bi-nationale Paare
Hallo,
ich schreib jetzt einfach mal drauf los.Vielleicht geht´s ja jemandem von euch ähnlich oder hat einfach einen guten Tip.
Ich lebe mit meiner russischen Frau schon seit 4 Jahren zusammen und wir sind seit 3 Jahren verheiratet. Eigentlich sind wir sehr glücklich miteinander,aber ihre russische Herkunft und die damit verbundenen Probleme,was die Akzeptanz ihrer Eltern gegenüber unserer Beziehung angeht,werden immer größer.
Wir- das heiß vor allen Dingen ich-finden seit 3 Jahren nicht statt. Wir haben sie damals zur Hochziet eingeladen und sie sind daraufhin ziemlich ausgerastet. Der Vater hat ein Jahr nicht mit meiner Frau gesprochen und die Mutter hat Herzrasen bekommen. Nun wird unser Leben zusammen komplett seit 3 Jahren ausgeblendet. Sie telefoniert 1 mal wöchendlich mit ihren Eltern und redet über das Wetter.
Das große Problem ist nun,so länger sie hier ist um so tiefer wird sie in den Zwiespalt zwischen den beiden Kulturen gedrückt.Wenn wir zusammen sind,steht sie zu mir und wir sind glücklich zusammen,aber dieses ständige Verleugnen zu ihrer Familie und Freunden dort, hängt wie ein Damoklesschwert über uns.Sie möchte ihre Eltern nicht verlieren,aber sie weiß genau was für eine "Schande" sie über sie bringt.Sie traut sich auch nicht ihre ELtern nochmal auf unsere Bezeihung anzusprechen, da sie einfach nur Angst hat sie zu verlieren. Für uns etwas schwer verständlich,aber sie ist in einer Gesellschaft aufgewachsen,wo man Respekt vor den Eltern hat und den sowas nicht antut.In meinen Augen ist respekt gegenüber den anderen Menschen,wenn man sie so leben läßt wie sie es möchten,auch wenn man es nicht versteht.Auch bin ich der Meinung,dass Kinder nicht leben,um ihre Eltrn glücklich zu machen,sondern man hat ein Recht auf ein eigenständiges Leben.
Diese kulturen Unterschiede zu verstehen,ist nicht immer einfach. Wenn sie einmal im Jahr dort unten ist, ist diem Situation nur traurig und super schwierig. Ein Eiertanz hoch drei. Sie fragen nicht wie sie hier lebt.Aber es macht sie unendlich traurig nicht normal über uns reden zu können. Die Freunde kommen zu besuch - und dort unten ticken die Uhren anders:mit 19 Studium fertig mit 20 verheiratet,mit 212 erste Kind und mit 25 hört das Leben beim 2.Kind auf- und sie muss uns verleugnen.Kriegt mitleidige Blicke...wie noch nicht verheiratet???
Unser gemeinsamer Kinderwunsch macht die Situation natürlich nicht einfacher.Wie bringt man das erst ihren Eltern bei?Wie gesagt,man kann natürlich sagen,sie soll doch glücklich sein mit mir hier frei leben zu können,aber das Land wo sie herkommt und ihrer Familie dort wird immer ein großer Teil von ihr sein.
Vielleicht gibt es ja auch hier bi-nationale Paare,denen es ähnlich geht. Ich bzw. wir suchen Leute mit denen man sich vielleicht einfach mal austauscht.Die gesamte Situation belastet uns sehr.Wir möchten beide nicht,das unsere Beziehung dadurch kaputt geht,aber macnhmal fühlen wir uns schon sehr hilflos.
Bin für jede Hilfe,Ratschlag dankbar.
ich schreib jetzt einfach mal drauf los.Vielleicht geht´s ja jemandem von euch ähnlich oder hat einfach einen guten Tip.
Ich lebe mit meiner russischen Frau schon seit 4 Jahren zusammen und wir sind seit 3 Jahren verheiratet. Eigentlich sind wir sehr glücklich miteinander,aber ihre russische Herkunft und die damit verbundenen Probleme,was die Akzeptanz ihrer Eltern gegenüber unserer Beziehung angeht,werden immer größer.
Wir- das heiß vor allen Dingen ich-finden seit 3 Jahren nicht statt. Wir haben sie damals zur Hochziet eingeladen und sie sind daraufhin ziemlich ausgerastet. Der Vater hat ein Jahr nicht mit meiner Frau gesprochen und die Mutter hat Herzrasen bekommen. Nun wird unser Leben zusammen komplett seit 3 Jahren ausgeblendet. Sie telefoniert 1 mal wöchendlich mit ihren Eltern und redet über das Wetter.
Das große Problem ist nun,so länger sie hier ist um so tiefer wird sie in den Zwiespalt zwischen den beiden Kulturen gedrückt.Wenn wir zusammen sind,steht sie zu mir und wir sind glücklich zusammen,aber dieses ständige Verleugnen zu ihrer Familie und Freunden dort, hängt wie ein Damoklesschwert über uns.Sie möchte ihre Eltern nicht verlieren,aber sie weiß genau was für eine "Schande" sie über sie bringt.Sie traut sich auch nicht ihre ELtern nochmal auf unsere Bezeihung anzusprechen, da sie einfach nur Angst hat sie zu verlieren. Für uns etwas schwer verständlich,aber sie ist in einer Gesellschaft aufgewachsen,wo man Respekt vor den Eltern hat und den sowas nicht antut.In meinen Augen ist respekt gegenüber den anderen Menschen,wenn man sie so leben läßt wie sie es möchten,auch wenn man es nicht versteht.Auch bin ich der Meinung,dass Kinder nicht leben,um ihre Eltrn glücklich zu machen,sondern man hat ein Recht auf ein eigenständiges Leben.
Diese kulturen Unterschiede zu verstehen,ist nicht immer einfach. Wenn sie einmal im Jahr dort unten ist, ist diem Situation nur traurig und super schwierig. Ein Eiertanz hoch drei. Sie fragen nicht wie sie hier lebt.Aber es macht sie unendlich traurig nicht normal über uns reden zu können. Die Freunde kommen zu besuch - und dort unten ticken die Uhren anders:mit 19 Studium fertig mit 20 verheiratet,mit 212 erste Kind und mit 25 hört das Leben beim 2.Kind auf- und sie muss uns verleugnen.Kriegt mitleidige Blicke...wie noch nicht verheiratet???
Unser gemeinsamer Kinderwunsch macht die Situation natürlich nicht einfacher.Wie bringt man das erst ihren Eltern bei?Wie gesagt,man kann natürlich sagen,sie soll doch glücklich sein mit mir hier frei leben zu können,aber das Land wo sie herkommt und ihrer Familie dort wird immer ein großer Teil von ihr sein.
Vielleicht gibt es ja auch hier bi-nationale Paare,denen es ähnlich geht. Ich bzw. wir suchen Leute mit denen man sich vielleicht einfach mal austauscht.Die gesamte Situation belastet uns sehr.Wir möchten beide nicht,das unsere Beziehung dadurch kaputt geht,aber macnhmal fühlen wir uns schon sehr hilflos.
Bin für jede Hilfe,Ratschlag dankbar.