erst lesbisch dann zurück zu mann???
hallo zusammen,
möcht mich mal zu nem thema mit euch austauschen, welches mich sehr beschäftigt, teilweise ängstigt und nicht zur ruhe kommen läßt.
sicher ist im forum schon viel darüber diskutiert worden - vielleicht könnt ihr mich trotzdem unterstützen mit euren gedanken, meinungen und erfahrungen.
also folgendes: vor ca. 3 jahren habe ich eine verheiratete frau kennengelernt, die-mal verkürzt gesagt-"für mich" ihren mann verließ, sich in ihrem umfeld outete usw.
das erste mal in ihrem leben tiefe gefühle zu empfinden, zu lieben und eine befriedigende sexualität zu erleben war das größte, schönste...endlich fühlte sie sich angekommen und "ganz", das sei ihr weg.
der hintergrund war, daß sie über jahre dachte sie sei nicht ok...körperlich/sexuell.
als ich sie kennenlernte erzählte sie mir, daß sie seit einigen jahren merkte, daß sie sich zu frauen hingezogen fühlte, sich schon mehrmals platonisch verliebt hatte, sowas wie erotische spannung wahrnahm, ohne es jedoch auszuleben.
wie gesagt, in der beziehung mit mir lebte/blühte sie auch körperlich auf und war glücklich, rundum zufrieden mit ihrer sexualität, nichts würde fehlen usw. usf.
wir lebten miteinander sehr intensive sexuelle momente, sehr nah - durch eine tiefe liebe verbunden.
vor einem dreiviertel jahr erzählte sie mir erschrocken von erotischen träumen von sex mit nem mann ohne gesicht, der sie "hart" nimmt und sie das im traum schön fand...seit dem ist sie irritiert/diffus und das wirkte sich ungut auf unsere beziehung aus.
ich bekam angst.
nach einer auszeit, fanden wir wieder zueinander und sie brachte zum ausdruck, daß mit mir(mit ner fau) sei das was sie wolle. als wieder stabil, nah und sehr schön zwischen uns wahr, hatte sie vor drei monaten wieder so einen traum.
verzweifelt-unsicher zwang sie in der realität ihre phantasien hin zu sex mit mann, ohne vorstellung von jmd bestimmten... fazit: sie lief vor mir weg, stieg aus, wolle endlich wissen "wohin" sie gehört. ich hab sie schweren herzens gehen lassen-seit einiger zeit sind wir "getrennt".
haben zwar noch kontakt. in den gesprächen zu dem thema sex. identität äußerte sie ua., daß es nicht um den "schwanz" des mannes gehe, eher muskulöser körper, sei was ganz anderes...
auf nachfrage, ob ihr mit mir die harte seite fehle oder mein körper zu weich sei, meinte sie, daß ihr da angebl nichts fehle. es könne sein, daß sie erst mit mir/durch mich sich und ihren körper besser kennenglernt hat, ihre wünsche besser kenne.
als ich dann noch fragte, warum ihr das mit mir nicht reiche und wieso sie sich plötzlich - aufgrund von träumen/phantasien ohne realitätsbezug so verunsichern läßt und jetzt sich was mit mann zurechtspinnt, obwohl sie unbefriedigende erfahrungen gemacht hat, kann sie mir keine (klare) antwort geben. bisher ist sie - gottseidank noch nicht los, um was "auszuprobieren"...
sie will den kontakt mit mir halten, empfindet wohl noch sehr viel für mich.
ich fühle mich seitdem echt sch..., komme damit nicht klar. hinzu kommt, daß ich das gefühl von "benutzt-worden-sein" ; oder "sexuelle entwicklungshilfe" geleistet zu haben nicht los werde. irgendwie greift das meine identität als lesbische frau an... ich habe keine vorurteile gg bi-frauen, aber ne klare haltung zu sexualität und beziehung und liebe, auf die ich erstmal nicht näher eingehe.
ich versuche sie zu verstehen - es gelingt mir jedoch nicht.
sagt, könnt ihr meine partnerin verstehen, habt ihr sowas, ähnlich wie sie, auch schon erlebt? was bedeutet/heißt das?
kann ich ihr "helfen" klarer zu werden?
danke jetzt schon für eure meinungen - auch wenn der text lang geworden ist.
gruß von panni
möcht mich mal zu nem thema mit euch austauschen, welches mich sehr beschäftigt, teilweise ängstigt und nicht zur ruhe kommen läßt.
sicher ist im forum schon viel darüber diskutiert worden - vielleicht könnt ihr mich trotzdem unterstützen mit euren gedanken, meinungen und erfahrungen.
also folgendes: vor ca. 3 jahren habe ich eine verheiratete frau kennengelernt, die-mal verkürzt gesagt-"für mich" ihren mann verließ, sich in ihrem umfeld outete usw.
das erste mal in ihrem leben tiefe gefühle zu empfinden, zu lieben und eine befriedigende sexualität zu erleben war das größte, schönste...endlich fühlte sie sich angekommen und "ganz", das sei ihr weg.
der hintergrund war, daß sie über jahre dachte sie sei nicht ok...körperlich/sexuell.
als ich sie kennenlernte erzählte sie mir, daß sie seit einigen jahren merkte, daß sie sich zu frauen hingezogen fühlte, sich schon mehrmals platonisch verliebt hatte, sowas wie erotische spannung wahrnahm, ohne es jedoch auszuleben.
wie gesagt, in der beziehung mit mir lebte/blühte sie auch körperlich auf und war glücklich, rundum zufrieden mit ihrer sexualität, nichts würde fehlen usw. usf.
wir lebten miteinander sehr intensive sexuelle momente, sehr nah - durch eine tiefe liebe verbunden.
vor einem dreiviertel jahr erzählte sie mir erschrocken von erotischen träumen von sex mit nem mann ohne gesicht, der sie "hart" nimmt und sie das im traum schön fand...seit dem ist sie irritiert/diffus und das wirkte sich ungut auf unsere beziehung aus.
ich bekam angst.
nach einer auszeit, fanden wir wieder zueinander und sie brachte zum ausdruck, daß mit mir(mit ner fau) sei das was sie wolle. als wieder stabil, nah und sehr schön zwischen uns wahr, hatte sie vor drei monaten wieder so einen traum.
verzweifelt-unsicher zwang sie in der realität ihre phantasien hin zu sex mit mann, ohne vorstellung von jmd bestimmten... fazit: sie lief vor mir weg, stieg aus, wolle endlich wissen "wohin" sie gehört. ich hab sie schweren herzens gehen lassen-seit einiger zeit sind wir "getrennt".
haben zwar noch kontakt. in den gesprächen zu dem thema sex. identität äußerte sie ua., daß es nicht um den "schwanz" des mannes gehe, eher muskulöser körper, sei was ganz anderes...
auf nachfrage, ob ihr mit mir die harte seite fehle oder mein körper zu weich sei, meinte sie, daß ihr da angebl nichts fehle. es könne sein, daß sie erst mit mir/durch mich sich und ihren körper besser kennenglernt hat, ihre wünsche besser kenne.
als ich dann noch fragte, warum ihr das mit mir nicht reiche und wieso sie sich plötzlich - aufgrund von träumen/phantasien ohne realitätsbezug so verunsichern läßt und jetzt sich was mit mann zurechtspinnt, obwohl sie unbefriedigende erfahrungen gemacht hat, kann sie mir keine (klare) antwort geben. bisher ist sie - gottseidank noch nicht los, um was "auszuprobieren"...
sie will den kontakt mit mir halten, empfindet wohl noch sehr viel für mich.
ich fühle mich seitdem echt sch..., komme damit nicht klar. hinzu kommt, daß ich das gefühl von "benutzt-worden-sein" ; oder "sexuelle entwicklungshilfe" geleistet zu haben nicht los werde. irgendwie greift das meine identität als lesbische frau an... ich habe keine vorurteile gg bi-frauen, aber ne klare haltung zu sexualität und beziehung und liebe, auf die ich erstmal nicht näher eingehe.
ich versuche sie zu verstehen - es gelingt mir jedoch nicht.
sagt, könnt ihr meine partnerin verstehen, habt ihr sowas, ähnlich wie sie, auch schon erlebt? was bedeutet/heißt das?
kann ich ihr "helfen" klarer zu werden?
danke jetzt schon für eure meinungen - auch wenn der text lang geworden ist.
gruß von panni