fürgedicht/gegengedicht
Gegengedicht
Und was wenn die Bären nie singen?
Und Vögel ewig kreischen
meinen Schlaf bezwingen
meine Waden zerfleischen?
Wenn dein Bild in mir brennt
neuen Zweifel in mir weckt
wenn Schmerz kein Ende kennt
Distanz meinen Strand befleckt
Was wenn ich an mir verzage
weil du mein Flehen wohl negierst?
Wenn du ungezählte, unbesiegte Tage
über meine Regsamkeit regierst?
Vertrauen vermauert Dispensation
machtlos kämpfe ich gegen mein Heer
suche vergebens nach der Sensation
eins zu sein mit deinem Meer.
----
Fürgedicht
Den Alten Sack, den kümmert’s kaum
wenn’s kleine Mädchen ihn verhaut,
denn schließlich ist es sonnenklar
warum sie Nägel kaut.
Drum sitzt er ruhig im Schaukelstuhl
häkelt sich sein eignes Reich,
sein Blick ruhig und versiert,
wissend, dass er nichts verliert.
Und doch wär’ er zutiefst erfreut
wenn’s Mädchen ihn nicht scheut,
Mit stoischer Genügsamkeit
ist er für Gut und Bös bereit.
Und was wenn die Bären nie singen?
Und Vögel ewig kreischen
meinen Schlaf bezwingen
meine Waden zerfleischen?
Wenn dein Bild in mir brennt
neuen Zweifel in mir weckt
wenn Schmerz kein Ende kennt
Distanz meinen Strand befleckt
Was wenn ich an mir verzage
weil du mein Flehen wohl negierst?
Wenn du ungezählte, unbesiegte Tage
über meine Regsamkeit regierst?
Vertrauen vermauert Dispensation
machtlos kämpfe ich gegen mein Heer
suche vergebens nach der Sensation
eins zu sein mit deinem Meer.
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Fürgedicht
Den Alten Sack, den kümmert’s kaum
wenn’s kleine Mädchen ihn verhaut,
denn schließlich ist es sonnenklar
warum sie Nägel kaut.
Drum sitzt er ruhig im Schaukelstuhl
häkelt sich sein eignes Reich,
sein Blick ruhig und versiert,
wissend, dass er nichts verliert.
Und doch wär’ er zutiefst erfreut
wenn’s Mädchen ihn nicht scheut,
Mit stoischer Genügsamkeit
ist er für Gut und Bös bereit.