ich bin wirklich halbentschlossen.. was tun?
wünsche mir stets, jemand anderem zu begegnen, als dieser K. wünsche es mir vom Universum... doch wer begegnet mir stets? es ist diese K. Heute weckt sie mich und sagt, sie hätte verschlafen: "Lass mich!" protestiere ich. Später motze ich, weil sie eine Scheibe Brot in meinen Zwiebelhonigsud gelegt hat.. den wollte ich auf nüchternen Magen essen, um meine Erkältung zu lindern.." das ist überhaupt so eine Eigenheit von ihr, haarsträubende sachen mit essen anzustellen... irgendwas zusammenzupanschen, dabei schallend zu lachen und es dann ewig im Kühlschrank zu lassen, oder zu sagen, die Wurst wäre gut, dabei ist sie vergammelt... ich erinnere mich noch an überreifen stinkekäse im sommer.... aber vielleciht hat sie sich geändert... "dann tus doch weg!", sagt sie....in meinem kühlschrank riechts grad auch nach knobi und ich kann nicht verorten, woher.... meine fehler!...das ist auch unschön von mir: ich nehme sie als gast auf.. also warum sollte sie nicht nachts etwas essen, wenn ihr danach ist? versteh mich selber nicht: ist es, weil es doch nicht MEIN Haus ist, in das ich sie einlud? ist es das bevorzugen der gewohnheiten: morgens in ruhe aufstehen zu können und in ruhe all das zu machen, was ich eben so mach?... nein, ich gehe davon aus, das sei nicht okay, ohne was zu sagen und fange an, zu diskutieren... dabei macht sie es genau so (selbstverständlich) wie ich es machen könnte. sie pantscht mit essen und spielt auf dem klavier, weckt mich... oh, das mag ich nicht: Sie respektiert meine Wünsche genausowenig wie ich ihre.... ihr "los jetzt: lieb mich doch" hat aufforderungscharakter; irgendwie süß:. was also ist meine aufgabe... soll ich frieden schließen mit diesen drängeleien? oder soll ich zusehen, dass ich so halbentschlossen etwas tue, damit das schicksal mir jemand anderes schickt als K.?