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Unsere Nationalhymne....

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06.03.2018 21:41
von:
liebe_Seele
Status: offline  

... soll, auf Wunsch der Gleichstellungsbeauftragten im Bundestag geändert werden.

Ich persönlich halte das für Unfug. Gleichstellung hin oder her, aber das geht ein Schritt zu weit.

Was sagt ihr dazu?
Wie ist Eure Meinung?

Ich bin gespannt, was ihr so denkt.

06.03.2018 21:48
von:
Minerva_
Status: offline  

Ich persönlich finde einen link oft sehr hilfreich.
http://t1p.de/zhhy
So wie ich das verstehe, geht es um zwei Stellen.
Ich finde das sehr gut!

06.03.2018 21:48
von:
anamaria
Status: offline  

die anzahl der verschiedenen meinungen dazu dürften darüber aufschluss geben, wie wichtig eine hymne heute noch genommen wird.

es gibt wenige dinge zu denen ich keine meinung habe. dieses thema gehört dazu.

06.03.2018 21:54
von:
Weirdo2013
Status: offline  

Warum nicht? Abgesehen davon, dass es vielleicht nicht das drängenste Problem der Welt ist, spiegeln sich gesellschaftliche Weiterentwicklungen auch in Texten und in der Sprache wieder. Vaterland..was ist mit den Müttern? Brüderlichkeit...was ist mit den Schwestern?

Und vielleicht lese ich bald auf meinen Kontoauszügen "Kontoinhaberin" - Dank einer couragierten Schwester

06.03.2018 21:55
von:
kleineHeilige..
Status: offline  

ZitatMinerva_ schrieb am 06.03.2018 um 21:48:

Ich persönlich finde einen link oft sehr hilfreich.
http://t1p.de/zhhy
So wie ich das verstehe, geht es um zwei Stellen.
Ich finde das sehr gut!


Ich auch!

In Kanada sind sie schon nen Schritt weiter
http://www.sueddeutsche.d [...] .3851556
https://tinyurl.com/yb9vqdk9


06.03.2018 21:59
von:
anamaria
Status: offline  

@Weirdo2013:

vielleicht weil ich nicht nur eine singen musste, aber egal.

wenn sie irgendwann überall nur noch nationale folklore sind, ist es gut.

in der tat, könnte aber eine textänderung wie geplant dazu beitragen, das will ich nicht bestreiten.

editiert am 06.03.2018 22:01 Beitrag melden Zitatantwort
06.03.2018 22:00
von:
Variabel
Status: offline  

Mal davon abgesehen dass ich von einer Nationalhymne generell nichts halte, begrüße ich Gleichstellung in allen möglichen Bereichen doch sehr ! Ist doch schön, wenn sich Menschen mit vorhandener Kapazität damit auseinandersetzen und Missstände korrigieren möchten.

06.03.2018 22:00
von:
Cacil
Status: offline  

Ich fände das gut, in einer Nationalhymne sollen sich alle wiederfinden können.

Letztlich geht es Frau Ro­se-Möh­ring wohl darum, noch einmal eine Diskussion anzustoßen und das ist ja auch nie verkehrt.

06.03.2018 22:50
von:
Diedo
Status: offline  

Kramp-Karrenbauer und Co sollten nicht nur postulieren dass, sondern begründen, warum sie sich von einem explizit brüderlichen Streben als Staatsbürgerinnen angesprochen fühlen: grammatikalisch, historisch etc. begründet - wie man Texte methodisch eben auszulegen pflegt. Vielleicht würde mich es überzeugen. So finde ich die Karrenbauersche Aussage und ähnliche schlichtweg inhaltslos und hohl. Sie haben kein Gewicht, sondern ausschließlich Effekt, was ich missbillige und mich nicht anspricht. "Brüderliches" Streben spricht mich auch nicht an.

editiert am 06.03.2018 22:51 Beitrag melden Zitatantwort
06.03.2018 22:53
von:
liebe_Seele
Status: offline  

ZitatkleineHeilige schrieb am 06.03.2018 um 21:55:

ZitatMinerva_ schrieb am 06.03.2018 um 21:48:

Ich persönlich finde einen link oft sehr hilfreich.
http://t1p.de/zhhy
So wie ich das verstehe, geht es um zwei Stellen.
Ich finde das sehr gut!


Ich auch!

In Kanada sind sie schon nen Schritt weiter
http://www.sueddeutsche.d [...] anada-hy mne-fuer-alle-1.3851556
https://tinyurl.com/yb9vqdk9


Eine Nationalhymne, die seit 1800.. und besteht, jetzt umändern, da jetzt eine Frau merkt, das man u.a. “Vaterland“ in “Heimatland“ ändern kann...

Wie lange lebt ihr schon mit der original Hymne?
Wie lange habt ihr Euch an diesem Text nie gestört????


06.03.2018 23:01
von:
CakesFabrik
Status: offline  

Keine Ahnung. National war noch nie mein Ding und wurde von mir insofern gekonnt ausgeblendet..
Hymnen sind immer ... so bissi..
ich schreib es nicht

06.03.2018 23:01
von:
woodhull
Status: offline  

Zitatliebe_Seele schrieb am 06.03.2018 um 22:53:

ZitatkleineHeilige schrieb am 06.03.2018 um 21:55:

ZitatMinerva_ schrieb am 06.03.2018 um 21:48:

Ich persönlich finde einen link oft sehr hilfreich.
http://t1p.de/zhhy
So wie ich das verstehe, geht es um zwei Stellen.
Ich finde das sehr gut!


Ich auch!

In Kanada sind sie schon nen Schritt weiter
http://www.sueddeutsche.d [...] anada-hy mne-fuer-alle-1.3851556
https://tinyurl.com/yb9vqdk9


Eine Nationalhymne, die seit 1800.. und besteht, jetzt umändern, da jetzt eine Frau merkt, das man u.a. “Vaterland“ in “Heimatland“ ändern kann...

Wie lange lebt ihr schon mit der original Hymne?
Wie lange habt ihr Euch an diesem Text nie gestört????


Nur weil ein Text seit 1800...besteht, darf er nicht geändert werden? Was ist das denn für ein merkwürdiges Argument?
Glücklicherweise haben sich seit 1800 eine ganze Menge Dinge geändert. Auch, oder sogar vor allem, für Frauen. Da darf auch ein etwas altbacken anmutender Text mal angepasst werden. Es ist eben nicht nur das Land unserer Väter, sondern auch das Land unserer Mütter.

Wer sagt, dass der Text bislang keine gestört hat?
Und warum stört es dich so, wenn er verändert wird? Du singst die Hymne vermutlich auch nicht jeden Tag.

editiert am 06.03.2018 23:03 Beitrag melden Zitatantwort
06.03.2018 23:02
von:
EinfachNurLil..
Status: offline  

Für mich ist das der Klassiker: ein Problem schaffen, das nie eines war.

Ich halte es für unsinnig und bin der Meinung, bevor man diese und andere überflüssige Schritte in einer vermeintlichen Gleichstellung gehen sollte, wäre es von Nöten sich echten Defiziten anzunehmen, wie dem noch immer vorhandenen Lohngefälle zwischen Mann und Frau (von Ost und West zu schweigen), der Diskriminierung auf Grund von Sexualität, Krankheit, Behinderung, Geschlecht, Ethnie usw..

Warum ist man zum Beispiel als Transsexuelle bei Bundeswehr und Polizei nicht dienstfähig, so lange die geschlechtsangleichende Operation nicht vollzogen ist? Wer ändert das wann, wo man doch so stolz auf die neue und offene Ausrichtung ist?

06.03.2018 23:06
von:
anamaria
Status: offline  

ich finde, dass diejenigen, die einen hunderte jahre alten text NICHT verändern wollen und ihm aber gleichzeitig ein heutige bedeutung zusprechen, zu begründen haben, warum dieser text dann NICHT heutigen verhältnissen angepasst werden soll.



06.03.2018 23:12
von:
Minerva_
Status: offline  

Zitatliebe_Seele schrieb am 06.03.2018 um 22:53:

ZitatkleineHeilige schrieb am 06.03.2018 um 21:55:

ZitatMinerva_ schrieb am 06.03.2018 um 21:48:

Ich persönlich finde einen link oft sehr hilfreich.
http://t1p.de/zhhy
So wie ich das verstehe, geht es um zwei Stellen.
Ich finde das sehr gut!


Ich auch!

In Kanada sind sie schon nen Schritt weiter
http://www.sueddeutsche.d [...] anada-hy mne-fuer-alle-1.3851556
https://tinyurl.com/yb9vqdk9


Eine Nationalhymne, die seit 1800.. und besteht, jetzt umändern, da jetzt eine Frau merkt, das man u.a. “Vaterland“ in “Heimatland“ ändern kann...

Wie lange lebt ihr schon mit der original Hymne?
Wie lange habt ihr Euch an diesem Text nie gestört????


Ich habe mich am Text gestört, so lange ich ihn kenne.


06.03.2018 23:18
von:
Weirdo2013
Status: offline  

Vaterland rollte mir nie leicht über die Lippen - Bei Brüderlichekeit dachte ich es mir schön - á la Liberté, Égalité, Fraternité. Und als Dreikäsehoch hatte ich noch keine Ahnung vom Feminismus -es kam mir nur sehr spanisch vor Viel interessanter finde ich, was Merkel und Co. als "Gegenargumente" anbringen - Da braucht man sich nicht wundern, dass es mit der Gleichberechtigung etwas hapert...

06.03.2018 23:26
von:
Quilma
Status: offline  

edit- blabla


editiert am 07.03.2018 00:20 Beitrag melden Zitatantwort
06.03.2018 23:48
von:
Quilma
Status: offline  

edit- versteht eh keiner

editiert am 07.03.2018 00:20 Beitrag melden Zitatantwort
07.03.2018 07:40
von:
kleineHeilige..
Status: offline  

Zitatliebe_Seele schrieb am 06.03.2018 um 22:53:

ZitatkleineHeilige schrieb am 06.03.2018 um 21:55:

ZitatMinerva_ schrieb am 06.03.2018 um 21:48:

Ich persönlich finde einen link oft sehr hilfreich.
http://t1p.de/zhhy
So wie ich das verstehe, geht es um zwei Stellen.
Ich finde das sehr gut!


Ich auch!

In Kanada sind sie schon nen Schritt weiter
http://www.sueddeutsche.d [...] anada-hy mne-fuer-alle-1.3851556
https://tinyurl.com/yb9vqdk9


Eine Nationalhymne, die seit 1800.. und besteht, jetzt umändern, da jetzt eine Frau merkt, das man u.a. “Vaterland“ in “Heimatland“ ändern kann...

Wie lange lebt ihr schon mit der original Hymne?
Wie lange habt ihr Euch an diesem Text nie gestört????


Ich habe mich bereits vor gut 30 Jahren, als ich den Text in der Schule lernen musste, an ihm gestört. Vor allem an brüderlich...
Der Text stammt aus einer Zeit, in der Frauen nicht existierten. Das hat sich zum Glück geändert. Und da Sprache sich ständig wandelt und den Gegenbenheiten der Zeit anpasst, ist die Änderung des Textes der Nationalhymne eine logische Konsequenz und wird nicht aufzuhalten sein.

07.03.2018 10:29
von:
Cacil
Status: offline  

Zitatliebe_Seele schrieb am 06.03.2018 um 22:53:

ZitatkleineHeilige schrieb am 06.03.2018 um 21:55:

ZitatMinerva_ schrieb am 06.03.2018 um 21:48:

Ich persönlich finde einen link oft sehr hilfreich.
http://t1p.de/zhhy
So wie ich das verstehe, geht es um zwei Stellen.
Ich finde das sehr gut!


Ich auch!

In Kanada sind sie schon nen Schritt weiter
http://www.sueddeutsche.d [...] anada-hy mne-fuer-alle-1.3851556
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Eine Nationalhymne, die seit 1800.. und besteht, jetzt umändern, da jetzt eine Frau merkt, das man u.a. “Vaterland“ in “Heimatland“ ändern kann...

Wie lange lebt ihr schon mit der original Hymne?
Wie lange habt ihr Euch an diesem Text nie gestört????


Auch ich habe mich bereits als Kind daran gestört, so unsichtbar zu sein. Scheint ja kein Einzelfall zu sein, wie hier zu lesen ist.

Dass Dinge sich verändern, ist ja nicht grundsätzlich schlecht.

editiert am 07.03.2018 10:34 Beitrag melden Zitatantwort

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