Forum » Allgemeines » Thread

Echo 2018

Thema abonnieren antworten

Seite: 1 | 2 |

11.04.2018 21:35
von:
Schokokaffee
Status: offline  

Guckst Du die Echo Verleihung trotz oder gerade wegen der kritisierten Beiträge?

Ich hätte es echt nicht gewusst,dass RAP Musik judenfeindliche Textstellen enthalten kann bzw. die Videos sehr kritisch sind.
Aber:
Seit klar ist,dass 2Rapper mit judenfeindlichen Textstellen für den Echo nominiert sind, gibt es Dokumentationen und Berichte zu dem Thema und ich war wirklich überrascht.
Ich wusste,dass RAP Musik sexistisch und homophob ist, diese offene Judenfeindlichkeit und Ablehnung des israelischen Staates war mir vorher nicht bekannt.

Mein Fazit:
Letztendlich finde ich es bedauerlich, dass diese Dokumentationen und Berichte nur veröffentlicht wurden und werden,weil diese Echonominierungen erfolgten.

Ich werde diese Nominierungen trotzdem zum Anlass nehmen, die Echoübertragung zu boykottieren.

12.04.2018 01:43
von:
Weirdo2013
Status: offline  

Hallo Schokokaffee,
die Diskussion über den Song "0815" ist schon länger da - ich glaube, seit der Veröffentlichung im Dezember?! Natürlich hat die Nominierung alles gepusht.

Aus meiner Sicht haben Farid Bang und Kollegah eine Grenze überschritten - es ist für mich ein Tabu, die Schrecklichkeiten von Ausschwitz zu verharmlosen. Und dennoch - wir haben uns an so viele Tabubrüche gewöhnt, dass wir sie gar nicht mehr bemerken, gerade bei Songtexten. Rapp lebt tatsächlich davon zu überspitzen, zu "battlen" - selbst bis zur teilweisen Geschmacklosigkeit. Ich mag sehr viele Textstellen bei Kollegah und Farid nicht, aber so geht es mir bei vielen Lyrics, gerade beim Rapp und deshalb höre ich oft gar nicht mehr hin, da mir ansonsten etwas übel wird.

Eine Ausschwitz-Überlebende und Sängerin/Rapperin Esther Bejarano, gewann ein "Facebookbattle" mit Kollegah Er hat sich bei ihr persönlich entschuldigt. Immerhin.

Ich glaube, ich werde mir vielleicht den Echo ansehen - gerade weil ich darauf hoffe, dass andere Künstler Stellung beziehen.

Hier ein Song von Esther Bejarano, den ich persönlich mag. Vielleicht auch eine Möglichkeit zu zeigen, dass man die Nominierung an sich boykottiert.
https://www.youtube.com/w [...] S_PYxN20
Bejarano & Microphone Mafia - Bella Ciao

P.S
https://www.swr.de/swr1/r [...] dex.html
"Esther Bejarano ist mit 87 Jahre (2012) unter die Rapper gegangen: Gemeinsam mit der Kölner Band "Microphone Mafia" macht sie seitdem Hip-Hop gegen Rassismus. Für sie ist der Kampf gegen Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit eine Lebensaufgabe: Sie selbst hat das Konzentrationslager Auschwitz nur aufgrund ihres musikalischen Talents überlebt."

editiert am 12.04.2018 02:10 Beitrag melden Zitatantwort
15.04.2018 19:32
von:
Weirdo2013
Status: offline  

https://www.taz.de/Nach-P [...] semiten/!5498646/
URL gekürzt: https://tinyurl.com/yd6b7olh

Zitat„Echo hat keine Berechtigung mehr“

Der Echo für die Rapper Kollegah und Farid Bang hat Empörung ausgelöst. Nun will nicht nur der Bundesverband Musikindustrie Konsequenzen ziehen.


Ich bin gespannt - Künstlerische Freiheit ist wichtig und gut, aber angesichts von Antisemitismus, Rassismus, Homofeindlichkeit und gewaltverherrlichendem Sexismus gehören nicht nur Kollegah diskutiert, sondern zig andere Künstler*innen. Plus natürlich den Zuhörer*innen und Fans. Vielleicht bewegt sich was...



editiert am 15.04.2018 19:34 Beitrag melden Zitatantwort
16.04.2018 12:25
von:
LeapOfFaith
Status: offline  

Das Notos-Quartett, die Klassik-Preisträger aus dem letzten Jahr, geben ihren Echo nun zurück - als Reaktion auf die Preisverleihung an Kollegah und Farid Bang. Sie schreiben: "Über die Entscheidung der Verantwortlichen, antisemitisches und menschenverachtendes Gedankengut sowie die Verhöhnung von Opfern des Holocaust mit einem Preis zu würdigen, sind wir zutiefst erschüttert."

https://www.facebook.com/ [...] 66695392

http://www.taz.de/Antisem [...] im-Echo/!5498681/

https://www.rollingstone. [...] 1484549/



16.04.2018 13:09
von:
rosedawson
Status: offline  

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich mich über dieses zunehmende und stets bemühte, krampfhafte "mit der Zeit gehen" kaputtlachen.

Für mich persönlich ist Rap keine Musik, sondern tendenzielle Körperverletzung, was vor allem an meiner Abneigung gegenüber Klängen wie "yeah", "öha" und "boah" liegt. Aber das ist nur mein Geschmack.

Ich beobachte seit Jahren, wie sich insbesondere die Medien immer mehr verstricken, wenn es um den schmalen Grad der political correctness geht und gar nicht merken, wie lächerlich sie sich dabei machen. So wird bei einem Musikpreis wie dem Echo die Nominierung von "Musikern" welche über Frauenhass, Judenhass, Homohass "musizieren" vom Ethikrat abgesegnet (allein das ist Ironie), dann gewinnen sie dummerweise (ich kann förmlich sehen, wie die Verantwortlichen die Lippen zusammengepresst haben nach dem Motto: ups) und dann entscheidet man hinterher, dass die Richtlinien vielleicht überarbeitet werden sollten und überlegt den Musikpreis abzuschaffen.
Ein Schildbürgerstreich im großen Stil und sehr lustig ... in der Theorie.

16.04.2018 13:29
von:
uneindeutig
Status: mobile  

Zitatrosedawson schrieb am 16.04.2018 um 13:09:

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich mich über dieses zunehmende und stets bemühte, krampfhafte "mit der Zeit gehen" kaputtlachen.

Für mich persönlich ist Rap keine Musik, sondern tendenzielle Körperverletzung, was vor allem an meiner Abneigung gegenüber Klängen wie "yeah", "öha" und "boah" liegt. Aber das ist nur mein Geschmack.

Ich beobachte seit Jahren, wie sich insbesondere die Medien immer mehr verstricken, wenn es um den schmalen Grad der political correctness geht und gar nicht merken, wie lächerlich sie sich dabei machen. So wird bei einem Musikpreis wie dem Echo die Nominierung von "Musikern" welche über Frauenhass, Judenhass, Homohass "musizieren" vom Ethikrat abgesegnet (allein das ist Ironie), dann gewinnen sie dummerweise (ich kann förmlich sehen, wie die Verantwortlichen die Lippen zusammengepresst haben nach dem Motto: ups) und dann entscheidet man hinterher, dass die Richtlinien vielleicht überarbeitet werden sollten und überlegt den Musikpreis abzuschaffen.
Ein Schildbürgerstreich im großen Stil und sehr lustig ... in der Theorie.


Gerade mal den Wiki-Artikel zum Preis gelesen: Laut diesem ist die Jury selbst an der Wahl beteiligt. Dabei habe ich gleich noch eine schöne Pointe dazu gefunden, aus der Kategorie "zweierlei Maß":

»Oomph!
Für die Echoverleihung 2006 war ursprünglich ein Auftritt von Oomph! und dem Titel Gott ist ein Popstar geplant. Die Band wurde kurzfristig ausgeladen. Die Absage erfolgte seitens des RTL mit folgenden Worten: „Im Kontext der aktuellen, internationalen religiösen Diskussionen (Mohammed-Karikaturen) und im Lichte einer allgemeinen Verantwortung sehen wir eine Aufführung des Liedes Gott ist ein Popstar sehr skeptisch, ja als nicht zu verantworten“.«

16.04.2018 13:44
von:
MaybeBabyMayb..
Status: offline  

www.youtube.com/watch?v=rZ5l57okNB8

Moritz Neumeier - Echo der Schande



editiert am 16.04.2018 20:33 Beitrag melden Zitatantwort
16.04.2018 15:26
von:
LeapOfFaith
Status: offline  

Auch Klaus Voormann gibt seinen Echo zurück. Er hat ihn dieses Jahr für sein Lebenswerk erhalten:

http://www.spiegel.de/kul [...] 161.html



16.04.2018 21:06
von:
Antikoerperr
Status: offline  
16.04.2018 21:57
von:
sternenreisen..
Status: offline  

Es ist gut, dass Campino diese Rede gehalten hat. Und mit welcher Arroganz Kollegah darauf reagiert.

Ein noch klareres Zeichen wäre, den Echo gar nicht anzunehmen.

Im Spiegel online habe ich einen Bericht über diese Echoverleihung gelesen. Und dort steht eine interessante Frage: "Wo bleibt der Aufstand der jungen Echo-Preisträger Wincent Weiss, Milky Chance, Mark Forster, Robin Schulz oder Haiyti ".

Und ich stimmt dem zu. Es wäre ein gutes und starkes Zeichen, wenn sich einer der o.g. geäußert hätte. Ist es die Angst, uncool zu sein oder hat die Plattenindustrie im Hintergrund Druck ausgeübt? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Jungs dazu keine Meinung haben.

Und was wäre passiert, wenn Helene Fischer sich geäußert hätte? Leider unvorstellbar...

17.04.2018 02:07
von:
ZenziZeisig
Status: offline  

Diesbezüglich gibt's endlich gute Neuigkeiten:

Erster Künstler gibt seinen Preis zurück:

http://www.spiegel.de/kul [...] 161.html

17.04.2018 05:42
von:
KarateKüken
Status: offline  

Ich finde, man muss dem Ganzen ein Riegel vorschieben. Der Echo ist nur die Spitze des Eisberges. Klar,soll Musik frei und kreativ bleiben aber gerade in der Rapszene entwickelt es sich seit Jahren meiner Meinung nach zu einer Sprache und Inhalten, die ich bedenklich finde. Ich als Erwachsener kann das links liegen lassen. Aber Jugendliche oder gar Kinder denken vielleicht, dass die Welt heute so normal ist Gewaltinhalten, Sexinhalten und co. Das geht mir zu weit.

17.04.2018 06:04
von:
ZenziZeisig
Status: offline  

ZitatKarateKüken schrieb am 17.04.2018 um 05:42:

Ich finde, man muss dem Ganzen ein Riegel vorschieben. Der Echo ist nur die Spitze des Eisberges. Klar,soll Musik frei und kreativ bleiben aber gerade in der Rapszene entwickelt es sich seit Jahren meiner Meinung nach zu einer Sprache und Inhalten, die ich bedenklich finde. Ich als Erwachsener kann das links liegen lassen. Aber Jugendliche oder gar Kinder denken vielleicht, dass die Welt heute so normal ist Gewaltinhalten, Sexinhalten und co. Das geht mir zu weit.


Ich hoffe, dass auch weitere Künstler diesen höchst fragwürdigem Preis zurückgeben werden.

Am besten ALLE!

Der 'Echo' hat sich mit dieser Auszeichnung an eine antisemitische RAP-Combo diskreditiert.



editiert am 17.04.2018 19:53 Beitrag melden Zitatantwort
17.04.2018 12:09
von:
LeapOfFaith
Status: offline  

... und der Pianist Igor Levit gibt seinen Echo ebenfalls zurück: http://www.spiegel.de/kul [...] 226.html
Seine Stellungnahme dazu auf Twitter (im Artikel verlinkt) fand ich gut und interessant.

Damit sind es meines Wissens jetzt drei Echos, die zurückgegeben wurden.

Ich bin nicht immer der Meinung, dass die Rückgabe von Auszeichnungen der richtige Weg ist, aber hier denke ich, dies setzt ein deutliches und gutes Zeichen der Abgrenzung und Positionierung.

@sternenreisende: danke für den interessanten Artikel. Es stimmt, die jungen Preisträger scheinen sich nicht zu äußern, allerdings würde ich es vermutlich auch nicht mitbekommen, solange Medien nicht darüber berichten.

17.04.2018 16:29
von:
cArt
Status: offline  

das ist schon echt krass erst dieser Buschiedo, oder wie der Frauenrassist, heißt un Nun die Flachmatten

Gut das so viele menschen darauf mit ihr empörung reagieren, ich hätte mir das auch schon bei Buschiedo gewünscht
Nichtdestrotz finde ich toll wie gegen diese Verleihung sturmmgelaufen wird.
Ich hoffe es werden mehr

Ich meine ich stehe auf Rap und es gibt echt guten,
krassen deutschsprachigen Rap,
mit coolen Texten, die kritisch, literarisch… sind,
ohne in irgendeiner Form rassistisch zu sein.



editiert am 17.04.2018 16:41 Beitrag melden Zitatantwort
17.04.2018 16:32
von:
LeapOfFaith
Status: offline  

@cArt: ja, besser spät als nie.

Marius Müller-Westernhagen gibt alle sieben Echos zurück, die er mal bekommen hat:

http://www.spiegel.de/kul [...] 389.html

Nachtrag: er wird in dem Artikel zitiert: "Ich bin nicht der Meinung, dass die mit dem Echo ausgezeichneten Rapper Antisemiten sind. Sie sind einfach erschreckend ignorant", schrieb Müller-Westernhagen.

Ganz ehrlich, da halte ich Marius Müller-Westernhagen für ausgesprochen naiv, möchte mich aber gerne täuschen.

editiert am 17.04.2018 16:43 Beitrag melden Zitatantwort
17.04.2018 17:09
von:
Weirdo2013
Status: offline  

Danke dir für den Westernhagen Artikel

Und in diesem Zitat von ihm liegt für mich der wahre "Kern":
"Die Verherrlichung von Erfolg und Popularität um jeden Preis demotiviert die Kreativen und nimmt dem künstlerischen Anspruch die Luft zum Atmen. Eine neue Stufe der Verrohung ist erreicht".

Wahrscheinlich kriege ich jetzt einen auf den Deckel So sehr ich Kollegahs Textzeile nicht mag, aber ich finde die teilweisen Reaktionen strange. Wer um Himmels Willen konnte vor der Preisverleihung nicht mitkriegen, was da nominiert wurde? Oder wollte man erst mal abwarten, ob der Preis wirklich verliehen wird? Wäre es nicht ein deutlicheres Zeichen gewesen, die Preise erst gar nicht anzunehmen? Aber, nun gut, vielleicht wussten es tatsächlich manche nicht oder mussten eine Nacht darüber schlafen.

Der Ruf nach "Zensur" kann für mich nicht die Lösung sein und wenn er schon da ist, warum kommt er erst jetzt? Hat sich jemand mal die Texte von Kollegah und Co. angesehen? Die strotzen nur so von Gewalt und die Darstellungen von "Sex" kann ich nicht mehr nur als Sexismus bezeichnen, dies ist eine Verherrlichung von Gewalt an Frauen. Und by the way - auch Syrer kommen bei Kollegah nicht gut weg. Hat sich irgendjemand über all die Jahre darüber aufgeregt? Und ich beziehe mich auf alle Songtexte -. völlig egal, ob Rap, Rock etc. Hätten die Musiker*innen auch den Preis zurückgegeben, wenn der Ausschwitzteil nicht im Text vorhanden gewesen wäre, aber alles andere schon? Nicht falsch verstehen - ich finde diese Textteile unmöglich und würde mir diesen Song nicht freiwillig antun.

Ich frage mich eher, was ist los mit den Zuhörern und Käufer*innen? Ist die Verrohung ein Henne-und-Ei-Problem? Eine Frage von Angebot und Nachfrage? Keine Zensur dieser Welt kann eine Verrohung der Gesellschaft aufhalten - sie macht vieles erst Recht attraktiv, da verboten. Und im Hinblick auf Diskriminierung und Mobbing an Schulen, kann ich nur dafür plädieren, dass Kinder und Jugendliche sensibilisiert werden müssen. Fragt sich nur, von wem? Schulen können dies alleine nicht bewältigen.

17.04.2018 19:24
von:
Antikoerperr
Status: offline  



Provokation gehört sicherlich dazu, gerade für die jugendlichen KonsumentInnen dieser Musik, die sich ja irgendwie gegen das Althergebrachte abgrenzen müssen. Aber, wie Campino auch schon gesagt hat, drückte sich das bisher nicht im Hass gegen Menschen und eh schon diskriminierte Minderheiten aus, in Sexismus, Homophobie und Antisemitismus.

Bei Kollegah kommt ja auch noch das Verhalten neben den Songtexten dazu. Dazu ein ZON-Kommentar:

http://www.zeit.de/kultur [...] n-kritik
Zitat
Kollegahs Raptexte sind nicht das größte Problem

Die Echo-Vergabe an Kollegah und Farid Bang war an Fremdscham-Momenten kaum mehr zu überbieten. Die Aufregung darüber kommt zwar reichlich spät, hat aber auch Gutes.
...

Es wäre ein Desaster für die Musikindustrie geworden, wäre die Preisverleihung an Kollegah und Farid Bang ohne Folgen geblieben. Was bleibt, ist dennoch die Verwunderung darüber, dass erst jetzt die Einsicht kommt, dass man zwei umstrittenen Künstlern kommentarlos eine Bühne gegeben hat, damit sich diese für ein mittelmäßiges Musikalbum mit sexistischen, tendenziell antisemitischen Inhalten feiern lassen können. Und das ohne großen Protest.
...

Die ganze Inszenierung ist das Problem

Um nicht falsch verstanden zu werden: Kollegahs Raptexte sind für sich genommen nicht mal das zentrale Problem. Man kann sogar argumentieren, dass sie unter die künstlerische Freiheit fallen. Der Hip-Hop an sich ist voll von Übertreibungen und ironisch formulierten Gewaltfantasien, die zum Sprachspiel des Genres gehören. Noch viel problematischer ist bei Kollegah die Gesamtinszenierung: Was er als Privatperson sagt und wie er seine verquasten politischen Positionen mit seinen künstlerischen Ausdrucksformen verbindet. Bei ihm fallen Privat- und Rap-Inszenierung in eins.

Die linke Hip-Hop-Gruppe Antilopen Gang hat es in einem Facebook-Post auf den Punkt gebracht: Kollegah geriere sich "mittlerweile wie ein faschistischer Agitator, der auf seinem YouTube-Kanal mit enormer Reichweite den Volkszorn gegen die Mächtigen, die Medien und andere Feinde schürt", heißt es dort. Dies in Kombination mit zum Teil antisemitischen Texten machen Kollegah zu einem fragwürdigen Künstler, der nicht kommentarlos gewürdigt werden darf.
...


editiert am 17.04.2018 19:30 Beitrag melden Zitatantwort
17.04.2018 19:46
von:
Weirdo2013
Status: offline  

@Antikoerperr
Danke! So sieht es aus und Kollegah und Co. tun alles, damit man "Künstler" und "Kunst" nicht mehr unterscheiden kann...darf...

Kollegah und Co. stehen aber Gott sei Dank nicht alleine für Rap - es geht auch anders und vielleicht inspiriert es andere Künstler*innen.

Rapper Kendrick Lamar bekommt den Pulitzer. Damn!

Ein großer Moment, nicht nur für den Hip-Hop: Kendrick Lamar kann sich als erster Rapper über den Pulitzerpreis für sein Album "DAMN." freuen. Klassikfans verstehen die Welt nicht mehr.
http://www.spiegel.de/kul [...] 259.html

Edith fügt nach, dass natürlich nicht nur Lamar Inspiration sein sollte (seine Texte sind für manche wahrscheinlich immer noch zu deftig), sondern auch Künster*innen wie Sookee und viele andere.

editiert am 17.04.2018 20:23 Beitrag melden Zitatantwort
19.04.2018 15:54
von:
Antikoerperr
Status: offline  

https://www.youtube.com/w [...] QZScdSHg

Die Sendung mit dem Klaus: Gangsta-Rapper | extra 3 | NDR




Thema abonnieren antworten

Seite: 1 | 2 |








>>> Laufband-Message ab nur 5,95 € für 3 Tage! <<<