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die Natur u. ihre Mythen;-)


02.03.2009 06:36
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Mir liegt das schon länger am Herzen, darüber etwas zu schreiben.. Leider bin ich ETWAS im Stress, ETWAS müde u. ETWAS aggressiv - innerlich. Deshalb wird mein Text nicht 100% von euch Gefallen finden, sondern ihr werdet viell. davon aggressiv getriggert. Ich möchte gleich betonen, dass es mir nicht obliegt, hier jedem Beitrag dann gerecht zu werden, da meine Energien zur Zeit sehr begrenzt sind u. ich nicht die Muße habe, auf jeden berechtigter Weise u. gerechterweise einzugehen;-) Für weitere Nebenwirkungen übernehme ich keine Verantwortung;-)

Mythen:
a) In der Natur ist jeden Tag Krieg. Daraufhin ein Gesprächsteilnemher-> Das ist ja so gar nicht! Die Antwort: Haben SIE KEINEN Garten?:shock:

b) In der Natur gilt Fressen oder gefressen werden. Also, ist es ganz normal, dass wir Tiere töten, essen, Kriege stattfinden u. anderes Leid, was ganz normal daher rührt, dass wir eben auch Tiere sind u. uns eben auch kriegerisch, egoistisch verhalten.

c) Liebe, Zuneigung, Egoismus, Kampf, etc.: Alles Biochemie. Es gibt nichts anderes. Wir sind nur hier, um unsere Gene weiterzugeben.

d) Der Mensch steht höher, als Natur, Tiere u. sich daraus ergebende Umwelten. Der Mensch kommt an erster Stelle u. um unsere Bedürfnisse zu befriedigen, müssen andere leiden - getötet werden, in ihren Bedürfnissen eingeschränkt werden, gequält werden, weil wir mehr Rechte auf Bedürfnisbefriedigung haben, als irgendein Leben sonst. Bedarf ist immer größer als die Möglichkeiten der Befriedigung u. so gibt es auch natürlicherweise Kämpfe zwischen Menschen, da nun mal jeder das Meiste haben will u. nicht jeder die Kraft hat, sich durchzusetzen. Ungleichheit in der Gesellschaft zur Folge. Armut versus materiellem Reichtum. Um gesellschaftlich zu starke Disharmonien zu regulieren, gibt es Umverteilungen. Je schlechter die Umverteilung von reich nach arm, desto größer die Kluft (Aktuelles Beispiel-> Beamte bekommen um die 5% Lohnerhöhung u. Familien mit Hartz4-Bezügen, können ihren Kindern keine neuen Schuhe kaufen, etc. etc.etc.).

zua)
Fressen oder gefressen werden:

Versuch einer Definition: Was ist Krieg?

Krieg ist das Durchsetzen von Macht. In erster Linie Macht über Menschen.
In der Natur gibt es keine Animal Farm:idea:
In der Natur geht es nicht darum, dass sich Schweine zusammenrotten, ein Feindbild aufbauen, andere Schweine in Scharen angegriffen werden, um über sie dann Macht ausüben zu können? Damit Regime durchgesetzt werden können u. das Schwein Napoleon über seine Untergebenen herrscht, mit seinen Gefolgsleuten? Wo Tiere massenweise verwundet werden, UM sich andere Untertan zu machen?
Was gibt es in der Natur, was gemeinhin Krieg genannt wird?
1. Ein Gleichgewicht zwischen Fressen u. gefressen werden. Ein Löwe, der eine Antilope erlegt, hat Hunger. Er RAUBT nicht, sondern hat Hunger. Wenn wir von RAUBEN sprechen, verdrehen wir die Situation. Wir machen ein Tier schuldig u. böse, OBWOHL es LEDIGLICH seinen Hunger stillen muss.
Es ist ein UNTERschied, ob man millionen Tiere - aus REINER Lust - quält, gefangen hält, misshandelt, auf bestialische Weise ihr Leben lang misshandelt, WEIL man LUST auf ein Stück Fleisch hat. Ein Löwe würde so etwas NIE tun:idea:
Es gehört zur natürlichen Ordnung, dass Tiere u. Pflanzen ihr Überleben SICHERN müssen. Es gehört NICHT zur natürlichen Ordnung, dass wir millionen Tiere quälen, gefangen halten u. massakrieren, weil wir LUST haben darauf? Das ist ein krankes Verhalten. Natürlich werden jetzt viele aufbegehren, weil sie das so nicht stehen lassen können. Damit kann ich leben
2.->
Tiere sind auch nur Menschen:
Es hängt SEHR davon ab, in WELCHER Umgebung Tiere aufwachsen u. leben:idea: Tiere kennen auch NOT, Bedrängnis u. feinfühlig nehmen sie Stimmungen auf. NOT, die wir auf die Pflanzen- u. Tierwelt ÜBERTRAGEN (viele Tiere in unserer Gesellschaft leben in Slums. Sie fressen UNSEREN MÜLL:idea: u. kämpfen um ihr Überleben, genau so, wie wir das auch tun, wenn wir Mangel leiden . Es ist ein UNTERschied, ob man millionen Menschen täglich im Mutterleib - ganz selbstverständlich, bzw. immer selbstverständlicher - tötet, ODER ein Tier seine Kinder frisst, weil es damit ENTWEDER ein StressSymptom kompensiert - was bei uns Menschen genauso passiert - ODER sein Überleben sichert. Das ist etwas VÖLLIG anderes, als Millionen von Menschen zu töten, wie wir das bisher fertig brachten.
Wir halten uns für etwas BESSERES, NUR, weil wir die Fähigkeit haben, nahezu ALLES auszubleben, was wir noch VIEL Schlimmeres in die Welt getragen haben u. wir laden es den Tiere auf.
DIE haben den Planeten bisher NICHT zerstört

Das massenweise ausrotten von Mensch u. Natur konnte ich bei Tieren bisher nicht beobachten?

WENN man das MAß an Grausamkeiten in der Natur AKZEPTIEREN könnte, OHNE damit jegliches, maßLOSES Leid in der Welt zu rechtfertigen - könnte man den ganzen Planeten im Gleichgewicht halten

Ich habe gestern - auf WDR5 - wieder mal etwas sehr Abwertendes über eine Amsel gehört: Sie würde im Flug noch mal ihre Kloake öffnen u. sich ihrer Last entledigen->
Die blöde Amsel, die alles zuscheißt?
Diese einhellige Meinung ist EXTREM verbreitet. Tiere kacken alles zu u. wir scheißen 'nur' in unser Trinkwasser?

Wenn man mal ALLE kloakenähnlichen Ausstöße - wie z.B. AutoAbgase, Schornsteinausstöße, sonstige AB-gaben an die Umwelt - zusammenfaßt, stoßen wir mehr, im Fluge, an Scheiß in die Umwelt, als alle Amseln der Welt jemals könnten. U. der effektive Vorteil dieser Tat beinhaltet ja, dass Amselpupu wiederverwehrtbar ist u. NULL->0 Schaden anrichtet
Aber wir merken ja - vor lauter Dekadenz - unsere eigenen Unzulänglichkeiten nicht?

zub)
Egoismus u. daraus verursachtes Leid natürlich?

Normalerweise hält sich - in der Natur - Egoismus IMMER in Grenzen. Bei uns auch?
Wenn ich mir die Natur anschaue u. wir mal alle Ursachen, die wir SELBST gesetzt haben - weglassen?, sehe ich, dass wir es an Egoismus u. hysterischem Zuschreiben, die Natur sei voller Rücksichtslosigkeit, maßlos übertreiben?
Ein Herr werden über die Natur UND ein maßloses Zerstören, MIT der Rechtfertigung, Herr sein bedeute, alles kurz u.klein halten zu MÜSSEN, denn die Natur sei ja auch rücksichtslos u. kalt, halte ICH für sehr ineffektiv, um es mal relativierend zu formulieren.

(u)Wie wäre es mit:

Die Natur IST in MAßen rücksichtslos - so scheint es (lassen wir es mal so stehen*s) - in MAßen egoistisch u. IMMER bemüht, zwischen Kooperation, Egoismus u. rücksichtslosem Selbsterhalt ein GLEICHGEWICHT zu finden.

?

U. wenn wir vor lauter Selbstignoranz diese differenzhierte Wechselwirkung nicht einsehen, werden wir noch mehr eins aufs Dach kriegen;-)

Wenn wir Egoismus mit totaler Zerstörung gleichsetzen, Leid in MAßen dafür als Rechtfertigung nehmen, dort VÖLLIG ins Extrem zu fallen, werden wir unterliegen. Die Natur hat den längeren Arm.

zuc) Wir sind nur hier, um unsere Gene weiterzugeben. Alles Biochemie.

Wie wäre es denn mal, das Verständnis von Biochemie zu erweitern? Natürlich ist alles Biochemie - nur weitaus mehr, als wir wahrzunehmen bereit sind:idea:

d) Wir stehen höher als Tier u. Natur.

Das werden wir spätestens dann relativieren müssen, wenn wir merken, dass die Natur das Einzige ist, was wir überhaupt haben. U. das unser Körper ein Biotop ist, was angeschlossen sein muss, an ein kooperatives Wechselwerk biochemischer Zusammenhänge, die WIR überhaupt nicht überschauen (können).

Für MICH stellt sich die Frage nicht, ob die Natur bewahrt werden kann. Klar ist, dass sie uns einfach rausschmeißt, wenn wir das nicht früh genug merken, dass wir sie brauchen. KÖRPERLICH UND PSYCHISCH:idea:
Natürlich tun mir ALLE leid, die unter unserer Unwissenheit leiden. U. ich würde lieber heute, als morgen eine Änderung ersehen, damit das hier endlich aufhört.

Wenn 'WIR' akzeptieren können, dass ein Löwe HUNGER hat u. leben will u. 'WIR' Häuser bauen wollen, weil wir Menschen sind, dann ließe sich da ein anderes Verständnis entwickeln, als den Löwen als RAUBtier u. primitiv u. böse hinzustellen, dabei auszublenden, was 'WIR' alles anrichten (das könnten alle Löwen u. sog. RAUBtiere der gazen Welt nicht schaffen). Wir könnten AUCH:idea: sehen, wieviel SCHÖNHEIT u. LIEBE ÜBERALL zu finden ist. Als Ausdruck der Schöpfung (völlig egal, wer jetzt der erste war, der sie entdeckte*s). Wir könnten SOWOHL, als AUCH leben.

- Wir könnten mit besseren Techniken die Umwelt MASSIV schonen u. unserem Job, Ideen zu materialisieren, viel freundlicher nachkommen.
- Wir könnten aufhören, die Tierwelt dazu zu benutzen, sie als primitiv, blöde u.minderwertiger hinzustellen, um unsere eigenen massiven Unzulänglichkeiten damit zu verdecken.
- Wir könnten verstehen, dass wir LEID anrichten UND andere Lebenweisen das AUCH TUN, NEBEN dem Schönen u. der Liebe. BEIDES:idea:
- Wir könnten verstehen lernen, dass Leid auch GRENZEN hat - in der Natur schon vorgelebt u. AUCH dann von UNS umgesetzt - aus Einsicht u. Liebe zur Schöpfung.
- Wir könnten akzeptieren lernen, das BÖSES überall ist u. uns damit arangieren, OHNE es bei uns selbst ständig auszublenden, bzw. uns zu extrem zuzuschreiben oder die Natur damit einseitig zu stigmatisieren:idea:

Fazit:
In der Natur ist doch gar kein ständiger Krieg! Haben SIE KEINEN Garten?(Lachen im Publikum).

Krieg gibt es in der Natur nicht. Krieg gibt es nur beim Menschen.
In der Natur gibt es immer das Streben nach Gleichgewicht, IMMER in MAßEN:idea:

DIESES Maß müssen wir noch finden:idea:

Die Natur zeigt uns wie. Von ihr können wir lernen, von welchen Kräften WIR leben:idea:

Sollen wir jetzt auch unsere Jungen auffressen?:shock:
-> Wir können lernen zu respektieren, dass die Löwin das aus einer GUTEN Selbsterhaltungskraft tut UND wir können unsere Impulse wahrnehmen, sie reflektieren u. Leid dadurch vermindern, vielfältigere Lösungen zu finden, die die Löwin nicht braucht, weil sie eine Löwin ist u. bleibt. WIR brauchen die Natur u. unsere tierischen Gegenüber - sie sind TEIL unserer Lebensrealität. Wir können nicht nur viel von ihnen lernen, sondern vor ALLEM RESPEKT -> DU bist ok, wertvoll u. wunderschön u. der Mensch KANN das auch Auf seine Art

Ende




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04.03.2009 10:03
editiert am 04.03.2009 10:03 melden kommentieren
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ZitntAedetetaetrdeed sodrieb no 04.03.2009 ao 00:08:44:

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