denn ich kenne es nicht, dass sie auf nichts reagiert. Also rufe ich abends an, frage was los ist und sie sagt nur "ich bin noch nicht dazu gekommen zu schreiben".
Bitte???? Sie sagt und schreibt seitenweise Briefe, dass sie es kaum aushält ohne mich, dass sie nahezu krank ist, dass diese Einsamkeit sie auffrisst, dass sie ständig an mich denkt.... wie passt das zusammen??? mir ne sms tippen dauert 30 sec.! das tut weh! Ok, ich sage ihr das, bin sauer und traurig.
zwei Dinge die mich an der Situation einfach ankotzen: Würde ich mich einen Tag lang nicht melden, würde sie stinksauer sein! Das zweite: ICH bin jetzt das Arschloch! nicht so, dass sie mir irgendwie erklärt, warum sie sich nicht meldet oder sagt "tut mir leid" - nein, sie hat NULL verständnis, worüber ich mich aufrege. DAS kotzt mich an! Ich bin enttäuscht und gekränkt, aber sie schiebt mir die Schuld in die Schuhe und fragt noch, warum ich überhaupt sauer bin. HÄ?!?!?! Steh ich auf der Leitung???? Ich brauch gar nicht warten, dass sie sich heut nochmal meldet, weil ICH bin ja sauer, also soll ICH gefälligst auch anrufen...
Soll ich da heut noch anrufen?
Wo ist da mein Denkfehler? Was versteh ich da nicht?? Bin ich tatsächlich zu unrecht sauer? Bin ich jetzt wirklich diejenige, die wie immer zum Hörer greift und anrufen/sich melden muss da sonst ewig Funkstille herrscht??? Wäre sie in meiner Situation, wär sie ebenfalls stinksauer und würde sich nicht melden und auch da müsste ICH mich melden.
Das ist jetzt nur ein Bsp., weils grad akut da ist. Wem das lächerlich erscheint - schließ bitte die Seite, sorry ;-)
Wer noch weiterlesen mag - DANKE!
So ist es halt immer und immer wieder. Sie kann unheimlich schlecht ihre Gefühle ausdrücken, außer auf Papier. So schreibt sie mir seitenweise Briefe, wie sehr sie leidet unter der räumlichen Trennung etc. aber wenn es in einer Diskussion darum geht, ihre Meinung/Gefühle darzulegen, herrscht Schweigen im Walde. Ich kann damit sehr schlecht umgehen. Sie frisst immer alles in sich rein, und ich merke das. Ich frage und frage und frage, immer wieder sage ich "ich merke dass was ist, sags doch" aber es kommt nichts. Bis es irgendwann soweit ist, dass sie das Gefrage nervt und sie platzt. Dann ist es logischerweise zu spät und die Situation eskaliert.
In dem Punkt passen wir null zusammen - ich will alles ausdiskutieren, sie sagt kein Wort, es ist zum verrücktwerden. Nun habe ich in den letzten Monaten schon dazugelernt und bin ruhiger geworden. Sie hat das auch mal in einem sehr innigen Monet "gelobt" also hat sie es wahrgenommen. Über sich selbst sagt sie aber, sie kann ihr Prob nicht ändern. Das heißt für mich, dass ich was tue, sie nicht und das ist in der Beziehung das Ungleichgewicht. Das macht mir zu schaffen, ich habe Angst mich in die Ecke gedrängt zu fühlen, wenn ich denke, immer wieder etwas für die Beziehung zu tun, von ihr aber nichts kommt. Ist das verständlich? Ich brauche ein Gleiches Geben und Nehmen!
Sie sagt, sie versteht das, sieht es auch so, schaffts aber nicht. Und nun? Ändert sich doch nichts. Dann resigniere ich irgendwann. Resignation bedeutet für mich, Aufgabe der Beziehung --> das macht mir Angst!!!!!
Kennt jemand das Problem? Ist es überhaupt verständlich?
Ui viel Text - sorry, kann immer schlecht aufhören, wenn ich einmal angefangen hab *g*