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Zusammenziehen

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23.05.2019 21:54
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Hallo,

auf der Suche nach einem Erfahrungs-/Gedankenaustausch bin ich hier bei lesarion gelandet und denke, dass ich hier vielleicht Frauen mit ähnlichem Erlebnis finden könnte.

Nach einigen Jahren Beziehung und gemeinsamen ersten Überlegungen über einen gemeinsamen Lebensmittelpunkt, hat mir meine Partnerin (es ist eine Wochenendbeziehung) nun mitgeteilt, dass sie doch nicht umziehen möchte, weil ihr Freunde und Eltern auch sehr wichtig wären.

Unsere Distanz zu den Wohnorten ist nicht enorm, ca. 50 km, aber u.a. auf extrem staubelastetem Strecken im Ruhrgebiet, unsere Arbeitsstätten liegen nochmal ca. 30 km entfernt, in jeweils entgegengesetzten Richtungen.

Es soll hier auch gar nicht um die Details gehen, diese nur als Info, bevor Fragen kommen, sondern um die Situation, die für mich entstanden ist:
Mir ist klar, dass ich Menschen nicht ändern kann und das möchte ich auch gar nicht, aber ich weiß gerade nicht so recht, wo ich stehe und wo ich hingehen sollte und werde. Und ja, ich liebe meine Partnerin, und auch sie formuliert es weiterhin.
Ich habe mir bisher nichts mehr gewünscht, als endlich einen gemeinsamen Alltag in einem gemeinsamen Zuhause führen zu dürfen.

War schon mal jemand einer solchen Situation und kennt das orientierungslose Gedankenrotieren?

Nachtrag wg. der Feedbacks:

-das Zusammenziehen war ungefähr mittig angedacht, jeweils ca. 25 km entfernt bzw. aufeinander zu

-suche hier keine Lösung, möchte niemanden ändern oder beeinflussen und bin sehr wohl in der Lage Wertigkeiten zu erkennen und einzuordnen, sondern ich suche eher einen Erfahrungsaustausch mit Frauen, die vielleicht in einer ähnlichen Situation waren.
Vielleicht habe ich das in meinem Einstiegsbeitrag nicht klar genug formuliert.



editiert am 24.05.2019 16:17 Beitrag melden Zitatantwort
23.05.2019 21:59
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In ihre Stadt zu ziehen ist keine Option für dich ?

23.05.2019 22:06
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 23.05.2019 um 21:59:

In ihre Stadt zu ziehen ist keine Option für dich ?


Hatte trotz meines guten Jobs schon im Vorfeld Ausschau
nach Alternativen zu diesem gehalten, ohne Ergebnis.
Daher leider nein, weil ich damit tgl. 160km mit 3-3,5 Std.
absolvieren müsste.

editiert am 23.05.2019 22:07 Beitrag melden Zitatantwort
23.05.2019 22:06
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Gemeinsame Gartenlaube für die Wochenenden? Oder du dich mehr in ihre Richtung bewegen? Was sind deine Gründe es nicht zu tun? Auch Freunde und Eltern?

23.05.2019 22:10
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 23.05.2019 um 22:06:

Gemeinsame Gartenlaube für die Wochenenden? Oder du dich mehr in ihre Richtung bewegen? Was sind deine Gründe es nicht zu tun? Auch Freunde und Eltern?


siehe Antwort an FritziFlinte

Mir geht es hier nicht um die Details, sondern um die Ableitung, wenn man so etwas erlebt hat

23.05.2019 22:15
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Hm.....

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 23.05.2019 um 21:54:

(...) auch sie formuliert es weiterhin (...)



formuliert sie es

und / oder

spürst du es ?




23.05.2019 22:18
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Ich kenne nur die andere Seite.
Auch ich wollte nicht zusammenziehen.

Es war sehr schwierig für meine damalige Partnerin. Sie fühlte sich zurückgesetzt, nicht wichtig genug, gar abgelehnt. Diese Flausen habe ich ihr leider nicht nehmen können..

23.05.2019 22:21
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 23.05.2019 um 22:15:

Hm.....

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 23.05.2019 um 21:54:

(...) auch sie formuliert es weiterhin (...)



formuliert sie es

und / oder

spürst du es ?




beides!

23.05.2019 22:22
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 23.05.2019 um 22:18:

Ich kenne nur die andere Seite.
Auch ich wollte nicht zusammenziehen.

Es war sehr schwierig für meine damalige Partnerin. Sie fühlte sich zurückgesetzt, nicht wichtig genug, gar abgelehnt. Diese Flausen habe ich ihr leider nicht nehmen können..


Weshalb "Flausen"?

23.05.2019 22:22
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@ Annabelle

wenn ihr einen gemeinsamen Mittelpunkt leben würdet müsste dann jede von euch etwa 55 Km täglich zur Arbeit fahren ?

... ja das sind Details, aber ihre Emotionen kenne ich nicht, kann dazu also nichts sagen



editiert am 23.05.2019 22:24 Beitrag melden Zitatantwort
23.05.2019 22:30
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 23.05.2019 um 22:22:

@ Annabelle

wenn ihr einen gemeinsamen Mittelpunkt leben würdet müsste dann jede von euch etwa 55 Km täglich zur Arbeit fahren ?

... ja das sind Details, aber ihre Emotionen kenne ich nicht, kann dazu also nichts sagen



nein, ich weiterhin mehr, sie weniger

23.05.2019 22:33
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 23.05.2019 um 22:22:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 23.05.2019 um 22:18:

Ich kenne nur die andere Seite.
Auch ich wollte nicht zusammenziehen.

Es war sehr schwierig für meine damalige Partnerin. Sie fühlte sich zurückgesetzt, nicht wichtig genug, gar abgelehnt. Diese Flausen habe ich ihr leider nicht nehmen können..


Weshalb "Flausen"?


Für mich waren das "Flausen". Ich habe Gründe angeführt, die für sie weder Gründe noch Argumente waren.
Dieses Ding: Ablehnung für das Zusammenziehen bedeutet zeitgleich Ablehnung ihrer Person war einfach nicht aus ihrem Kopf zubekommen.
Vielleicht gab es da einen Knacks im Selbstwertgefühl, von dem ich nichts mitbekam, aber für mich war das purer Stress. Zumal ich ihre Gedankengänge diesbezüglich nicht nachvollziehen konnte.
Glück haben wir damals wohl ganz unterschiedlich definiert. Ich war glücklich, wenn wir uns sahen. Sie erst, wenn wir zusammen wohnen würden? Irgendwie so.


23.05.2019 22:43
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 23.05.2019 um 22:30:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 23.05.2019 um 22:22:

@ Annabelle

wenn ihr einen gemeinsamen Mittelpunkt leben würdet müsste dann jede von euch etwa 55 Km täglich zur Arbeit fahren ?

... ja das sind Details, aber ihre Emotionen kenne ich nicht, kann dazu also nichts sagen



nein, ich weiterhin mehr, sie weniger


das heisst, sie würde mit dem Abendessen auf dich warten, dann würdet ihr gemeinsam essen und du wärest müde und müsstest ja auch früh aufstehen, wegen der langen Anfahrt zur Arbeit ?

verlockend klingt das eigentlich nicht.

23.05.2019 22:45
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 23.05.2019 um 22:33:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 23.05.2019 um 22:22:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 23.05.2019 um 22:18:

Ich kenne nur die andere Seite.
Auch ich wollte nicht zusammenziehen.

Es war sehr schwierig für meine damalige Partnerin. Sie fühlte sich zurückgesetzt, nicht wichtig genug, gar abgelehnt. Diese Flausen habe ich ihr leider nicht nehmen können..


Weshalb "Flausen"?


Für mich waren das "Flausen". Ich habe Gründe angeführt, die für sie weder Gründe noch Argumente waren.
Dieses Ding: Ablehnung für das Zusammenziehen bedeutet zeitgleich Ablehnung ihrer Person war einfach nicht aus ihrem Kopf zubekommen.
Vielleicht gab es da einen Knacks im Selbstwertgefühl, von dem ich nichts mitbekam, aber für mich war das purer Stress. Zumal ich ihre Gedankengänge diesbezüglich nicht nachvollziehen konnte.
Glück haben wir damals wohl ganz unterschiedlich definiert. Ich war glücklich, wenn wir uns sahen. Sie erst, wenn wir zusammen wohnen würden? Irgendwie so.


Danke für Deine Antwort.
Ja, es ist schon Glück, die passende Person zu finden. Noch mehr, sie zu sehen und um so mehr, das Leben teilen zu können ...

23.05.2019 22:47
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 23.05.2019 um 22:45:

.......

Danke für Deine Antwort.
Ja, es ist schon Glück, die passende Person zu finden. Noch mehr, sie zu sehen und um so mehr, das Leben teilen zu können ...


Teilt man sein Leben nur in einer gemeinsamen Wohnung?

23.05.2019 22:51
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Das ist zunächst echt enttäuschend, geradezu frustran und kann die gesamte Beziehung in Frage stellen, wenn Prioritäten - wie es scheint - neu gesetzt werde.

Du kannst nur versuchen, das/ ihre Entscheidung so genau wie möglich nachzuvollziehen.

editiert am 23.05.2019 23:02 Beitrag melden Zitatantwort
23.05.2019 22:56
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Dann kannst du noch überlegen/nachfühlen, ob eine Schräglage entstanden ist, eh da war, sich verfestigt ... oder ob eine Schräglage im Grundtemperament vorliegt.

Auf der anderen, weniger romantischen Seite könnte man sich auch freuen, dass sehr wertvolle Freunde vorhanden sind.

Und: ja, die Entscheidung zusammen zu wohnen ist ein hohes Gut. Absolut. Ich würde das so auch betonen. Zwanglos.

Aber ich weiss nun natürlich auch nicht genau. Ob das in ausreichendem Maß abgeleitet ist.

editiert am 23.05.2019 23:04 Beitrag melden Zitatantwort
23.05.2019 23:00
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 23.05.2019 um 22:43:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 23.05.2019 um 22:30:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 23.05.2019 um 22:22:

@ Annabelle

wenn ihr einen gemeinsamen Mittelpunkt leben würdet müsste dann jede von euch etwa 55 Km täglich zur Arbeit fahren ?

... ja das sind Details, aber ihre Emotionen kenne ich nicht, kann dazu also nichts sagen



nein, ich weiterhin mehr, sie weniger


das heisst, sie würde mit dem Abendessen auf dich warten, dann würdet ihr gemeinsam essen und du wärest müde und müsstest ja auch früh aufstehen, wegen der langen Anfahrt zur Arbeit ?

verlockend klingt das eigentlich nicht.


nö! wg. unterschiedlicher Arbeitszeiten wäre prima gemeinsame Freizeit vorhanden und noch einmal, es geht nicht um die Details, sondern um das Empfinden und Ableiten in einer solchen Situation.

editiert am 23.05.2019 23:02 Beitrag melden Zitatantwort
23.05.2019 23:06
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Meine Erfahrung ist, wenn man sich liebt, zieht man auch zusammen. Klar muss man dafür auch Kompromisse eingehen. Da hilft nur miteinander reden. Viel Glück euch beiden.

23.05.2019 23:09
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 23.05.2019 um 22:47:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 23.05.2019 um 22:45:

.......

Danke für Deine Antwort.
Ja, es ist schon Glück, die passende Person zu finden. Noch mehr, sie zu sehen und um so mehr, das Leben teilen zu können ...


Teilt man sein Leben nur in einer gemeinsamen Wohnung?


Nein, aber im gemeinsamen Leben und nicht nur am Wochenende...


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