dunkel wars
Du hast mir diese Stadt zur Gewohnheit gemacht, noch bevor ich merkte, dass ich ankommen könnte. Mit dir habe ich sie gelernt, mit dir habe ich sie wahrgenommen. Noch bevor ich merkte, dass ich allein bin mit mir und dir, bevor ich begriff wie wir uns gegenüberstehen, zusammen und doch nicht eins, war ich hier zu Haus.
Ich habe diese Stadt durch dich gelernt.
Der Wind braust brutal gegen mein Ohr und verschlägt mir die Lider. Ich schließe die Augen und gehe im Dunklen. Das Bier in meiner Hand wird warm, meine Beine trotten dahin. Autos zischen an mir vorbei. Ohne Unterlaß, immer, Nachts, Tags und wenn die Geister ruhen. Einsame Spaziergänger mit ihren sehnigen Hunden laufen ziellos umher. In der Kneipe am Eck sitzen verlorene Wesen und starren gemeinsam vor sich hin. Es riecht nach endlos langweiligem, tonlosem, konturlosem Leben, dreckig, verrottet, abgestandener Rauch; gelbe Fingernägel kratzen die goldenen Etiketten von der Flasche, faltig grient ein Mann herüber. Ich laufe vorbei an der heruntergekommen Tür, an der Häuserfront, Hundekot liegt alle fünf Meter an der Wand. Es ist mir egal. Wieder suche ich nach dem Schlüssel in meiner Tasche, wie immer. Immer habe ich Angst ihn verlegt zu haben, wieder weiß ich den komischen Geruch wenn ich die Wohnung betrete, wenn ich meine Tasche ablege das Geräusch. Dieselben Handgriffe, dieselben Bewegungen, dieselben Gedanken. Angst vor der Einsamkeit.
- Ich bin allein, ich bin nicht einsam, wegen dir?
Ich habe diese Stadt durch dich gelernt.
Der Wind braust brutal gegen mein Ohr und verschlägt mir die Lider. Ich schließe die Augen und gehe im Dunklen. Das Bier in meiner Hand wird warm, meine Beine trotten dahin. Autos zischen an mir vorbei. Ohne Unterlaß, immer, Nachts, Tags und wenn die Geister ruhen. Einsame Spaziergänger mit ihren sehnigen Hunden laufen ziellos umher. In der Kneipe am Eck sitzen verlorene Wesen und starren gemeinsam vor sich hin. Es riecht nach endlos langweiligem, tonlosem, konturlosem Leben, dreckig, verrottet, abgestandener Rauch; gelbe Fingernägel kratzen die goldenen Etiketten von der Flasche, faltig grient ein Mann herüber. Ich laufe vorbei an der heruntergekommen Tür, an der Häuserfront, Hundekot liegt alle fünf Meter an der Wand. Es ist mir egal. Wieder suche ich nach dem Schlüssel in meiner Tasche, wie immer. Immer habe ich Angst ihn verlegt zu haben, wieder weiß ich den komischen Geruch wenn ich die Wohnung betrete, wenn ich meine Tasche ablege das Geräusch. Dieselben Handgriffe, dieselben Bewegungen, dieselben Gedanken. Angst vor der Einsamkeit.
- Ich bin allein, ich bin nicht einsam, wegen dir?