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Forum » News, Politik & Wissenschaft » Threadhail usa *lol*
04.02.2003 08:26
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0 Was beweist Powell? USA kriegsentschlossen US-Außenminister Colin Powell wird nach eigenem Bekunden dem Weltsicherheitsrat morgen keinen handfesten Beweis für die Existenz versteckter irakischer Massenvernichtungswaffen vorlegen können. In einem Beitrag für das "Wall Street Journal " betonte er jedoch, dass Irak die Arbeit der UN-Waffeninspektoren behindere. Powell bekräftigte die Entschlossenheit der USA, Irak notfalls mit Gewalt zu entwaffnen. Der britische Premierminister Tony Blair sieht die Entwaffnung Iraks sogar als Existenzfrage für die Vereinten Nationen an. "Die USA sind bestrebt, Irak auf friedliche Weise zu entwaffnen", sagte Powell und fuhr fort: "Wir werden aber auch nicht vor einem Krieg zurückschrecken, wenn dies die einzige Möglichkeit ist, um Irak seine Massenvernichtungswaffen zu nehmen." Laut Regierungssprecher Ari Fleischer können die USA mit einer Reihe von Mitteln den Vorwurf untermauern, dass Irak Massenvernichtungswaffen besitze. Wie aus US-Regierungskreisen verlautete, wird Powell dem Sicherheitsrat unter anderem Fotos mobiler irakischer Anlagen zur Herstellung biologischer Waffen präsentieren. Außerdem sollen Abschriften abgehörter Gespräche irakischer Funktionäre vorgelegt werden. Eine britische Europa-Abgeordnete soll UN-Chefinspektor Hans Blix angebliches Beweismaterial gegen Irak übergeben haben. Die Dokumente stammten aus Irak selbst, sagte Baronin Emma Nicholson. Sie habe sie erst vor wenigen Tagen erhalten. Das Material enthalte Hinweise auf zwei neue Orte, wo Irak Material für den Bau von Massenvernichtungswaffen versteckt hat. Am Montag fanden die UN-Waffeninspektoren nach einer Meldung der irakischen Nachrichtenagentur INA bei ihren Kontrollen in einer Fabrik für Raketenteile eine leere Hülle einer kleinen Rakete sowie einen "modifizierten, zerstörten Sprengkopf ". Die Rakete hatte dem Bericht zufolge eine Reichweite von 70 Kilometern und läge damit deutlich unterhalb der von den Vereinten Nationen Irak zugestandenen Reichweite von maximal 150 Kilometern. Europäer werben für neue UN-Resolution Kurz vor der neuen Sitzung des Weltsicherheitsrats haben mehrere europäische Regierungen ihre Unterstützung für eine neue schärfere UN-Resolution bekundet. Tony Blair sagte am Montag im Unterhaus, wenn der irakische Präsident Saddam Hussein weiter gegen die UN-Resolution 1441 verstoße, sollte der Sicherheitsrat eine zweite Resolution verabschieden, in der ein solcher "schwerwiegender Verstoß" bestätigt werde. Der russische Präsident Wladimir Putin sprach von einer neuen schärferen UN-Resolution, die den UN-Waffeninspekteuren den Rücken stärken solle. Der spanische Regierungschef José María Aznar nannte eine neue UN-Resolution "wünschenswert und möglich". Blair informierte Bundeskanzler Gerhard Schröder am Montagabend telefonisch über seine jüngsten Beratungen mit US-Präsident Bush. Nach Angaben seines Büros sprach Blair außerdem mit Putin sowie den Regierungschefs von Italien, Spanien und Griechenland. Auch der 25. französisch-britische Gipfel, der heute in Touquet am Ärmelkanal stattfindet, steht ganz im Zeichen der Irak-Krise. Während Blair in der harten Haltung der USA deren engster Verbündeter ist, spricht sich Frankreichs Präsident Jaques Chirac vehement gegen eine Militärschlag zum jetzigen Zeitpunkt aus. Deutschland leitet Sicherheitsratssitzung Zu der möglicherweise entscheidenden Sitzung des Weltsicherheitsrates reist Bundesaußenminister Joschka Fischer heute nach New York. Er wird erstmals als Präsident das wichtigste Gremium der Vereinten Nationen leiten: Deutschland hatte einen Monat nach der Aufnahme in den Sicherheitsrat für zwei Jahre turnusgemäß für Februar die Leitungsfunktion erhalten. Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte ein deutsches Ja zu einem Krieg bereits ausgeschlossen. Der Grünen-Vorstand rief am Montag zur Teilnahme an der zentralen Demonstration gegen einen Irak-Krieg am 15. Februar in Berlin auf. Am Montag demonstrierten in Deutschland mehrere tausend Menschen für Frieden. Trotz der schweren Differenzen in Irak-Konflikt betrachten die USA Deutschland und Frankreich weiterhin als Verbündete. "Natürlich sind sie auf unserer Seite", so Bush-Sprecher Fleischer am Montag. Deutschland habe sich lediglich gegen den Einsatz des Militärs im Irak-Konflikt ausgesprochen. Truppenaufmarsch wird weiter verstärkt Die USA und Großbritannien setzen unterdessen ihren Truppenaufmarsch am Persischen Golf fort. Das Pentagon kündigte die Entsendung eines vierten Flugzeugträgers in die Region an. Die "Theodore Roosevelt" werde sich in den nächsten Tagen auf den Weg machen, sagte ein Gewährsmann aus dem Verteidigungsministerium. Das britische Verteidigungsministerium kündigte an, Minister Geoff Hoon werde in Kürze eine Verstärkung der Luftwaffe am Persischen Golf bekannt geben. In der britischen Presse wurde spekuliert, Hoon wolle die britischen Luftstreitkräfte in der Region vervierfachen. weiteres auch unter: http://www.n-tv.de/3098113.html da kann frau sich echt den mund fusselig reden..himmel, wer bewahrt uns endlich vor diesen irren? ich komm mir vor wie ein zug der unentrinnabr auf den gleisen auf eine brücke zufährt, die das gewicht niemals tragen kann...
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09.02.2003 21:44
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