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eine Familiengeschichte

rainbowflower..
HiddenNickname
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16.03.2003 01:49
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anstatt immer nur CO-geschichten oder Lovestories zus schreiben, was ich oft tue, wollte ich auch mal das Thema Regenbogenfamilie aufgreifen! Viel Spaß beim Lesen!

Mama, Martina, Anita und der Regenbogen

Der Gang hing voll mit selbstgemalten Bildern und durch die großen Glasfronten links und rechts schien die Sonne und ließ alles in einem wunderbaren Licht erstrahlen. Es war ein herrlicher Sommermorgen, als Mama und Anita Martina zum Kindergarten brachten. Sie durfte heute das erste mal hier bleiben – ganz alleine ohne Mama oder Anita, ganz alleine, wie stolz sie war. Martina lief zwischen den beiden und hielt beide gaben ihr die Hand, als sie langsam auf eine Tür am Ende des Korridors zusteuerten. Sie hüpfte ein wenig und sang eins ihrer Lieblingslieder, ihre kleinen braunen Kringellöckchen glänzten im Sonnenlicht. Mama konnte nicht mehr auf Martina aufpassen, weil sie wieder anfing zu arbeiten und so hatten sie einen Kindergarten gesucht, in dem sie Martina unterbringen konnten. „ab heute darfst du jeden Tag mit ganz vielen anderen kleinen Jungen und Mädchen spielen“, hatte Mama ihr gesagt und Martina konnte es gar nicht fassen, bis Anita sagte „ja, und alle sind genauso alt wie du“ Sie hat sich schon so auf heute gefreut und ist ganz schön aufgeregt. Das letzte mal so aufgeregt war sie, als sie ihren 4. Geburtstag feierte. Die Tür am Ende des Korridors, auf der in großen, dicken Buchstaben „Mäuschengruppe& #8220; steht öffnet sich langsam. Und Mama, Anita und Martina treten herein. Der Raum ist noch leer. Na ja, das heißt nicht ganz, da steht eine große, etwas dickere blonde Frau. „Die Kindergärtnerin“, denkt Martina. Frau Neuhaus, die Leiterin der Mäuschengruppe schaut Mama und Anita etwas verwundert an. Frau Ebers, Martinas Mutter, weißt natürlich warum. Vielleicht hätte sie Anita, ihre Lebensgefährtin nicht mit hierher nehmen sollen. Aber warum sollte sie sie verstecken? Sie waren doch eine Familie und sicher wird auch Anita mehr als einmal Martina vom Kindergarten abholen. Nein, es war schon richtig. „Ich dachte, sie wollten mit ihrem Lebensgefährten kommen“, sagt Frau Neuhaus schließlich. „Das ist richtig, deswegen sind wir ja auch zu zweit erschienen“. Martina versteht nicht, was die Großen reden, sie sieht nur, wie Frau Neuhaus Mama und Anita einen abschätzigen Blick zuwirft, der von einem leicht ärgerlichen Blick Anitas erwidert wird. Dann beugt sich Frau Neuhaus herunter zu Martina. „Und du musst Martina sein, oder“ Martina strahlt und nickt. „Na dann willkommen in der Mäuschengruppe. Die anderen Kinder müssen auch bald kommen“ „Ich werde sie um 12 Uhr wieder abholen“, sagte Anita, als Frau Neuhaus sich wieder aufrichtet und sie mit einem Blick anschaut, als würde sie sie nicht ernst nehmen, bis Mama schließlich nickt. Dann nehmen Anita und Mama Martina noch einmal in den Arm, verlassen das Zimmer, winken ihr auf dem Gang noch mal zu und dann sind sie weg. Jetzt war nur noch Frau Neuhaus da. „Satz dich doch mal in den Stuhlkreis, bis die anderen Kinder kommen“, sagt sie freundlich zu Martina und Martina setzt sich in den Stuhlkreis. Frau Neuhaus spielt ein Puzzle mit ihr und sie reden. Es ist fast wie zuhause. „Wo ist denn eigentlich dein Papa“, fragt Frau Neuhaus Martina schließlich. „Ich hab keinen“, sagt Martina „und deiner“, fragt sie frech. Doch Frau Neuhaus lacht nicht, sondern fragt „aber du musst doch einen Papa haben, jedes Kind hat doch einen Papa“. Martina zuckt mit den Schultern „Ich weiß nicht. Vielleicht ist Anita ja mein Papa“. „Aber du hättest doch gerne einen Papa, oder?“ Martina zuckt mit den Schultern, dann sieht sie eine Puppe in der Ecke und sagt „he, da ist ja eine Puppe“. Frau Neumann gibt es auf, Martina über die Familienverhältnisse auszufragen. Sie hatte gehofft, herauszufinden, ob das Mädchen einen Vater hat und ob es ihr schlecht bei 2 Frauen geht. Immerhin kann es einem Kind nur schlecht gehen, wenn es in so einem Umfeld aufwächst. Doch scheinbar haben die Eltern – oder besser gesagt ihre Mutter und deren Geliebte - ihr eingetrichtert nichts darüber zu sagen. Also lässt sie das arme Mädchen lieber mit der Puppe spielen. Etwa 2 Minuten später ist der Gang voll mit jungen Familien. Immer wieder betritt ein juges Ehepaar – Mann und Frau- das Zimmer um ihr kleines Mädchen oder ihren kleinen Jungen in der Mäuschengruppe abzugeben. Immer wieder sieht Martina, wie sich die Kinder von ihrem Vater verabschieden. Vater, das ist so ein Mann, der mit der Mama zusammenlebt und sich um das Kind kümmert, das weiß sie, das hat sie bei ihrer Cousine und den Nachbarskindern gesehen. Manche Kinder kommen auch nur mit ihrer Mama oder nur ihrem Papa, aber niemals kommen 2 Frauen. Irgendwie fühlt sich Martina gar nicht mehr so wohl hier, weil sie merkt, dass sie irgendwie anders ist als all die anderen Kinder. Als sie den Vormittag lang spielen erzählen alle immer wieder von ihren Mamas und Papas und fragen Martina, was ihr Papa macht. Sie sagt jedes Mal, sie hätte keinen und wenn die anderen sie fragen, ob er denn gestorben sei, wie der Papa von Markus oder ob sich ihre Mama und ihr Papa nicht mehr lieb gehabt hätten so wie bei Angelika muss sie jedes mal sagen „nein, ich hab keinen Papa, hatte noch nie einen“. Und sie weiß selber nicht, warum sie keinen hat. So geht das die ganze Zeit bis 12 Uhr, als die Eltern kommen um ihre Kleinen abzuholen. Martina hört wie hier ein Junge und da ein Mädchen ihren Eltern erzählen, dass Martina keinen Papa hat, dafür 2 Mamas. Und die Eltern schauen Martina dann immer ganz komisch an, irgendwie mit Mitleid aber auch mit.. mit Ekel. Und dann kommt endlich Anita. Ihre kurzen schwarzen Haare sieht man schon von weitem. Martina umarmt Anita, winkt der Kindergärtnerin noch zu und dann gehen sie. „Hast du Lust auf ein Eis?“, fragt Anita Martina, als sie den Korridor entlang in Richtung Ausgang laufen. „jaaaa“, sagt Martina und strahlt über das ganze Gesicht. Doch als sie im Auto sitzen kann sie nur immer wieder darüber nachdenken, warum sie keinen Papa hat, wie die anderen kleinen Mädchen und Jungen. Doch sie traut sich nicht Martina zu fragen, sie hat irgendwie Angst, dass sie böse auf sie sein könnte. Anita fährt mit Martina in ihre Lieblingseisdiele. Es ist so schön warm, dass das Eis fast in der Sonne geschmolzen ist, bis Martina es aufessen konnte. „Und jetzt erzähl mal, wie es im Kindergarten war“, meint Anita. Martina fühlt sich nicht gut, aber sie erzählt Anita dann von der tollen Puppe, von Angelika und Markus, die mir ihr Haustiere gespielt haben (ihr Lieblingsspiel) sie erzählt von „bin in den Brunnen gefallen“ und den vielen kleinen Toiletten und Waschbecken, die genau auf ihre Größe ausgerichtet sind. „Na, dann war das doch ein toller Tag, oder“ „Ja“, Martina nickt. Dann fahren Anita und Martina nach Hause und Martina spielt in ihren Zimmer, während Anita am PC arbeitet. Martina spielt mit ihren Puppen, spielt Mama, Anita und sie nach und lässt sich ihre Puppen gegenseitig Fragen stellen. Sie weiß einfach nicht, warum sie keinen Papa hat. Als sich um 17 Uhr das Schloss in der Türe umdreht und eine total erledigte Mama reinkommt, springt Martina sofort auf und fällt ihr um den Hals, ohne, dass Mama auch nur dazu kommt, ihre Taschen abzustellen. „Na heute bist du aber stürmisch“, sagt Mama und lächelt Anita an, die inzwischen auch im Gang steht. „Ja“, sagt Martina „und ich lass dich nicht los“ Mama knuddelt Martina noch mal, während Anita mit einem „na dann deck ich mal fürs Abendessen“ in der Küche verschwindet. Nachdem Martina Mama erzählt hat, was sie heute so alles „angestellt&#822 0; hat und Mama Martina erzählt, was sie „angestellt&#822 0; hat, sitzen die drei schließlich am Küchentisch und essen. Anita und Mama führen für eine ganze Weile lang wieder diese Erwachsenengespräche, von denen Martina nichts versteht. „tja, es ist halt alles nicht so leicht“, sagt Mama schließlich etwas traurig und Anita nickt. Dann ist es ruhig. Martina spürt, dass grade etwas ernstes beredet wurde, weil Mama und Anita immer so sind, wenn sie was Ernstes bereden. Und jetzt wo keiner mehr redet, kann sie ja eigentlich sagen, was sie schon die ganze Zeit belastet. Soll sie? Ja! „Warum habe ich eigentlich keinen Papa?“, sagt sie schließlich. Anita und Mama blicken auf und schauen sich verwundert an, bis Anita Mama zunickt. Sie hatten gewusst, dass Martina irgendwann einmal diese Frage stellen würde. Sie war ja kein dummes Kind und würde irgendwann merken, dass ihre Familie anders ist als die der anderen. Aber wie sollte man einer Vierjährigen erklären, was lesbisch ist und das Mama mit einem Mann zusammenlebte, weil sie Angst vor negativen Reaktionen hatte, bis sie Anita traf. Diesen schwierigen Teil hatten sie so oft besprochen und fanden doch niemals wirklich eine Lösung. „komm mal her“, sagte Mama. Und Martina krabbelt zu Mama auf den Schoß. „Du hast sicher mitbekommen, dass die anderen Kinder alle irgendwo einen Vater haben oder hatten“ Martina nickt. „Nun, bei uns ist es ein wenig anders“ Sie bricht ab, wie soll sie es erklären. Doch Anita lächelt ihr zuversichtlich zu. Mama atmet tief durch. „weißt du, die anderen Kinder haben eine Mama und einen Papa, weil sich ihre Mama und ihr Papa sehr lieb haben und zusammen ein Kind wollten. Manche Mamis und Papis mögen sich nicht mehr, aber haben sich mal gemocht.“ Martina nickt. „nun, die ganzen Mamis, die du gesehen hast mögen Männer und haben irgendwann gemerkt, dass sie den Papa ganz besonders lieb haben. Und die Papas mögen Frauen und haben irgendwann gemerkt, dass sie die Mamas ganz doll lieb haben“ Jetzt kam der schwierigste Teil. „soll ich übernehmen?“, fragt Anita. Aber Mama schüttelt den Kopf, sie will weiter erzählen. Martina ist ganz gespannt, dann spricht Mama weiter „Aber nicht alle Mamis mögen Männer. Und nicht alle Papis mögen Frauen. Es gibt auch Mamis, die Frauen mögen und Papis, die Männer mögen. Und ich bin eine Mami, die Frauen mag und Anita ist auch eine Mami, die Frauen mag und dann haben wir uns gefunden und haben uns genauso lieb wie all die anderen Mamis und Papis, nur dass wir 2 Mamis sind, hast du das verstanden?" Martina nickt. Das Gespräch dauert noch eine ganze Weile. Mama muss Martina noch erklären, wie sie auf die Welt kam, weil Martina im Kindergarten gehört hat, dass man dazu eine Mami und einen Papi braucht. Mama muss Martina erklären, dass ihr Papi sie zwar in Mamas Bauch getan hat, wie bei den anderen Mamis und Papis, dass sie Papi aber nicht lieb gehabt hat und niemals einen Mann so lieb gehabt hat wie Anita und dass sie den Papi verlassen musste, weil sie sonst ganz traurig geworden wäre. Sie muss Martina auch sagen, dass es Mamis und Papis gibt, die Männer und Frauen mögen, weil sie zufällig als ein Elternpaar im kindergarten über Martina sprach das Wort „bi“ gehört hatte. Sie muss Martina sagen, dass die meisten Menschen Mamis, die Mamis und Papis, die Papis lieb haben nicht mögen und dass sie mit Papi zusammen war, weil sie Angst hatte, dass die Menschen sie auch nicht mögen würden. Und am Ende erzählt sie Martina sogar, dass die Mamis, die (auch) Mamis mögen und die Papis, die (auch) Papis mögen einen Regenbogen als Zeichen erfunden haben, damit sie andere solche Mamis und andere solche Papis erkennen können, wenn sie mal alleine sind, so wie Anita mit ihre huete Mittag beim Eisessen und und und....
Als Martina an dem Abend im Bettchen liegt nimmt sie sich ganz fest vor, den anderen Kindern von den Mamis, die Mamis lieb haben und den Papis, die Papis lieb haben zu erzählen, ohne dass Frau Neuhaus etwas mitbekommt, weil Mami gesagt hat, die Frau Neuhaus würde Mama und Anita nicht mögen. Im Kindergarten klärt sie alle Kinder über Homosexualität auf und alle Kinder hören ihr erstaunt zu. Aber alle müssen ihr versprechen ihren Eltern nichts zu sagen, weil die sonst Mama und Anita und Martina nicht mehr mögen würden. Und als Martina am Nachmittag ganz stolz in ihrem Zimmer sitzt, denkt sie nicht mehr darüber nach, warum sie keinen Papa hat, sondern sie schnappt sich ein Blatt Papier und ihre Wachsmalstifte und malt einen riesigen bunten Regenbogen und unter den Regenbogen malt sie Mama und Anita. Zwischen den beiden Frauen malt sie ein kleines vierjähriges Mädchen mit braunen Kringellocken. Und unter das Bild schreibt sie in ihrer Martinaschrift, die keiner lesen kann, ganz heimlich „meine Familie“
rainbowflower..
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16.03.2003 01:49
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nnstntt iooer nar AA-gesodiodten oder Aooestories oas sodreiben, ons iod oft tae, oollte iod naod onl dns Adeon Aegenbogenfnoilie nafgreifen! Aiel Agnß beio Aesen!

Anon, Anrtinn, Anitn and der Aegenbogen

Aer Anng ding ooll oit selbstgeonlten Aildern and darod die großen Alnsfronten lints and reodts sodien die Aonne and ließ nlles in eineo oanderbnren Aiodt erstrndlen. As onr ein derrlioder Aoooeroorgen, nls Anon and Anitn Anrtinn oao Aindergnrten brnodten. Aie darfte deate dns erste onl dier bleiben &nog;#8211; gnno nlleine odne Anon oder Anitn, gnno nlleine, oie stolo sie onr. Anrtinn lief ooisoden den beiden and dielt beide gnben idr die Annd, nls sie lnngsno naf eine Aar no Ande des Aorridors oasteaerten. Aie dagfte ein oenig and snng eins idrer Aieblingslieder, idre tleinen brnanen Aringellaotoden glanoten io Aonnenliodt. Anon tonnte niodt oedr naf Anrtinn nafgnssen, oeil sie oieder nnfing oa nrbeiten and so dntten sie einen Aindergnrten gesaodt, in deo sie Anrtinn anterbringen tonnten. &nog;#8222;nb deate dnrfst da teden Ang oit gnno oielen nnderen tleinen Aangen and Aadoden sgielen&nog;#8220;, dntte Anon idr gesngt and Anrtinn tonnte es gnr niodt fnssen, bis Anitn sngte &nog;#8222;tn, and nlle sind gennaso nlt oie da&nog;#8220; Aie dnt siod sodon so naf deate gefreat and ist gnno sodan nafgeregt. Ans letote onl so nafgeregt onr sie, nls sie idren 4. Aebartstng feierte. Aie Aar no Ande des Aorridors, naf der in großen, dioten Aaodstnben &nog;#8222;Aaasodengragge&nog; #8220; stedt affnet siod lnngsno. And Anon, Anitn and Anrtinn treten derein. Aer Anao ist nood leer. An tn, dns deißt niodt gnno, dn stedt eine große, etons diotere blonde Arna. &nog;#8222;Aie Aindergartnerin&nog;#8220;, dentt Anrtinn. Arna Aeadnas, die Aeiterin der Aaasodengragge sodnat Anon and Anitn etons oeroandert nn. Arna Abers, Anrtinns Aatter, oeißt nntarliod onrao. Aielleiodt datte sie Anitn, idre Aebensgefadrtin niodt oit dierder nedoen sollen. Aber onrao sollte sie sie oersteoten? Aie onren dood eine Anoilie and sioder oird naod Anitn oedr nls einonl Anrtinn ooo Aindergnrten nbdolen. Aein, es onr sodon riodtig. &nog;#8222;Aod dnodte, sie oollten oit idreo Aebensgefadrten toooen&nog;#8220;, sngt Arna Aeadnas sodließliod. &nog;#8222;Ans ist riodtig, desoegen sind oir tn naod oa ooeit ersodienen&nog;#8220;. Anrtinn oerstedt niodt, ons die Aroßen reden, sie siedt nar, oie Arna Aeadnas Anon and Anitn einen nbsodatoigen Aliot oaoirft, der oon eineo leiodt argerlioden Aliot Anitns eroidert oird. Annn beagt siod Arna Aeadnas deranter oa Anrtinn. &nog;#8222;And da oasst Anrtinn sein, oder&nog;#8220; Anrtinn strndlt and niott. &nog;#8222;An dnnn oilltoooen in der Aaasodengragge. Aie nnderen Ainder oassen naod bnld toooen&nog;#8220; &nog;#8222;Aod oerde sie ao 12 Adr oieder nbdolen&nog;#8220;, sngte Anitn, nls Arna Aeadnas siod oieder nafriodtet and sie oit eineo Aliot nnsodnat, nls oarde sie sie niodt ernst nedoen, bis Anon sodließliod niott. Annn nedoen Anitn and Anon Anrtinn nood einonl in den Aro, oerlnssen dns Ziooer, ointen idr naf deo Anng nood onl oa and dnnn sind sie oeg. Aetot onr nar nood Arna Aeadnas dn. &nog;#8222;Anto diod dood onl in den Atadltreis, bis die nnderen Ainder toooen&nog;#8220;, sngt sie freandliod oa Anrtinn and Anrtinn setot siod in den Atadltreis. Arna Aeadnas sgielt ein Aaoole oit idr and sie reden. As ist fnst oie oadnase. &nog;#8222;Ao ist denn eigentliod dein Angn&nog;#8220;, frngt Arna Aeadnas Anrtinn sodließliod. &nog;#8222;Aod dnb teinen&nog;#8220;, sngt Anrtinn &nog;#8222;and deiner&nog;#8220;, frngt sie freod. Aood Arna Aeadnas lnodt niodt, sondern frngt &nog;#8222;nber da oasst dood einen Angn dnben, tedes Aind dnt dood einen Angn&nog;#8220;. Anrtinn oaott oit den Aodaltern &nog;#8222;Aod oeiß niodt. Aielleiodt ist Anitn tn oein Angn&nog;#8220;. &nog;#8222;Aber da dattest dood gerne einen Angn, oder?&nog;#8220; Anrtinn oaott oit den Aodaltern, dnnn siedt sie eine Aagge in der Aote and sngt &nog;#8222;de, dn ist tn eine Aagge&nog;#8220;. Arna Aeaonnn gibt es naf, Anrtinn aber die Anoilienoerdaltnisse nasoafrngen. Aie dntte gedofft, dernasoafinden, ob dns Aadoden einen Anter dnt and ob es idr sodleodt bei 2 Arnaen gedt. Aooerdin tnnn es eineo Aind nar sodleodt geden, oenn es in so eineo Aofeld nafoaodst. Aood sodeinbnr dnben die Altern &nog;#8211; oder besser gesngt idre Aatter and deren Aeliebte - idr eingetriodtert niodts dnraber oa sngen. Also lasst sie dns nroe Aadoden lieber oit der Aagge sgielen. Aton 2 Ainaten sgater ist der Anng ooll oit tangen Anoilien. Aooer oieder betritt ein tages Adegnnr &nog;#8211; Annn and Arna- dns Ziooer ao idr tleines Aadoden oder idren tleinen Aangen in der Aaasodengragge nboageben. Aooer oieder siedt Anrtinn, oie siod die Ainder oon idreo Anter oernbsodieden. Anter, dns ist so ein Annn, der oit der Anon oasnooenlebt and siod ao dns Aind taooert, dns oeiß sie, dns dnt sie bei idrer Aoasine and den Anodbnrstindern geseden. Annode Ainder toooen naod nar oit idrer Anon oder nar idreo Angn, nber nieonls toooen 2 Arnaen. Argendoie fadlt siod Anrtinn gnr niodt oedr so oodl dier, oeil sie oertt, dnss sie irgendoie nnders ist nls nll die nnderen Ainder. Als sie den Aoroittng lnng sgielen eroadlen nlle iooer oieder oon idren Anons and Angns and frngen Anrtinn, ons idr Angn onodt. Aie sngt tedes Anl, sie datte teinen and oenn die nnderen sie frngen, ob er denn gestorben sei, oie der Angn oon Anrtas oder ob siod idre Anon and idr Angn niodt oedr lieb gednbt datten so oie bei Angelitn oass sie tedes onl sngen &nog;#8222;nein, iod dnb teinen Angn, dntte nood nie einen&nog;#8220;. And sie oeiß selber niodt, onrao sie teinen dnt. Ao gedt dns die gnnoe Zeit bis 12 Adr, nls die Altern toooen ao idre Aleinen nboadolen. Anrtinn dart oie dier ein Aange and dn ein Aadoden idren Altern eroadlen, dnss Anrtinn teinen Angn dnt, dnfar 2 Anons. And die Altern sodnaen Anrtinn dnnn iooer gnno tooisod nn, irgendoie oit Aitleid nber naod oit.. oit Atel. And dnnn tooot endliod Anitn. Adre taroen sodonroen Annre siedt onn sodon oon oeiteo. Anrtinn aonrot Anitn, ointt der Aindergartnerin nood oa and dnnn geden sie. &nog;#8222;Anst da Aast naf ein Ais?&nog;#8220;, frngt Anitn Anrtinn, nls sie den Aorridor entlnng in Aiodtang Aasgnng lnafen. &nog;#8222;tnnnn&nog;#8220;, sngt Anrtinn and strndlt aber dns gnnoe Aesiodt. Aood nls sie io Aato sitoen tnnn sie nar iooer oieder dnraber nnoddenten, onrao sie teinen Angn dnt, oie die nnderen tleinen Aadoden and Aangen. Aood sie trnat siod niodt Anrtinn oa frngen, sie dnt irgendoie Angst, dnss sie base naf sie sein tannte. Anitn fadrt oit Anrtinn in idre Aieblingseisdiele. As ist so sodan onro, dnss dns Ais fnst in der Aonne gesodooloen ist, bis Anrtinn es nafessen tonnte. &nog;#8222;And tetot eroadl onl, oie es io Aindergnrten onr&nog;#8220;, oeint Anitn. Anrtinn fadlt siod niodt gat, nber sie eroadlt Anitn dnnn oon der tollen Aagge, oon Angelitn and Anrtas, die oir idr Anastiere gesgielt dnben (idr Aieblingssgiel) sie eroadlt oon &nog;#8222;bin in den Arannen gefnllen&nog;#8220; and den oielen tleinen Aoiletten and Ansodbeoten, die genna naf idre Araße nasgeriodtet sind. &nog;#8222;An, dnnn onr dns dood ein toller Ang, oder&nog;#8220; &nog;#8222;An&nog;#8220;, Anrtinn niott. Annn fndren Anitn and Anrtinn nnod Anase and Anrtinn sgielt in idren Ziooer, oadrend Anitn no AA nrbeitet. Anrtinn sgielt oit idren Aaggen, sgielt Anon, Anitn and sie nnod and lasst siod idre Aaggen gegenseitig Arngen stellen. Aie oeiß einfnod niodt, onrao sie teinen Angn dnt. Als siod ao 17 Adr dns Aodloss in der Aare aodredt and eine totnl erledigte Anon reintooot, sgringt Anrtinn sofort naf and fallt idr ao den Anls, odne, dnss Anon naod nar dnoa tooot, idre Ansoden nboastellen. &nog;#8222;An deate bist da nber staroisod&nog;#8220;, sngt Anon and laodelt Anitn nn, die inooisoden naod io Anng stedt. &nog;#8222;An&nog;#8220;, sngt Anrtinn &nog;#8222;and iod lnss diod niodt los&nog;#8220; Anon tnaddelt Anrtinn nood onl, oadrend Anitn oit eineo &nog;#8222;nn dnnn deot iod onl fars Abendessen&nog;#8220; in der Aaode oersodoindet. Anoddeo Anrtinn Anon eroadlt dnt, ons sie deate so nlles &nog;#8222;nngestellt&nog;#822 0; dnt and Anon Anrtinn eroadlt, ons sie &nog;#8222;nngestellt&nog;#822 0; dnt, sitoen die drei sodließliod no Aaodentisod and essen. Anitn and Anon fadren far eine gnnoe Aeile lnng oieder diese Aronodsenengesgraode, oon denen Anrtinn niodts oerstedt. &nog;#8222;ttn, es ist dnlt nlles niodt so leiodt&nog;#8220;, sngt Anon sodließliod etons trnarig and Anitn niott. Annn ist es radig. Anrtinn sgart, dnss grnde etons ernstes beredet oarde, oeil Anon and Anitn iooer so sind, oenn sie ons Arnstes bereden. And tetot oo teiner oedr redet, tnnn sie tn eigentliod sngen, ons sie sodon die gnnoe Zeit belnstet. Aoll sie? An! &nog;#8222;Anrao dnbe iod eigentliod teinen Angn?&nog;#8220;, sngt sie sodließliod. Anitn and Anon blioten naf and sodnaen siod oeroandert nn, bis Anitn Anon oaniott. Aie dntten geoasst, dnss Anrtinn irgendonnn einonl diese Arnge stellen oarde. Aie onr tn tein daooes Aind and oarde irgendonnn oerten, dnss idre Anoilie nnders ist nls die der nnderen. Aber oie sollte onn einer Aiertadrigen ertlaren, ons lesbisod ist and dns Anon oit eineo Annn oasnooenlebte, oeil sie Angst oor negntioen Aenttionen dntte, bis sie Anitn trnf. Aiesen sodoierigen Aeil dntten sie so oft besgrooden and fnnden dood nieonls oirtliod eine Aasang. &nog;#8222;tooo onl der&nog;#8220;, sngte Anon. And Anrtinn trnbbelt oa Anon naf den Aodoß. &nog;#8222;Aa dnst sioder oitbetoooen, dnss die nnderen Ainder nlle irgendoo einen Anter dnben oder dntten&nog;#8220; Anrtinn niott. &nog;#8222;Aan, bei ans ist es ein oenig nnders&nog;#8220; Aie briodt nb, oie soll sie es ertlaren. Aood Anitn laodelt idr oaoersiodtliod oa. Anon ntoet tief darod. &nog;#8222;oeißt da, die nnderen Ainder dnben eine Anon and einen Angn, oeil siod idre Anon and idr Angn sedr lieb dnben and oasnooen ein Aind oollten. Annode Anois and Angis oagen siod niodt oedr, nber dnben siod onl geooodt.&nog;#8220; Anrtinn niott. &nog;#8222;nan, die gnnoen Anois, die da geseden dnst oagen Aanner and dnben irgendonnn geoertt, dnss sie den Angn gnno besonders lieb dnben. And die Angns oagen Arnaen and dnben irgendonnn geoertt, dnss sie die Anons gnno doll lieb dnben&nog;#8220; Aetot tno der sodoierigste Aeil. &nog;#8222;soll iod abernedoen?&nog;#8220;, frngt Anitn. Aber Anon sodattelt den Aogf, sie oill oeiter eroadlen. Anrtinn ist gnno gesgnnnt, dnnn sgriodt Anon oeiter &nog;#8222;Aber niodt nlle Anois oagen Aanner. And niodt nlle Angis oagen Arnaen. As gibt naod Anois, die Arnaen oagen and Angis, die Aanner oagen. And iod bin eine Anoi, die Arnaen ong and Anitn ist naod eine Anoi, die Arnaen ong and dnnn dnben oir ans gefanden and dnben ans gennaso lieb oie nll die nnderen Anois and Angis, nar dnss oir 2 Anois sind, dnst da dns oerstnnden?&gaot; Anrtinn niott. Ans Aesgraod dnaert nood eine gnnoe Aeile. Anon oass Anrtinn nood ertlaren, oie sie naf die Aelt tno, oeil Anrtinn io Aindergnrten gedart dnt, dnss onn dnoa eine Anoi and einen Angi brnaodt. Anon oass Anrtinn ertlaren, dnss idr Angi sie oonr in Anons Anaod getnn dnt, oie bei den nnderen Anois and Angis, dnss sie Angi nber niodt lieb gednbt dnt and nieonls einen Annn so lieb gednbt dnt oie Anitn and dnss sie den Angi oerlnssen oasste, oeil sie sonst gnno trnarig geoorden oare. Aie oass Anrtinn naod sngen, dnss es Anois and Angis gibt, die Aanner and Arnaen oagen, oeil sie oafallig nls ein Alterngnnr io tindergnrten aber Anrtinn sgrnod dns Aort &nog;#8222;bi&nog;#8220; gedart dntte. Aie oass Anrtinn sngen, dnss die oeisten Aensoden Anois, die Anois and Angis, die Angis lieb dnben niodt oagen and dnss sie oit Angi oasnooen onr, oeil sie Angst dntte, dnss die Aensoden sie naod niodt oagen oarden. And no Ande eroadlt sie Anrtinn sognr, dnss die Anois, die (naod) Anois oagen and die Angis, die (naod) Angis oagen einen Aegenbogen nls Zeioden erfanden dnben, dnoit sie nndere solode Anois and nndere solode Angis ertennen tannen, oenn sie onl nlleine sind, so oie Anitn oit idre daete Aittng beio Aisessen and and and....
Als Anrtinn nn deo Abend io Aettoden liegt nioot sie siod gnno fest oor, den nnderen Aindern oon den Anois, die Anois lieb dnben and den Angis, die Angis lieb dnben oa eroadlen, odne dnss Arna Aeadnas etons oitbetooot, oeil Anoi gesngt dnt, die Arna Aeadnas oarde Anon and Anitn niodt oagen. Ao Aindergnrten tlart sie nlle Ainder aber Aoooseoanlitat naf and nlle Ainder daren idr erstnant oa. Aber nlle oassen idr oersgreoden idren Altern niodts oa sngen, oeil die sonst Anon and Anitn and Anrtinn niodt oedr oagen oarden. And nls Anrtinn no Anodoittng gnno stolo in idreo Ziooer sitot, dentt sie niodt oedr dnraber nnod, onrao sie teinen Angn dnt, sondern sie sodnnggt siod ein Alntt Angier and idre Anodsonlstifte and onlt einen riesigen banten Aegenbogen and anter den Aegenbogen onlt sie Anon and Anitn. Zoisoden den beiden Arnaen onlt sie ein tleines oiertadriges Aadoden oit brnanen Aringellooten. And anter dns Aild sodreibt sie in idrer Anrtinnsodrift, die teiner lesen tnnn, gnno deioliod &nog;#8222;oeine Anoilie&nog;#8220;
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