lesbisch, aber Sex mit Männern (Teil 2)
Fortsetzung von Teil 1 ( http://www.lesarion.de/fo [...] ;block=1 )
ein Problem was bestehen bleibt, ist allerdings nunmal dass Sprache und Kommunikation ohne Definitionen nicht auskommen.
Dabei sind die jeweiligen Definitionen manchmal sehr klar festgelegt und ist somit für alle relativ gleich. (Beispiel: das Wort "ich" würde sehr wahrscheinlich von allen die das Wort definieren relativ ähnlich beschrieben - und es ist für alle die das Wort lesen, klar was gemeint ist. dies gilt für das geschriebene Wort ebenso wie für das verbal ausgesprochene Wort)
bei dem Wort Lesbe scheint es ja nun schon schwieriger zu sein, dies zu definieren. Offensichtlich versteht nicht jede das Gleiche darunter.
das wirst du nicht auflösen können, genauso wie die Notwendigkeit von Definitionen.
was du angreifen und kritisieren kannst, ist die moralische Bewertung.
allerdings verstehe ich deinen (Weltkind) Beitrag anders. daher die Frage: wie willst du politische Forderungen stellen z.B. im Rahmen eines Anti-Diskriminierungsgesetzes, ohne solche Definition?
da fängt doch das Problem an.
du hast eine bestimmte gesellschaftliche Gruppe, und diese wird durch bestimmte "Eigenschaften" definiert. in diesem Fall "Frauen lieben Frauen" oder so.
du brauchst also in bestimmten Diskussionen Begriffe, die definiert sind, damit alle wissen worum es geht.
ich hoffe ich kann so halbwegs verständlich ausdrücken, worum es mir geht.
ich habe übrigens das gleiche Problem bei diesen ganzen "Gender-Debatten" -> meine Utopie ist, dass sich Geschlechterrollen "auflösen" bzw. nicht mehr die Wichtigkeit haben, wie es zur Zeit der Fall ist.
das hiesse, irgendwann ist das "biologische" Geschlecht so wichtig/unwichtig wie die Haarfarbe. und zudem beliebig nach aussen veränderbar. (Genderperformance)
Das ist ja das womit bei Queer etc. gespielt wird.
trotzdem hast du auch da immer die Frau-Mann Polarität.
und es bleibt das "Problem" im Alltag: sobald ich die queer-Party verlasse, habe ich z.B. nur noch zwei Klos, Frauenklo und Männerklo.
Das heisst ich werde sofort eingeteilt von anderen, auf welches Klo ich zu gehen habe und tue dies ja auch selber, bzw. werde "genötigt" dies zu entscheiden, welches das "richtige" Klo für mich ist.
also worum es jetzt eigentlich ging, ist die "Notwendigkeit" in Kategorien, Schubladen und Definitionen zu kommunizieren, weil eine Kommunikation ansonsten nicht möglich ist.
ein Problem was bestehen bleibt, ist allerdings nunmal dass Sprache und Kommunikation ohne Definitionen nicht auskommen.
Dabei sind die jeweiligen Definitionen manchmal sehr klar festgelegt und ist somit für alle relativ gleich. (Beispiel: das Wort "ich" würde sehr wahrscheinlich von allen die das Wort definieren relativ ähnlich beschrieben - und es ist für alle die das Wort lesen, klar was gemeint ist. dies gilt für das geschriebene Wort ebenso wie für das verbal ausgesprochene Wort)
bei dem Wort Lesbe scheint es ja nun schon schwieriger zu sein, dies zu definieren. Offensichtlich versteht nicht jede das Gleiche darunter.
das wirst du nicht auflösen können, genauso wie die Notwendigkeit von Definitionen.
was du angreifen und kritisieren kannst, ist die moralische Bewertung.
allerdings verstehe ich deinen (Weltkind) Beitrag anders. daher die Frage: wie willst du politische Forderungen stellen z.B. im Rahmen eines Anti-Diskriminierungsgesetzes, ohne solche Definition?
da fängt doch das Problem an.
du hast eine bestimmte gesellschaftliche Gruppe, und diese wird durch bestimmte "Eigenschaften" definiert. in diesem Fall "Frauen lieben Frauen" oder so.
du brauchst also in bestimmten Diskussionen Begriffe, die definiert sind, damit alle wissen worum es geht.
ich hoffe ich kann so halbwegs verständlich ausdrücken, worum es mir geht.
ich habe übrigens das gleiche Problem bei diesen ganzen "Gender-Debatten" -> meine Utopie ist, dass sich Geschlechterrollen "auflösen" bzw. nicht mehr die Wichtigkeit haben, wie es zur Zeit der Fall ist.
das hiesse, irgendwann ist das "biologische" Geschlecht so wichtig/unwichtig wie die Haarfarbe. und zudem beliebig nach aussen veränderbar. (Genderperformance)
Das ist ja das womit bei Queer etc. gespielt wird.
trotzdem hast du auch da immer die Frau-Mann Polarität.
und es bleibt das "Problem" im Alltag: sobald ich die queer-Party verlasse, habe ich z.B. nur noch zwei Klos, Frauenklo und Männerklo.
Das heisst ich werde sofort eingeteilt von anderen, auf welches Klo ich zu gehen habe und tue dies ja auch selber, bzw. werde "genötigt" dies zu entscheiden, welches das "richtige" Klo für mich ist.
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