gibts das? (Problem mit Y-Chromosomlern)
Im Herbst weiß ich seit 5 Jahren, dass ich sowohl auf die Mädels wie auch auf die Jungs stehe. Trotz sämtlicher "das ist nur ne Phase" oder "warts ab, später bistdu lesbisch"- Sprüchen hat sichan dem Interesse an beiden Geschlechtern wenig geändert.
ich hab mich in beide Geschlechter verliebt und ich finde beide Geschlechter sexuell anziehend.
Aber irgendwie komm ich beziehungstechnisch mit Männern nicht klar. Es verwirrt mich. Die Gefühle sind eindeutig da, ich war bisher öfter in Männer verliebt als in Frauen. Die sexuelle Anziehung ist ingesamt ebenfalls da, auch wenn ich phasenweise dem Gedanken an "Hetensex" nichts abgewinnen kann, das gibt es umgekehrt aber auch (Also Phasen, wo mich der gedanke an gleichgeschlechtlichen Verkehr kalt lässt)
Nur komm ich mit Männern einfach nich zurecht, wenn ich mich verliebe. Ich mag nicht von Beziehungen reden, denn da hat es nur eine gegeben, wo die Gefühle zwar stark waren, aber die selben Probleme, wenn ich mich sonst immer verliebe in Männer. Der Rest wollte nichts von mir wissen, bzw nichts von mir wissen auf der Ebene (Freundschaft kein Problem)
Was diese Probleme sind, ist es immer das dasselbe:
es beginnt damit, dass ich panische Angst davor habe, dass das Objekt meiner Begierde bevor wir zusammenkommen nochmal jemand anderen kennenlernen könnte, die ihm besser gefällt
dann habe ich das Gefühl, dass ich jeglicher Konkurrenz einfach nicht gewachsen bin. und glaube ich bin nur zum f*** gut und sonst total uninteressant für die Herren. meinen Ex-freund habe ich dann vor 2 Jahren versucht damit zurück zu holen (dass das blöd ist, weiß ich nzwischen selbst). Ich kann mich nicht normal geben, verfalle in eine Art von Abhängigkeit, ich trau mich nicht mehr ich selber zu sein, jedes Wort, dass ein bisschen Kritik ist, fasse ich als persönlichen Angriff auf. Das letzte Mal und da ist mir das besonders deutlich geworden, als ich verliebt war, habe ich emotional einen Joke als bitterernst genommen, obwohl ich genau wusste, dass es ein Scherz war. Ich komm emotional durcheinander, hab wahnsinnige Panik davor, was passieren würde, wenn man Schluss macht usw usw usw. Kurz um: mir fehlt die Luft zum Atmen bei den Männern und ich bin emotional nicht mehr normal drauf.
Wenn mir jemand davon erzählen würde, würde ich fragen, obderjenige schlechte Erfahrungen gemacht.Aber nein, ich habe außer dass ich oft unglücklich verliebt war, keine schlechten Erfahrungen gemacht. Und als die Beziehung mit meinem Ex-freund war, war ich bereits schon so drauf.
Bei Frauen hingegen sieht es anders aus. Wenn ich ein Mädchen kennenlerne, dass mir gefällt, so habe ich diese Panik nicht, wobei man dazu sagen muss, dass ichim realen Leben bisher noch kein Mädchen, das mir gefällt, kennengelernt hätte, dass lesbisch/bi gewesen wäre (von einer Ausnahme mal abgesehen, aber die kannte ich schon, bevor sich Gefühle entwickelten). Dennoch bin ich dabei völlig entspannter. Ich habe nicht das Gefühl, dass man sich in mich nicht verlieben könnte, dass die Konkurrenz gegen mich in jedem Fall gewinnt. Ehr denke ich darüber überhaupt nicht nach (weil die Konkurrenz ja auch viel geringer ist). Auch sonst bin ich viel entspannter. Ich kann die Sachen realistischer sehen, nehme nicht jedes Wort viel zu emotional und kann mich distanzieren, ohne in Abhängigkeit zu verfallen. Der Gedanke, eine Beziehungzu führen ist nicht durchtränkt von der Panik "und wenn die mal vorbei ist?". Und Unterschiede in Weltsicht, Interessen, Charaktereigenschaften kann ich hier auch viel leichter akzeptieren als bei Männern (denn bei den Männern zieht es mich immer zu denen, die mir sehr sehr ähnlich sind, fastschon zu ähnlich, mein Ex-freund war ein Seelenverwandter, es gab kaum Unterschiede), auch fühle ich mich freier, weil es mir dort leichter fällt, die dominante Rolle zu spielen. Insgesamt ist alles viel normaler als bei den Männern.
Nun ist es so, dass ich mir eigentlich insgesamt seit nun 2 Jahren nur durch kurze phasen unterbrochen, mir eine Freundin wünsche. Es isto ein "eigentlich hätte ich ja lieber eine Freundin, aber wenns mich mit einem Jungen erwischt, ist das auch okay", also aktiv lesbisch, passiv hetero, wenn mans so ausdrücken will. Und in dieser Zeit kam es halt 2 mal dazu, dass mir die Gefühle für einen Mann einen Strich durch die Rechnung machten. Ich drücke das mal so aus, weil das wirklich das Gefühl ist "gut,eigentlich willst du ja ne Freundin, nun hat es dich aber leider mal wieder mit einem Kerl erwischt) (hinzugefügt sei noch, dass es bei beiden nichts wurde). Bis vor ein etwa einem Jahr und noch etwas mehr darüber hinaus, hatte ich, was das angeht, irgendwo ein schwarz-weiß denken: entweder man ist nur befreundet oder man führt eine intensive feste Beziehung (was zu einigen Problemen führte, besonders das letzte mal, weil man mir erst bezeugte, dass ich als frau interessant wäre und dann, dass es für eine Beziehung nicht ausreiche, dass man nicht verliebt wäre. ich denke immer dass das "ich will nur Freundschaft" bedeutet, dass man als Frau gänzlich uninteressant ist). Ich entdecke also erst seit relativ kurzer Zeit die Grautöne und dies meine ich nicht nur auf sexuelle Beziehungen (Affären) bezogen, sondern auch die Tatsache, dass es so viele unterschiedliche Abstufungen von Emotionen gibt. Dass man ein bisschen verliebt sein kann, ohne dass es was ganz großes werden muss, oder dass es auch okay ist, jemanden zubegehren, attraktivzu finden, ohne dass es in einer Beziehung enden muss, ect. dass man auch einfach flirten kann.
Und je mehr ich diese Grautöne entdecke, desto mehr erkenne ich, dass ich - zumindest zum jetzigen Zeitpunkt - keine Beziehung mit einem Mann führen kann. Der Gedanke, dass ich keine Beziehung mit einem Mann eingehen muss und ein paar Gefühle dennoch okay sind, befreit mich irgendwie. Denn jetzt spüre ich, dass ich zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nur mit einer Frau an meiner Seite glücklich werden kann dass da eigentlich meine Sehnsucht liegt
Und trotzdem bin ich verwirrt, denn die Männerwelt lässt mich nun ja auch nichtganz kalt. Es gibt in meinem Bekanntenkreis genügend männliche Wesen, die ich attraktiv findeund mit denen ich mir auch was außerhalb einer fetsen Beziehung vorstellen könnte. Und ich war ja schon mehr als einmal in einen Mann verliebt.
Das ganze kriegeich irgendwie nicht unter einen Hut. Weil meine Bisexualität für mich bisher immer bedeutete, für beide Geschlechtergenau das gleiche zu empfinden.
Kann mir eine von euch vielelicht helfen, diesen Knoten zu entwirren? ich würde mich über ein paar Gedanken zu dem Text freuen.
ich hab mich in beide Geschlechter verliebt und ich finde beide Geschlechter sexuell anziehend.
Aber irgendwie komm ich beziehungstechnisch mit Männern nicht klar. Es verwirrt mich. Die Gefühle sind eindeutig da, ich war bisher öfter in Männer verliebt als in Frauen. Die sexuelle Anziehung ist ingesamt ebenfalls da, auch wenn ich phasenweise dem Gedanken an "Hetensex" nichts abgewinnen kann, das gibt es umgekehrt aber auch (Also Phasen, wo mich der gedanke an gleichgeschlechtlichen Verkehr kalt lässt)
Nur komm ich mit Männern einfach nich zurecht, wenn ich mich verliebe. Ich mag nicht von Beziehungen reden, denn da hat es nur eine gegeben, wo die Gefühle zwar stark waren, aber die selben Probleme, wenn ich mich sonst immer verliebe in Männer. Der Rest wollte nichts von mir wissen, bzw nichts von mir wissen auf der Ebene (Freundschaft kein Problem)
Was diese Probleme sind, ist es immer das dasselbe:
es beginnt damit, dass ich panische Angst davor habe, dass das Objekt meiner Begierde bevor wir zusammenkommen nochmal jemand anderen kennenlernen könnte, die ihm besser gefällt
dann habe ich das Gefühl, dass ich jeglicher Konkurrenz einfach nicht gewachsen bin. und glaube ich bin nur zum f*** gut und sonst total uninteressant für die Herren. meinen Ex-freund habe ich dann vor 2 Jahren versucht damit zurück zu holen (dass das blöd ist, weiß ich nzwischen selbst). Ich kann mich nicht normal geben, verfalle in eine Art von Abhängigkeit, ich trau mich nicht mehr ich selber zu sein, jedes Wort, dass ein bisschen Kritik ist, fasse ich als persönlichen Angriff auf. Das letzte Mal und da ist mir das besonders deutlich geworden, als ich verliebt war, habe ich emotional einen Joke als bitterernst genommen, obwohl ich genau wusste, dass es ein Scherz war. Ich komm emotional durcheinander, hab wahnsinnige Panik davor, was passieren würde, wenn man Schluss macht usw usw usw. Kurz um: mir fehlt die Luft zum Atmen bei den Männern und ich bin emotional nicht mehr normal drauf.
Wenn mir jemand davon erzählen würde, würde ich fragen, obderjenige schlechte Erfahrungen gemacht.Aber nein, ich habe außer dass ich oft unglücklich verliebt war, keine schlechten Erfahrungen gemacht. Und als die Beziehung mit meinem Ex-freund war, war ich bereits schon so drauf.
Bei Frauen hingegen sieht es anders aus. Wenn ich ein Mädchen kennenlerne, dass mir gefällt, so habe ich diese Panik nicht, wobei man dazu sagen muss, dass ichim realen Leben bisher noch kein Mädchen, das mir gefällt, kennengelernt hätte, dass lesbisch/bi gewesen wäre (von einer Ausnahme mal abgesehen, aber die kannte ich schon, bevor sich Gefühle entwickelten). Dennoch bin ich dabei völlig entspannter. Ich habe nicht das Gefühl, dass man sich in mich nicht verlieben könnte, dass die Konkurrenz gegen mich in jedem Fall gewinnt. Ehr denke ich darüber überhaupt nicht nach (weil die Konkurrenz ja auch viel geringer ist). Auch sonst bin ich viel entspannter. Ich kann die Sachen realistischer sehen, nehme nicht jedes Wort viel zu emotional und kann mich distanzieren, ohne in Abhängigkeit zu verfallen. Der Gedanke, eine Beziehungzu führen ist nicht durchtränkt von der Panik "und wenn die mal vorbei ist?". Und Unterschiede in Weltsicht, Interessen, Charaktereigenschaften kann ich hier auch viel leichter akzeptieren als bei Männern (denn bei den Männern zieht es mich immer zu denen, die mir sehr sehr ähnlich sind, fastschon zu ähnlich, mein Ex-freund war ein Seelenverwandter, es gab kaum Unterschiede), auch fühle ich mich freier, weil es mir dort leichter fällt, die dominante Rolle zu spielen. Insgesamt ist alles viel normaler als bei den Männern.
Nun ist es so, dass ich mir eigentlich insgesamt seit nun 2 Jahren nur durch kurze phasen unterbrochen, mir eine Freundin wünsche. Es isto ein "eigentlich hätte ich ja lieber eine Freundin, aber wenns mich mit einem Jungen erwischt, ist das auch okay", also aktiv lesbisch, passiv hetero, wenn mans so ausdrücken will. Und in dieser Zeit kam es halt 2 mal dazu, dass mir die Gefühle für einen Mann einen Strich durch die Rechnung machten. Ich drücke das mal so aus, weil das wirklich das Gefühl ist "gut,eigentlich willst du ja ne Freundin, nun hat es dich aber leider mal wieder mit einem Kerl erwischt) (hinzugefügt sei noch, dass es bei beiden nichts wurde). Bis vor ein etwa einem Jahr und noch etwas mehr darüber hinaus, hatte ich, was das angeht, irgendwo ein schwarz-weiß denken: entweder man ist nur befreundet oder man führt eine intensive feste Beziehung (was zu einigen Problemen führte, besonders das letzte mal, weil man mir erst bezeugte, dass ich als frau interessant wäre und dann, dass es für eine Beziehung nicht ausreiche, dass man nicht verliebt wäre. ich denke immer dass das "ich will nur Freundschaft" bedeutet, dass man als Frau gänzlich uninteressant ist). Ich entdecke also erst seit relativ kurzer Zeit die Grautöne und dies meine ich nicht nur auf sexuelle Beziehungen (Affären) bezogen, sondern auch die Tatsache, dass es so viele unterschiedliche Abstufungen von Emotionen gibt. Dass man ein bisschen verliebt sein kann, ohne dass es was ganz großes werden muss, oder dass es auch okay ist, jemanden zubegehren, attraktivzu finden, ohne dass es in einer Beziehung enden muss, ect. dass man auch einfach flirten kann.
Und je mehr ich diese Grautöne entdecke, desto mehr erkenne ich, dass ich - zumindest zum jetzigen Zeitpunkt - keine Beziehung mit einem Mann führen kann. Der Gedanke, dass ich keine Beziehung mit einem Mann eingehen muss und ein paar Gefühle dennoch okay sind, befreit mich irgendwie. Denn jetzt spüre ich, dass ich zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nur mit einer Frau an meiner Seite glücklich werden kann dass da eigentlich meine Sehnsucht liegt
Und trotzdem bin ich verwirrt, denn die Männerwelt lässt mich nun ja auch nichtganz kalt. Es gibt in meinem Bekanntenkreis genügend männliche Wesen, die ich attraktiv findeund mit denen ich mir auch was außerhalb einer fetsen Beziehung vorstellen könnte. Und ich war ja schon mehr als einmal in einen Mann verliebt.
Das ganze kriegeich irgendwie nicht unter einen Hut. Weil meine Bisexualität für mich bisher immer bedeutete, für beide Geschlechtergenau das gleiche zu empfinden.
Kann mir eine von euch vielelicht helfen, diesen Knoten zu entwirren? ich würde mich über ein paar Gedanken zu dem Text freuen.