innere Krise: will coming out zurückziehen
Hi Leute (sorry, dieser Beitrag wird etwas länger),
naja, der Titel klingt vllt etwas wirr, aber ich stecke gerade in einer großen Krise und damit ihr es richtig nachvollziehen könnt, muss ich etwas ausholen:
Die Sache mit den lesbisch sein ist schon ein Thema bei mir seitdem ich 10 oder 11 war. Es war alles so seltsam. Ich habe irgendwo, fragt mich nciht wo, mitbekommen, dass es wohl auch so etwas Homosexualität gibt, so mit 10 jahren in etwa. Und als ich das mitbekommen hatte, wusste ich sofort: dieser gedanke gefällt mir, ich glaube ich bin es auch. Ich hatte bis dahin natürlich noch keine sexuellen gefühle für irgendjemanden, trotzdem betrafen aber meine schwärmereien in der grundschule immer nur jungs, fragt mich nicht wieso. als ich dann mit 11 so richtig in die pubertät kam, und ich mich mal wieder mit meinem vater fetzte (wie heute auch immer noch regelmäßig) hab ich ihn angeschrien "ich werde eine lesbe". jetzt weiß ich natürlich selbst nicht, ob das ernst gemeint war, oder nur aus wut heraus geschehen ist. Meine eltern haben das damals noch nciht ernst genommen und kein wort mehr darüber verloren. Als ich dann so durch die pubertät ging ohne einen freund gehabt zu haben und mich nicht wie die anderen mädels anzuziehen (ich hatte immer schlabberlook an, wollte mich nciht aufbretzeln und meine weiblichen rundungen nicht gut), da dachte ich mal über meine sexualität nach. doch ich verdrängte den gedanken auf frauen zu stehen. ich habe in der schule immer für die zierlichen jungs mit weiblichen gesichtszügen geschwärmt, ohne zu wissen warum. als die dann mit den jahren auch männlicher wurden, fand ich sie nicht mehr schön, weil sie dann so muskulös und kantig geworden waren. mit 17 dann endlich hab ich in der tanzschule meinen ersten freund kennengelernt. er war klein und süß (aber schon "ausgewachsen"
. es warnicht liebe oder so, sondern ich dachte eben: ja der geht so, also nehm ich ihn als freund. ich sagte ihm dann noch so halb im scherz, dass, wenn ich die erste frau sehe, die mir gefällt, bin ich weg. er akzeptierte es, obwohl ich glaube, dass er es auch nciht so recht ernst genommen hat. so ging es in meinen beziehungen immer weiter: ich hatte noch zwei weitere feste freunde, mit einem war ich sogar 3 jahre zusammen!!!!es waren immer nur laue gefühle, nie ein wirklicher gefühlssturm. das waren lieben, die sich über monate langsam entwickelten, aber nie auf den ersten blick. ich brauchte immer eine gewisse gewöhnungsphase. vor ein paar monaten hab ich dann endlich sense gemacht und mit meinem 3. festen freund schluss gemacht und zwar mit der wahren begründung: ich bin lesbisch. Ich fing an mich langsam zu outen (bin übrigens immer noch dabei). meine eltern wissen es und auch ein paar meiner freunde, d.h. konkret, meine männlichen freunde und aber nur eine meiner freundinnen. ich habe angst es den anderen freundinnen zu sagen. so, also stecke ich im coming out fest und bin total verzweifelt, weil ich mir plötzlich nicht mehr sicher bin lesbisch zu sein. ich moment schwärme ich für niemanden, ich habe niemanden in aussicht und langsam frage ich mich: ich hatte noch nie erfahrungen mit frauen, wie kann ich sicher sein? ich hatte doch schon mit männern sex, der sogar spaß gemacht hat, bin ich also hetero? ich habe eine heiden angst vor meiner ersten erfahrung mit einer frau. ich bin schon 24 und muss nochmal von vorne anfangen, wie in der teenager zeit, doch darauf habe ich echt keine lust, diese ganze unerfahrenheit, oh mann. außerdem habe ich angst nicht ernst genommen zu werden: ganz ehrlich leute, wenn zu euch eine frau kommt und sagt: ja ich hatte schon langjährige beziehungen zu männern und ich bin jetzt mitte 20, aber eigentlich bin ich ja lesbisch" könnt ihr das ernst nehmen? denkt ihr euch da nicht: jaja, das bildet sie sich nur ein , weil sie noch nicht den richtigen mann gefunden hat (übrigens denken das meine eltern auch: mein vater meinte, dass es eben daran liegt, dass ich bis jetzt nur luschen hatte, was natürlich wieder zueinem streit geführt hat).
kann man in der szene so akzeptiert werden oder wird man belächelt? bin übrigens noch gar nicht in der szene, und kenne keine lesben. ich bin kurz davor das ruder wieder rumzureißen und wieder pseudohetero zu werden aus angst, angst wovor weiß ich nciht: nicht ernst genommen zu werden, weder von heteros noch von lesben, angst vor der ersten erfahrung und angst mich endlich richtig zu verlieben bis man den verstand verliert? ich bin so extrem durcheinander. jetzt bin ich beim halben coming out, wenn ich jetzt zurückziehe, nimmt mich keiner mehr ernst, der es jetzt schon weiß. Ich hasse diesen zustand.
wäre froh um rat und unterstützung
eure emeraude
naja, der Titel klingt vllt etwas wirr, aber ich stecke gerade in einer großen Krise und damit ihr es richtig nachvollziehen könnt, muss ich etwas ausholen:
Die Sache mit den lesbisch sein ist schon ein Thema bei mir seitdem ich 10 oder 11 war. Es war alles so seltsam. Ich habe irgendwo, fragt mich nciht wo, mitbekommen, dass es wohl auch so etwas Homosexualität gibt, so mit 10 jahren in etwa. Und als ich das mitbekommen hatte, wusste ich sofort: dieser gedanke gefällt mir, ich glaube ich bin es auch. Ich hatte bis dahin natürlich noch keine sexuellen gefühle für irgendjemanden, trotzdem betrafen aber meine schwärmereien in der grundschule immer nur jungs, fragt mich nicht wieso. als ich dann mit 11 so richtig in die pubertät kam, und ich mich mal wieder mit meinem vater fetzte (wie heute auch immer noch regelmäßig) hab ich ihn angeschrien "ich werde eine lesbe". jetzt weiß ich natürlich selbst nicht, ob das ernst gemeint war, oder nur aus wut heraus geschehen ist. Meine eltern haben das damals noch nciht ernst genommen und kein wort mehr darüber verloren. Als ich dann so durch die pubertät ging ohne einen freund gehabt zu haben und mich nicht wie die anderen mädels anzuziehen (ich hatte immer schlabberlook an, wollte mich nciht aufbretzeln und meine weiblichen rundungen nicht gut), da dachte ich mal über meine sexualität nach. doch ich verdrängte den gedanken auf frauen zu stehen. ich habe in der schule immer für die zierlichen jungs mit weiblichen gesichtszügen geschwärmt, ohne zu wissen warum. als die dann mit den jahren auch männlicher wurden, fand ich sie nicht mehr schön, weil sie dann so muskulös und kantig geworden waren. mit 17 dann endlich hab ich in der tanzschule meinen ersten freund kennengelernt. er war klein und süß (aber schon "ausgewachsen"
. es warnicht liebe oder so, sondern ich dachte eben: ja der geht so, also nehm ich ihn als freund. ich sagte ihm dann noch so halb im scherz, dass, wenn ich die erste frau sehe, die mir gefällt, bin ich weg. er akzeptierte es, obwohl ich glaube, dass er es auch nciht so recht ernst genommen hat. so ging es in meinen beziehungen immer weiter: ich hatte noch zwei weitere feste freunde, mit einem war ich sogar 3 jahre zusammen!!!!es waren immer nur laue gefühle, nie ein wirklicher gefühlssturm. das waren lieben, die sich über monate langsam entwickelten, aber nie auf den ersten blick. ich brauchte immer eine gewisse gewöhnungsphase. vor ein paar monaten hab ich dann endlich sense gemacht und mit meinem 3. festen freund schluss gemacht und zwar mit der wahren begründung: ich bin lesbisch. Ich fing an mich langsam zu outen (bin übrigens immer noch dabei). meine eltern wissen es und auch ein paar meiner freunde, d.h. konkret, meine männlichen freunde und aber nur eine meiner freundinnen. ich habe angst es den anderen freundinnen zu sagen. so, also stecke ich im coming out fest und bin total verzweifelt, weil ich mir plötzlich nicht mehr sicher bin lesbisch zu sein. ich moment schwärme ich für niemanden, ich habe niemanden in aussicht und langsam frage ich mich: ich hatte noch nie erfahrungen mit frauen, wie kann ich sicher sein? ich hatte doch schon mit männern sex, der sogar spaß gemacht hat, bin ich also hetero? ich habe eine heiden angst vor meiner ersten erfahrung mit einer frau. ich bin schon 24 und muss nochmal von vorne anfangen, wie in der teenager zeit, doch darauf habe ich echt keine lust, diese ganze unerfahrenheit, oh mann. außerdem habe ich angst nicht ernst genommen zu werden: ganz ehrlich leute, wenn zu euch eine frau kommt und sagt: ja ich hatte schon langjährige beziehungen zu männern und ich bin jetzt mitte 20, aber eigentlich bin ich ja lesbisch" könnt ihr das ernst nehmen? denkt ihr euch da nicht: jaja, das bildet sie sich nur ein , weil sie noch nicht den richtigen mann gefunden hat (übrigens denken das meine eltern auch: mein vater meinte, dass es eben daran liegt, dass ich bis jetzt nur luschen hatte, was natürlich wieder zueinem streit geführt hat).kann man in der szene so akzeptiert werden oder wird man belächelt? bin übrigens noch gar nicht in der szene, und kenne keine lesben. ich bin kurz davor das ruder wieder rumzureißen und wieder pseudohetero zu werden aus angst, angst wovor weiß ich nciht: nicht ernst genommen zu werden, weder von heteros noch von lesben, angst vor der ersten erfahrung und angst mich endlich richtig zu verlieben bis man den verstand verliert? ich bin so extrem durcheinander. jetzt bin ich beim halben coming out, wenn ich jetzt zurückziehe, nimmt mich keiner mehr ernst, der es jetzt schon weiß. Ich hasse diesen zustand.
wäre froh um rat und unterstützung
eure emeraude