Wurde ja auch Zeit
Diskriminierung von Transsexuellen abbauen
Zu der Ankündigung der Regierungsfraktionen, die Diskriminierung von
Transsexuellen abzubauen, erklärt Philipp Braun, Sprecher des Lesben- und
Schwulenverbandes (LSVD):
Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) begrüßt die Ankündigung, die
Diskriminierung von Transsexuellen im Passgesetz zu beenden. Wie dem LSVD
aus den Regierungsfraktionen mitgeteilt wurde, soll es künftig ermöglicht
werden, die Geschlechtsangabe in Reisepässen dem Geschlecht des Vornamens
anzupassen.
Hintergrund ist, dass Transsexuelle bislang zwar ihren Vornamen ändern
konnten, sich daraus aber kein Anspruch auf die Änderung der
Geschlechtsangabe im Ausweis ergab. Dieser Zustand führt insbesondere bei
Auslandsreisen zu erheblichen Schwierigkeiten und nicht selten zu offener
Diskriminierung.
Der LSVD hofft, dass nun auch Bewegung in die Debatte über eine Reform des
Transsexuellengesetzes kommt. Das seit 1981 unveränderte Gesetz entspricht
nicht mehr dem heutigen Kenntnisstand und verstößt in vielerlei Hinsicht
gegen die Grundrechte und die Menschenwürde. Dies betrifft die
diskriminierende Sonderbehandlung von Transgendern bei den medizinischen
Begutachtungen, Behandlungen und den Kostenübernahmeverfahren. Transgender
müssen das Recht haben, ihre Lebensweise selbst zu bestimmen - bei der
Ausgestaltung ihrer Geschlechtsidentität wie auch bei ihrer Partnerwahl.
Zu der Ankündigung der Regierungsfraktionen, die Diskriminierung von
Transsexuellen abzubauen, erklärt Philipp Braun, Sprecher des Lesben- und
Schwulenverbandes (LSVD):
Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) begrüßt die Ankündigung, die
Diskriminierung von Transsexuellen im Passgesetz zu beenden. Wie dem LSVD
aus den Regierungsfraktionen mitgeteilt wurde, soll es künftig ermöglicht
werden, die Geschlechtsangabe in Reisepässen dem Geschlecht des Vornamens
anzupassen.
Hintergrund ist, dass Transsexuelle bislang zwar ihren Vornamen ändern
konnten, sich daraus aber kein Anspruch auf die Änderung der
Geschlechtsangabe im Ausweis ergab. Dieser Zustand führt insbesondere bei
Auslandsreisen zu erheblichen Schwierigkeiten und nicht selten zu offener
Diskriminierung.
Der LSVD hofft, dass nun auch Bewegung in die Debatte über eine Reform des
Transsexuellengesetzes kommt. Das seit 1981 unveränderte Gesetz entspricht
nicht mehr dem heutigen Kenntnisstand und verstößt in vielerlei Hinsicht
gegen die Grundrechte und die Menschenwürde. Dies betrifft die
diskriminierende Sonderbehandlung von Transgendern bei den medizinischen
Begutachtungen, Behandlungen und den Kostenübernahmeverfahren. Transgender
müssen das Recht haben, ihre Lebensweise selbst zu bestimmen - bei der
Ausgestaltung ihrer Geschlechtsidentität wie auch bei ihrer Partnerwahl.