emotionaler Krüppel?
Hallo!
Irgendwie verstehe ich die Welt nicht mehr! Eigentlich bin ich ein sehr warmherziger, hilfsbereiter Mensch, der sich auch viele Gedanken um seine Freunde macht; zudem noch nah am Wasser gebaut ist; sei es traurige Filme, aktuelle Nachrichten, bewegende Geschichten in den Medien. Es ist also nicht so, als könnte ich nicht "Rotz und Wasser" heulen!
Und nü, am Donnerstag stirbt die eine Tante an Knochenkrebs, heute die andere Tante an Bronchialkrebs..., und es berührt mich nicht wirklich besonders. Klar, es macht mich betroffen, wenn ich an die Hinterbliebenden denke und dass auch meine Ma ziemlich fertig ist, aber es schränkt mich in keinster Weise ein, :shock: !! Vielleicht liegt es einfach an der Distanz, die zwischen uns gelegen hat und die seltenen Momente, wo man sich gesehen hat; aber sollte man in der unmittelbaren Verwandtschaft nicht so was wie Trauer empfinden???
Auch bei der Beerdigung von meinem Vater vor 9 Jahren habe ich keine einzige Träne vergossen, allerdings war das Verhältnis zwischen uns auch nicht das allerbeste; ich habe es damals eher als Erlösung nach langer Krankheit für ihn gesehen.
Ich kann nur nicht verstehen, warum mich der "normale Alltag" (Fernsehen, Nachrichten, Freundeskreis) emotional mehr bewegt, als der ultimaltivste Endpunkt im Leben überhaupt! Des ist doch nicht normal! Gibt´s hier jemanden, der vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht hat???
Lg Ruth
Irgendwie verstehe ich die Welt nicht mehr! Eigentlich bin ich ein sehr warmherziger, hilfsbereiter Mensch, der sich auch viele Gedanken um seine Freunde macht; zudem noch nah am Wasser gebaut ist; sei es traurige Filme, aktuelle Nachrichten, bewegende Geschichten in den Medien. Es ist also nicht so, als könnte ich nicht "Rotz und Wasser" heulen!
Und nü, am Donnerstag stirbt die eine Tante an Knochenkrebs, heute die andere Tante an Bronchialkrebs..., und es berührt mich nicht wirklich besonders. Klar, es macht mich betroffen, wenn ich an die Hinterbliebenden denke und dass auch meine Ma ziemlich fertig ist, aber es schränkt mich in keinster Weise ein, :shock: !! Vielleicht liegt es einfach an der Distanz, die zwischen uns gelegen hat und die seltenen Momente, wo man sich gesehen hat; aber sollte man in der unmittelbaren Verwandtschaft nicht so was wie Trauer empfinden???
Auch bei der Beerdigung von meinem Vater vor 9 Jahren habe ich keine einzige Träne vergossen, allerdings war das Verhältnis zwischen uns auch nicht das allerbeste; ich habe es damals eher als Erlösung nach langer Krankheit für ihn gesehen.
Ich kann nur nicht verstehen, warum mich der "normale Alltag" (Fernsehen, Nachrichten, Freundeskreis) emotional mehr bewegt, als der ultimaltivste Endpunkt im Leben überhaupt! Des ist doch nicht normal! Gibt´s hier jemanden, der vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht hat???
Lg Ruth