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ein kunde

salat
HiddenNickname
offline
17.12.2003 15:58
0
17.12.
gegen 9.45 schloss ich den laden auf. ein kunde wartete schon und ich tat ihm den gefallen
und schaltete vor 10uhr für ihn einen rechner frei. er bat mich, ihn daran zu erinnern
wenn die zeit abgelaufen ist. nach exakt einer halben stunde verlangte er
von mir, dass ich verlängere und beschwerte sich, dass ich ihn nicht rechtzeitig
daran erinnert hätte, dass die zeit um ist. er wollte aber nicht für eine halbe stunde,
sondern nur für 15 min, er müsse nämlich nur noch eine zeile ändern. ich schaltete ihm 30 min
frei und er zahlte 1 euro. kurze zeit später er bescherte sich über mangelnde
druckqualität, man dürfe keine kunden daran lassen. der kinde sei könig, ich schnippisch. er
brauchte exakt 17 min die zeile zu ändern. ich machte ihn darauf aufmerksam, dass er 2 min
über seine vereinbarte zeit ist. er erwiderte, das sei meine schuld, er musste mit mir ja
reden und mir seine visitenkarte zeigen. er zahlte für drei drucke, er verlangte keinen
preisnachlass wegen mangelnder qualität. er wollte die seiten faxen. gegen 14.45 kam er
wütend zurück. er machte mich dafür verantwortlich, dass er seine drei seiten nicht
faxen konnte. es sei ihm egal wie, aber ich hatte jetzt dafür zu sorgen, dass seine
seiten sich faxen lassen. ich machte ihm wieder den vorschlag, online zu faxen und fragte ihn, ob er
den txt gespeichert hätte. nein. nun verlangte er von mir, dass ich ihm seinen text abtippe. es sei
meine pflicht, dass der kunde zufrieden ist und es sei meine schuld, dass er seine faxe nicht
abschicken konnte. ich weigerte mich, mit der begründung, es ist nicht meine aufgabe und ich dürfe
die kasse nicht verlassen. er tobte. er wiederholte seine forderungen. er meinte, mein verhalten
sei ein grund mich fristlos zu entlassen. ich machte ihm den vorschlag mit meiner cheffin zu reden.
er betonte, dass er das nicht selber zahlen wolle und verlangte das geschäftstelefon. ich gab
ihm beides. eine telefonverbindung kam nicht zustande. er beschwerte sich, warum ich ihm eine
kaputtes telefon gegeben hätte und feuerte das telefon auf den tisch, so dass die klappe absprang.
er versuchte das selber zu richten, bemerkte aber nicht, dass rund nicht in eckig passt,
deshalb half ich ihm. ich bot ihm geld zurück an, er verlangte 12 euro. die kosten seien
durch mich entstanden, die faxläden hätten ihn soviel gekostet. ratlos bot ich ihm mein eigenes geld
an. das kleingeld dürfte ich behalten und nahm sich meine letzten 7 euro. ich sagte ihm, dass das
wirklich mein letztes geld sei und ich vier monate ohne richtigen lohn gelebt habe. das beeindruckte
ihn nicht. er vergass seine unterlagen. wolfgang banse, radio zusa.
nips
HiddenNickname
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18.12.2003 15:14
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meerblau
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17.12.2003 17:03
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nize
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17.12.2003 16:03
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