bi.. und die Vorurteile
sorry, ich bin eigentlich nicht der Mensch, der öffentliche Foren als Ausheulmöglichkeit benutzt, aber das muss einfach mal raus...
warum haben so viele Menschen Vorurteile gebenüber Bisexualität?
okay, es gibt die Klischeevertreten, die gibts aber bei Lesben auch - aber ich werde mit ihnen in eine Schublade geschmissen. Überall steht *aber bitte nicht bi* warum? wegen den Klischees. Verdammt nochmal, ich such doch ne feste Beziehung und keine Dreiecksgeschichten! Aber schreib ich ne Kontaktanzeige, in der ich sage, dass ich bi bin, wer antwortet - Pärchen. Super. Und wenn ich gar nix schreibe? ne, das geht auch nicht, ich hätte wieder viel zu viel Angst, an jemanden zu geraten, der mich auf Grund meiner Bisexualität ablehnt....
Und natürlich, nicht zu vergessen: ich kann mich nicht entscheiden! Natürlich, als ob sich irgendwer jemals entschieden hätte, in wen er sich verliebt. Und wenn ich dann doch in ner festen beziehung lebe, habe ich mich für eine Seite entschieden.... dass ich selbst in ner Hetenbeziehung Mädels entdeckten kann, die ich süß finde, genau wie lesben in ner Beziehung auch Mädchen entdecken, die sie süß finden, das zählt ja nicht. Denn ich liebe ja diesen Typen, also bin ich hetero *heul* dabei würde niemand, der eine Beziehung mit einer Blondine hat, aber auch noch Dunkelhaarige attraktiv findet, sagen er stände nur auf blond.
Und nicht zu vergessen: mit 16 hat man noch wenige Erfahrungen, also bin ich ein verwirrtes Kind, dass sich erst noch Entscheiden musss..... und wenn ich mich nun mal nicht entscheiden kann, in wen ich mich verliebe?
gut, ich kann jetzt komplett auf das Ausleben meiner Heteroseite verzichten -deshalb hören doch gefühle nicht auf! Wie gerne würde ich sagen: ich liebe Menschen, Menschen auf ihre ganz persönliche Art, einfachb weil sie Menschen sind und nicht weil sie irgendein bestimmtes Geschlecht haben... aber das geht ja nicht: man braucht die Schublade, um in dieser Welt überleben zu können. Und wer dann nicht zu den Klischees passt. Ich kann doch nicht behaupten, ich bin lesbisch, wenn ich mich schon in Männer verliebt habe, ich kann doch nicht sagen, ich bin hetero, wenn ich mich schon in frauen verliebt habe... und wenn ich sage, ich bin bi, na dann bin ich eine, die auf Dreier und Dreiecksbeziehungen steht... Dabei heißt Bisexualität doch nur: Angezogen fühlen von beiden Geschlechtern. Wer sagte, dass ich zeitgleich für beide das selbe fühlen muss, wer sagt, dass ich icht mal 3 Jahre lang hetero und 3 Jahre lang lesbisch fühlen kann? aber nein, wenn ich das tue, dann bin ich ja wieder lesbisch bzw. hetero. denn bi heißt ja, dass man von beiden auf einmal was will, aber wie soll ich mich sonst bezeichnen, wenn ich schon für beide Seiten mehr als Freundschaft empfunden habe? Es ist so traurig zu beobachten, dass die Homowelt, die Toleranz einfordert, manchmal intoleranter ist, als die Heterowelt.
Wer, der mir das alles sagt, weiß denn, wie es wirklich in mir aussieht? Wie kann jemand über mich urteilen ohne mich zu kennen? Die welt wäre so viel schöner, vielfältiger, reicher, wenn nicht jeder ständig Vorurteile hegen würde.
Vielleicht sollte ich einfach es verstecken, vielleicht sollte ich in meinem Heteroumfeld behaupten hetero zu sein und im Homoumfeld behaupten lesbisch zu sein. Aber was würde das ändern, als dass ich mich selbst verleugne? als, dass ich nur wieder mich selber verstecke, andere anlüge.
Ich kann es ja verstehen, dass es für viele, die nur auf ein Geschlecht stehen schwer vorzustellen ist, wie man auf beide stehen kann. Aber dass man mir noch nichtmal die Chance gibt es zu erklären, macht mich traurig. Warum können so viele Menschen nicht einfach mal zuhören?
und ich geb das ungern zu, aber wenn ich es könnte, dann würde ich lesbisch oder hetero werden! Dann hätte ich keine Hilfe von professioneller Seite gebraucht (oder nur aus den anderen Gründen), weil ich bestimmte Dinge tat, dann müsste ich mich nicht dauernd zerrissen zwischen 2 Welten fühlen. Dann würde ich nicht ständig eine Seite von mir verleugnen, wenn ich auf Homoveranstaltungen bin oder auf heteroveranstaltungen bin - dann wäre alles viel leichter! Aber ES GEHT NICHT. Ich wünschte, ich könnte sagen, dass mir das alles egal ist. Aber das ist es nicht. Ich will einerseits für mehr Verständnis kämpfen und auf der anderen Seite bin ich zu schwach diesen Kampf zu führen. Warum kann ich nicht einfach in einer Welt leben, die auf mich zukommt und sagt "ich hab gehört, du bist bi, erzähl mal, wie das ist" warum ist die Welt, und grade die queercommunity so?
uff, das musste mal raus!
warum haben so viele Menschen Vorurteile gebenüber Bisexualität?
okay, es gibt die Klischeevertreten, die gibts aber bei Lesben auch - aber ich werde mit ihnen in eine Schublade geschmissen. Überall steht *aber bitte nicht bi* warum? wegen den Klischees. Verdammt nochmal, ich such doch ne feste Beziehung und keine Dreiecksgeschichten! Aber schreib ich ne Kontaktanzeige, in der ich sage, dass ich bi bin, wer antwortet - Pärchen. Super. Und wenn ich gar nix schreibe? ne, das geht auch nicht, ich hätte wieder viel zu viel Angst, an jemanden zu geraten, der mich auf Grund meiner Bisexualität ablehnt....
Und natürlich, nicht zu vergessen: ich kann mich nicht entscheiden! Natürlich, als ob sich irgendwer jemals entschieden hätte, in wen er sich verliebt. Und wenn ich dann doch in ner festen beziehung lebe, habe ich mich für eine Seite entschieden.... dass ich selbst in ner Hetenbeziehung Mädels entdeckten kann, die ich süß finde, genau wie lesben in ner Beziehung auch Mädchen entdecken, die sie süß finden, das zählt ja nicht. Denn ich liebe ja diesen Typen, also bin ich hetero *heul* dabei würde niemand, der eine Beziehung mit einer Blondine hat, aber auch noch Dunkelhaarige attraktiv findet, sagen er stände nur auf blond.
Und nicht zu vergessen: mit 16 hat man noch wenige Erfahrungen, also bin ich ein verwirrtes Kind, dass sich erst noch Entscheiden musss..... und wenn ich mich nun mal nicht entscheiden kann, in wen ich mich verliebe?
gut, ich kann jetzt komplett auf das Ausleben meiner Heteroseite verzichten -deshalb hören doch gefühle nicht auf! Wie gerne würde ich sagen: ich liebe Menschen, Menschen auf ihre ganz persönliche Art, einfachb weil sie Menschen sind und nicht weil sie irgendein bestimmtes Geschlecht haben... aber das geht ja nicht: man braucht die Schublade, um in dieser Welt überleben zu können. Und wer dann nicht zu den Klischees passt. Ich kann doch nicht behaupten, ich bin lesbisch, wenn ich mich schon in Männer verliebt habe, ich kann doch nicht sagen, ich bin hetero, wenn ich mich schon in frauen verliebt habe... und wenn ich sage, ich bin bi, na dann bin ich eine, die auf Dreier und Dreiecksbeziehungen steht... Dabei heißt Bisexualität doch nur: Angezogen fühlen von beiden Geschlechtern. Wer sagte, dass ich zeitgleich für beide das selbe fühlen muss, wer sagt, dass ich icht mal 3 Jahre lang hetero und 3 Jahre lang lesbisch fühlen kann? aber nein, wenn ich das tue, dann bin ich ja wieder lesbisch bzw. hetero. denn bi heißt ja, dass man von beiden auf einmal was will, aber wie soll ich mich sonst bezeichnen, wenn ich schon für beide Seiten mehr als Freundschaft empfunden habe? Es ist so traurig zu beobachten, dass die Homowelt, die Toleranz einfordert, manchmal intoleranter ist, als die Heterowelt.
Wer, der mir das alles sagt, weiß denn, wie es wirklich in mir aussieht? Wie kann jemand über mich urteilen ohne mich zu kennen? Die welt wäre so viel schöner, vielfältiger, reicher, wenn nicht jeder ständig Vorurteile hegen würde.
Vielleicht sollte ich einfach es verstecken, vielleicht sollte ich in meinem Heteroumfeld behaupten hetero zu sein und im Homoumfeld behaupten lesbisch zu sein. Aber was würde das ändern, als dass ich mich selbst verleugne? als, dass ich nur wieder mich selber verstecke, andere anlüge.
Ich kann es ja verstehen, dass es für viele, die nur auf ein Geschlecht stehen schwer vorzustellen ist, wie man auf beide stehen kann. Aber dass man mir noch nichtmal die Chance gibt es zu erklären, macht mich traurig. Warum können so viele Menschen nicht einfach mal zuhören?
und ich geb das ungern zu, aber wenn ich es könnte, dann würde ich lesbisch oder hetero werden! Dann hätte ich keine Hilfe von professioneller Seite gebraucht (oder nur aus den anderen Gründen), weil ich bestimmte Dinge tat, dann müsste ich mich nicht dauernd zerrissen zwischen 2 Welten fühlen. Dann würde ich nicht ständig eine Seite von mir verleugnen, wenn ich auf Homoveranstaltungen bin oder auf heteroveranstaltungen bin - dann wäre alles viel leichter! Aber ES GEHT NICHT. Ich wünschte, ich könnte sagen, dass mir das alles egal ist. Aber das ist es nicht. Ich will einerseits für mehr Verständnis kämpfen und auf der anderen Seite bin ich zu schwach diesen Kampf zu führen. Warum kann ich nicht einfach in einer Welt leben, die auf mich zukommt und sagt "ich hab gehört, du bist bi, erzähl mal, wie das ist" warum ist die Welt, und grade die queercommunity so?
uff, das musste mal raus!