eroraum....*löl***
Out of Time
Zeit zu haben, das Ich zu suchen. Mit taumelnden Schritten nähere
ich mich dem Kern des Seins.
Ich hadere mit mir selbst, verlor zu oft das Vertrauen, irgendwann
wieder auf sicherem Boden zu stehen.
Zeit zu haben, zu vergessen wer man war.
Zeit zu haben, sich zu verlieren.
Zeit zu haben, sich wieder zu finden.
Sich jeden Tag neu entdecken, indem eingefahrenen Leben, in der
Alltäglichkeit der Monotonie.
Versinken können, in den schönsten Augen dieser Welt,
versinken im Moment.
Sich los lösen und doch nicht zu weit...
Die Antwort
Wer lässt das trügerische graue Allerlei zerbersten,
wessen Worte tragen mich an Orte, die sich menschlicher Vorstellungskraft entziehen,
wer hat den Zauber, mich den Blick auf die kleinen Dinge nicht vernachlässigen zu lassen,
wer trägt mich mit Schutzgebenden Schwingen ein Stück näher zum Horizont,
wer schwenkt träumerisch genial die größte Enttäuschung in einen Reigen aus Hoffnung,
wer hält mich, wenn ich leichtfüßig Wolken hopse, wer ist dann der Halt, wer ist es, bei dem ich
mich fallen lassen kann, ohne mich selbst zu verlieren?
Die Antwort, die bist Du.
Siete sempre sulla mia mente
Seelenschatz
Der Tag dauert heut schon zu lang und so setzte ich mich an dieses Ufer…
Das Wasser plätschert fröhlich vor sich hin, trieb Gutes zu weit weg und schönes zu weit hinaus.
Als ich mir ganz sich war, das keine Seele weit und breit war, öffnete ich meinen Seelenschatz….
Begleitet von dem singen kleiner Feen, prasseln Erinnerungen heraus, berieseln mich, tauchen die untergehende Sonne in neuem Glanz.
Momente in denen ich lachte, in denen ich glücklich war, so glücklich das ich die Welt hätte umarmen wollen.
Momente in denen ich vergessen hatte, dass genau in diesem Augenblick unzählige Menschen nicht glücklich waren.
Der Glanz ist plötzlich mit einem schwarzen Schleier bedeckt, eine unangenehme Kälte steigt auf.
Begleitet von dem krächzten eines Krähenschwarms, prasseln Erinnerungen heraus, aus meinem Seelenschatz, durchfahren mich wie tausend Blitze.
Momente, in denen ich noch nicht mal mehr Kraft zum weinen hatte, in denen ich mich nach dem Tod sehnte.
So groß war die Sehnsucht, dass ich sie nicht länger Sehnsucht, sondern Realität werden lassen wollte.
Momente, in denen ich eine von den unzähligen nicht glücklichen war.
Ein weißer Nebel steigt aus meinem Seelenschatz, er umhüllt die großen Eichen, legt sich wie eine Decke über den See, deckt auch mich zu und wiegt mich in den Schlaf….
Ich träume mich frei. Hopse leichtfüßig über die flauschigen Wolkenbänder. Dann tanzen Schatten über mein Gesicht, ich blicke nach oben und erblicke zwei große Schwingen, die diesen Adler majestätisch durch die Lüfte tragen. Gebannt von seiner Kraft setzte ich mich in das weißer Nichts einer Wolke und betrachte seine Darbietung. Doch er hat auch mich gesehen und steuert nun gradewegs auf mich zu. Ich habe keine Angst, nein ich fühle mich wohl in seiner Nähe. Er landet dicht neben mir und ein warmer Hauch umfasst mich.
Seine Augen blicken mich starr an. Ein Blick der durch mich durch geht. „Wer bist du?“ frage ich. „Ich bin Ich, dein Ich. Ich bin dein innerstes. Die Menschen haben mir den Namen Seele gegeben.“
„Warum bist du dann ein Adler? Ist die Seele jedes Menschen ein Adler?“ frage ich immer noch verwirrt von der Antwort. „Ich bin so wie deine Seele ist. Fühlt sich die Seele klein und nichtig, weil ihr schon zu viel Schlechtes wieder fahren ist, nimmt sie bestimmt nicht die Gestalt eines Adlers an. Trifft man seine Seele verwandelt sie sich symbolisch in ein Lebewesen. Weist du denn nicht, wie deine Seele ist? Komm ich lass dich fühlen wie du bist. Hab keine Angst“.
Er breitet seine Flügel aus und schaut mich fragend an „Kommst du mit?“ Ich fühle keine Angst und gehe völlig automatisch auf ihn zu und setzte mich in sein Federkleid.
Ich hab noch nicht mal Zeit nach zu denken, was gleich passieren wird, da haben uns seine kräftigen Flügelschläge schon weit über die Wolken getragen. Es ist hier oben herrlich warm, wie in einer lauen Sommernacht, wenn die Hitze des vergangenen Tages, die Nacht auch noch wärmt.
„Alles was du jetzt fühlst, ist das was in dir liegt. Dein wahres, reines Ich. Lass dich ein auf die Gefühle. Dein inneres ist hier oben der Kern jedes Seins“.
Lass dich ein auf die Gefühle- in meinen Gedanken hämmerte sich dieses Satz fest. Mir ist als würden tausend Chöre die schönsten Lieder singen. Mir ist als wäre ich größer und stärker als ich je war, kein Ziel scheint mir jetzt unerreichbar. Mein Herz fühlt sich frei und wird wohlig gewärmt. Ich fühle keine Angst, keinen Hass und auch keinen Schmerz. „Warum fühle ich mich so gut?“
Frage ich glücklich lächelnd.
„Weil du eine feine Seele hast. Du hast eine anstrengende Zeit hinter dir. Dein Leben scheint dir völlig durcheinander. Aber du hast in der letzten Zeit viel gelernt, dich versucht zu ergründen, wolltest dich deiner Stärken bewusst machen und dir deine Schwächen eingestehen. Du hast versucht die Seelen anderer Menschen zu streicheln, wolltest ihnen wärme geben und sie von der Angst befreien und du selbst weist das das Wolken hopsen nicht nur dir gut tut. Du blühst am Glück anderer Menschen teilhabend, auf wie eine Sonnenblume, wächst bei ausreichend Sonne weit in den Himmel hinaus und lässt deine Gelben Blätter kreisförmig um deinen Kern fallen. Die Flügel wachsen mit den Aufgaben und ein Herz nimmt sich was es braucht. Das was du brauchst, kannst du in der Realität noch nicht erreichen. Es wird noch ein weiter Weg sein, bis du das was du jetzt fühlst, immer in dir trägst. Du bist aber schon weit gekommen und bist auf dem richtigen Weg. Deine Seele will dir nur zeigen, dass du nicht aufgeben sollst. Du sollst weiter lieben, lachen und leben. Du durftest noch nicht gehen auch als du es wolltest. Weist du warum du nicht sterben durftest? Zuviel Liebe hat dich am Leben gehalten. Liebe die du vielleicht nicht gespürt hast, weil du alles Schwarz in Schwarz gesehen hast und der Schmerz die Freuden der kleinen Wunder bedeckt hat. Wenn nicht passiert was wir wollen so wird geschehen was besser ist für uns. Du bist besser für das Leben und das Leben ist besser für dich. Im Himmel triffst du zwar all die Seelen die du schon verloren hast aber du wirst das Gefühl des Wolken-Hopsens nie wieder als etwas besonderes ansehen, weil es da oben alltäglich ist und das besondere jedes Augenblickes macht das Leben doch so Liebenswert. Leb dein leben du formst es jedes Tag mehr und mehr zu deinem Seelenschatz.“
Übermannt von der Sicherheit die er ausstrahlt und der Liebe die er mir wie selbstverständlich entgegenbringt, lehne ich mich zurück und lasse mich von ihm zurück zu den Wolken bringen.
Er setzt mich sanft auf die weiße Wolkenpracht. „Und jetzt ist alles vorbei? Warum durfte ich dich treffen? Ich will nicht, dass das hier endet. Ich bin glücklich, wenn du bei mir bist. Bitte bleib!“ fuhr es aus meinem Mund, in der Gewissheit das er weiterziehen würde.
„Nichts ist vorbei. Ich bin nur das was in dir ist. Ich durfte dich treffen, nicht umgekehrt. Ich wollte wissen in was für einem Haus ich wohne. Du bist glücklich auch, wenn unsere Reise hier endet. Du musst nur in dich rein horchen und fleißig Wolken-Hopsen gehen. Ich bin in dir, das alles was du fühlst ist in dir. Du darfst nur nicht verlernen in dich rein zu hören. Ein Herz nimmt sich was es braucht und deine Seele auch. Alles was du brauchst ist in dir. Die Kraft jeden Tag standhaft gegen kalte Herzen an zu kämpfen. Du bist so stark, wie du dich grade fühlst. In dir ist so viel Liebe, die dich grade wärmt. Dein Herz ist so groß wie der Raum durch den wir reisten. Ich werde meine Flügel um dich legen und dich sanft in den Schlaf wiegen und dir die Gewissheit mitgeben das es die Liebe gibt“ Noch eher er dieses Satz beendet hatte fühlte ich schon die mächtigen Schwingen die sich liebevoll um meinen Körper legten. Ich kuschelte mich in das Federkleid und war schnell zu müde noch mehr fragen zu stellen und schlummerte ein.
Warme Sonnenstrahlen tanzen über mein Gesicht. Nein ich will die Augen noch nicht öffnen. Will noch ein bisschen die Wärme spüren. Schatten tanzen abermals über mein Gesicht und in freudiger Erwartung, den Adler wieder zu sehen öffnete ich meine Augen. Da saß er in der großen Buche. Doch eher ich mich versah erhob er sich in die Lüfte, getragen von den Schutzgebenden Schwingen die mich so eben noch gewärmt hatten. Mein Seelenschatz liegt wieder verschlossen neben mir. Nichts ist mehr zu spüren von dem Nebel der mich zudeckte. Die Sonne spiegelt sich im Wasser, die Vögel zwitschern. Ich stehe auf und ohne es zu merken schwebe ich ein paar Zentimeter über dem Boden und merke gar nicht, dass meine Füße den Boden nicht berühren und in meiner Seele formt sich der Satz: Du wirst von der Liebe getragen, wenn auch unmerklich und leis.
Zeit zu haben, das Ich zu suchen. Mit taumelnden Schritten nähere
ich mich dem Kern des Seins.
Ich hadere mit mir selbst, verlor zu oft das Vertrauen, irgendwann
wieder auf sicherem Boden zu stehen.
Zeit zu haben, zu vergessen wer man war.
Zeit zu haben, sich zu verlieren.
Zeit zu haben, sich wieder zu finden.
Sich jeden Tag neu entdecken, indem eingefahrenen Leben, in der
Alltäglichkeit der Monotonie.
Versinken können, in den schönsten Augen dieser Welt,
versinken im Moment.
Sich los lösen und doch nicht zu weit...
Die Antwort
Wer lässt das trügerische graue Allerlei zerbersten,
wessen Worte tragen mich an Orte, die sich menschlicher Vorstellungskraft entziehen,
wer hat den Zauber, mich den Blick auf die kleinen Dinge nicht vernachlässigen zu lassen,
wer trägt mich mit Schutzgebenden Schwingen ein Stück näher zum Horizont,
wer schwenkt träumerisch genial die größte Enttäuschung in einen Reigen aus Hoffnung,
wer hält mich, wenn ich leichtfüßig Wolken hopse, wer ist dann der Halt, wer ist es, bei dem ich
mich fallen lassen kann, ohne mich selbst zu verlieren?
Die Antwort, die bist Du.
Siete sempre sulla mia mente
Seelenschatz
Der Tag dauert heut schon zu lang und so setzte ich mich an dieses Ufer…
Das Wasser plätschert fröhlich vor sich hin, trieb Gutes zu weit weg und schönes zu weit hinaus.
Als ich mir ganz sich war, das keine Seele weit und breit war, öffnete ich meinen Seelenschatz….
Begleitet von dem singen kleiner Feen, prasseln Erinnerungen heraus, berieseln mich, tauchen die untergehende Sonne in neuem Glanz.
Momente in denen ich lachte, in denen ich glücklich war, so glücklich das ich die Welt hätte umarmen wollen.
Momente in denen ich vergessen hatte, dass genau in diesem Augenblick unzählige Menschen nicht glücklich waren.
Der Glanz ist plötzlich mit einem schwarzen Schleier bedeckt, eine unangenehme Kälte steigt auf.
Begleitet von dem krächzten eines Krähenschwarms, prasseln Erinnerungen heraus, aus meinem Seelenschatz, durchfahren mich wie tausend Blitze.
Momente, in denen ich noch nicht mal mehr Kraft zum weinen hatte, in denen ich mich nach dem Tod sehnte.
So groß war die Sehnsucht, dass ich sie nicht länger Sehnsucht, sondern Realität werden lassen wollte.
Momente, in denen ich eine von den unzähligen nicht glücklichen war.
Ein weißer Nebel steigt aus meinem Seelenschatz, er umhüllt die großen Eichen, legt sich wie eine Decke über den See, deckt auch mich zu und wiegt mich in den Schlaf….
Ich träume mich frei. Hopse leichtfüßig über die flauschigen Wolkenbänder. Dann tanzen Schatten über mein Gesicht, ich blicke nach oben und erblicke zwei große Schwingen, die diesen Adler majestätisch durch die Lüfte tragen. Gebannt von seiner Kraft setzte ich mich in das weißer Nichts einer Wolke und betrachte seine Darbietung. Doch er hat auch mich gesehen und steuert nun gradewegs auf mich zu. Ich habe keine Angst, nein ich fühle mich wohl in seiner Nähe. Er landet dicht neben mir und ein warmer Hauch umfasst mich.
Seine Augen blicken mich starr an. Ein Blick der durch mich durch geht. „Wer bist du?“ frage ich. „Ich bin Ich, dein Ich. Ich bin dein innerstes. Die Menschen haben mir den Namen Seele gegeben.“
„Warum bist du dann ein Adler? Ist die Seele jedes Menschen ein Adler?“ frage ich immer noch verwirrt von der Antwort. „Ich bin so wie deine Seele ist. Fühlt sich die Seele klein und nichtig, weil ihr schon zu viel Schlechtes wieder fahren ist, nimmt sie bestimmt nicht die Gestalt eines Adlers an. Trifft man seine Seele verwandelt sie sich symbolisch in ein Lebewesen. Weist du denn nicht, wie deine Seele ist? Komm ich lass dich fühlen wie du bist. Hab keine Angst“.
Er breitet seine Flügel aus und schaut mich fragend an „Kommst du mit?“ Ich fühle keine Angst und gehe völlig automatisch auf ihn zu und setzte mich in sein Federkleid.
Ich hab noch nicht mal Zeit nach zu denken, was gleich passieren wird, da haben uns seine kräftigen Flügelschläge schon weit über die Wolken getragen. Es ist hier oben herrlich warm, wie in einer lauen Sommernacht, wenn die Hitze des vergangenen Tages, die Nacht auch noch wärmt.
„Alles was du jetzt fühlst, ist das was in dir liegt. Dein wahres, reines Ich. Lass dich ein auf die Gefühle. Dein inneres ist hier oben der Kern jedes Seins“.
Lass dich ein auf die Gefühle- in meinen Gedanken hämmerte sich dieses Satz fest. Mir ist als würden tausend Chöre die schönsten Lieder singen. Mir ist als wäre ich größer und stärker als ich je war, kein Ziel scheint mir jetzt unerreichbar. Mein Herz fühlt sich frei und wird wohlig gewärmt. Ich fühle keine Angst, keinen Hass und auch keinen Schmerz. „Warum fühle ich mich so gut?“
Frage ich glücklich lächelnd.
„Weil du eine feine Seele hast. Du hast eine anstrengende Zeit hinter dir. Dein Leben scheint dir völlig durcheinander. Aber du hast in der letzten Zeit viel gelernt, dich versucht zu ergründen, wolltest dich deiner Stärken bewusst machen und dir deine Schwächen eingestehen. Du hast versucht die Seelen anderer Menschen zu streicheln, wolltest ihnen wärme geben und sie von der Angst befreien und du selbst weist das das Wolken hopsen nicht nur dir gut tut. Du blühst am Glück anderer Menschen teilhabend, auf wie eine Sonnenblume, wächst bei ausreichend Sonne weit in den Himmel hinaus und lässt deine Gelben Blätter kreisförmig um deinen Kern fallen. Die Flügel wachsen mit den Aufgaben und ein Herz nimmt sich was es braucht. Das was du brauchst, kannst du in der Realität noch nicht erreichen. Es wird noch ein weiter Weg sein, bis du das was du jetzt fühlst, immer in dir trägst. Du bist aber schon weit gekommen und bist auf dem richtigen Weg. Deine Seele will dir nur zeigen, dass du nicht aufgeben sollst. Du sollst weiter lieben, lachen und leben. Du durftest noch nicht gehen auch als du es wolltest. Weist du warum du nicht sterben durftest? Zuviel Liebe hat dich am Leben gehalten. Liebe die du vielleicht nicht gespürt hast, weil du alles Schwarz in Schwarz gesehen hast und der Schmerz die Freuden der kleinen Wunder bedeckt hat. Wenn nicht passiert was wir wollen so wird geschehen was besser ist für uns. Du bist besser für das Leben und das Leben ist besser für dich. Im Himmel triffst du zwar all die Seelen die du schon verloren hast aber du wirst das Gefühl des Wolken-Hopsens nie wieder als etwas besonderes ansehen, weil es da oben alltäglich ist und das besondere jedes Augenblickes macht das Leben doch so Liebenswert. Leb dein leben du formst es jedes Tag mehr und mehr zu deinem Seelenschatz.“
Übermannt von der Sicherheit die er ausstrahlt und der Liebe die er mir wie selbstverständlich entgegenbringt, lehne ich mich zurück und lasse mich von ihm zurück zu den Wolken bringen.
Er setzt mich sanft auf die weiße Wolkenpracht. „Und jetzt ist alles vorbei? Warum durfte ich dich treffen? Ich will nicht, dass das hier endet. Ich bin glücklich, wenn du bei mir bist. Bitte bleib!“ fuhr es aus meinem Mund, in der Gewissheit das er weiterziehen würde.
„Nichts ist vorbei. Ich bin nur das was in dir ist. Ich durfte dich treffen, nicht umgekehrt. Ich wollte wissen in was für einem Haus ich wohne. Du bist glücklich auch, wenn unsere Reise hier endet. Du musst nur in dich rein horchen und fleißig Wolken-Hopsen gehen. Ich bin in dir, das alles was du fühlst ist in dir. Du darfst nur nicht verlernen in dich rein zu hören. Ein Herz nimmt sich was es braucht und deine Seele auch. Alles was du brauchst ist in dir. Die Kraft jeden Tag standhaft gegen kalte Herzen an zu kämpfen. Du bist so stark, wie du dich grade fühlst. In dir ist so viel Liebe, die dich grade wärmt. Dein Herz ist so groß wie der Raum durch den wir reisten. Ich werde meine Flügel um dich legen und dich sanft in den Schlaf wiegen und dir die Gewissheit mitgeben das es die Liebe gibt“ Noch eher er dieses Satz beendet hatte fühlte ich schon die mächtigen Schwingen die sich liebevoll um meinen Körper legten. Ich kuschelte mich in das Federkleid und war schnell zu müde noch mehr fragen zu stellen und schlummerte ein.
Warme Sonnenstrahlen tanzen über mein Gesicht. Nein ich will die Augen noch nicht öffnen. Will noch ein bisschen die Wärme spüren. Schatten tanzen abermals über mein Gesicht und in freudiger Erwartung, den Adler wieder zu sehen öffnete ich meine Augen. Da saß er in der großen Buche. Doch eher ich mich versah erhob er sich in die Lüfte, getragen von den Schutzgebenden Schwingen die mich so eben noch gewärmt hatten. Mein Seelenschatz liegt wieder verschlossen neben mir. Nichts ist mehr zu spüren von dem Nebel der mich zudeckte. Die Sonne spiegelt sich im Wasser, die Vögel zwitschern. Ich stehe auf und ohne es zu merken schwebe ich ein paar Zentimeter über dem Boden und merke gar nicht, dass meine Füße den Boden nicht berühren und in meiner Seele formt sich der Satz: Du wirst von der Liebe getragen, wenn auch unmerklich und leis.