Zwei Frauen umgehen Verbot der Homo-Ehe in Fr
Eine nach Geschlechtsumwandlung offiziell noch Mann
Mit ihrer Hochzeit haben zwei Frauen erstmals das Verbot der Homo-Ehe in Frankreich umgangen - weil eine von ihnen auf dem Papier noch ein Mann ist. Die 59-jährige Stéphanie Nicot und ihre 27-jährige Partnerin Elise gaben sich im ostfranzösischen Nancy das Ja-Wort. Stéphanie, die früher Stéphane hieß, hatte sich in einer Geschlechtsumwandlung zur Frau umoperieren lassen, sich aber anschließend geweigert, die Papiere für eine Änderung des Geschlechts im Melderegister einzureichen.
"Das ist ein Symbol für Millionen von Schwulen und Lesben, die gern dieselben Rechte hätten", sagte Nicot. Nach ihrer Hochzeit zogen die beiden Frischvermählten mit rund 2000 Homo- und Transsexuellen durch die Stadt.
Erst im Januar hatte der französische Verfassungsrat, der wie das Bundesverfassungsgericht in Deutschland die Verfassungsmäßigkeit von Gesetzen prüft, das Verbot der Homo-Ehe für rechtmäßig erklärt. Angerufen worden war das Gericht von einem lesbischen Paar. Die beiden Frauen leben seit 14 Jahren zusammen und haben vier Kinder. Mit einer Ehe wollten sie Fragen des Sorgerechts sowie des Erbes im Todesfall eines Partners geklärt wissen. In Europa ist die gleichgeschlechtliche Ehe unter anderem in den Niederlanden, Belgien und Spanien erlaubt.
Mit ihrer Hochzeit haben zwei Frauen erstmals das Verbot der Homo-Ehe in Frankreich umgangen - weil eine von ihnen auf dem Papier noch ein Mann ist. Die 59-jährige Stéphanie Nicot und ihre 27-jährige Partnerin Elise gaben sich im ostfranzösischen Nancy das Ja-Wort. Stéphanie, die früher Stéphane hieß, hatte sich in einer Geschlechtsumwandlung zur Frau umoperieren lassen, sich aber anschließend geweigert, die Papiere für eine Änderung des Geschlechts im Melderegister einzureichen.
"Das ist ein Symbol für Millionen von Schwulen und Lesben, die gern dieselben Rechte hätten", sagte Nicot. Nach ihrer Hochzeit zogen die beiden Frischvermählten mit rund 2000 Homo- und Transsexuellen durch die Stadt.
Erst im Januar hatte der französische Verfassungsrat, der wie das Bundesverfassungsgericht in Deutschland die Verfassungsmäßigkeit von Gesetzen prüft, das Verbot der Homo-Ehe für rechtmäßig erklärt. Angerufen worden war das Gericht von einem lesbischen Paar. Die beiden Frauen leben seit 14 Jahren zusammen und haben vier Kinder. Mit einer Ehe wollten sie Fragen des Sorgerechts sowie des Erbes im Todesfall eines Partners geklärt wissen. In Europa ist die gleichgeschlechtliche Ehe unter anderem in den Niederlanden, Belgien und Spanien erlaubt.