mehr als man denkt?
Für einen Mann, der vor 150 Jahren am 6. Mai geboren wurde, war jeder Mensch eigentlich bisexuell.
Die These ist sicherlich gewagt. Aber steckt nicht vielleicht ein Körnchen Wahrheit drin?
Laut Statistik beschränkt sich die Zahl der homo - und bisexuellen Menschen auf 10%. jedenfalls so viel ich weiß.
aber diese Zahl kommt mir immer surrealer vor, je älter ich werde.
Allein auf lesarion habe ich nun schon so viele Geschichten gelesen ala "ich dache MEIN LEBEN lang, ich wäre hetero". Einige verknallen sich plötzlich in der Lebensmitte in das eigene Geschlecht und fragt man sie, so hört man oft "früher war da NIX". Sicher, man hört auch viel öfter: ich hab mir was vorgemacht. Aber auch die anderen Fälle gibts.
Ebenso das Coming out von der Lesbe zur Bi. nein, das sauge ich mir nicht aus dem Finger, es war ein Thread im Comingout - Forum.
Als Kinder sind Etdeckungsspiele bei beiden Geschlechtern ohnehin üblich. Und wer sich mal zurückerinnert, wird vielelicht feststellen, dass einige dieser Spiele ein schönes Gefühl auslösten, dass ansatzweise mit späterer sexueller Erregung vergleichbar ist.
Auch in der Pubertät machen sehr viele Erfahrungen mit beiderlei Geschlecht.
ich stelle mir schon lange die Frage, ob man Menschen überhaupt in die Raster "lesbisch/schwul, bi, hetero" einteilen kann. Ob unsere Empfindungen nicht einfach zu komplex sind - für solch ein Raster.
Bestärkt werde ich vorallem von Menschen, die erzählen: eigentlich stehe ichgar nicht auf dieses Geschlecht. Aber bei diesem Menschen ist es eine Ausnahme, ich liebe wirklich den Menschen.
Diesen Menschen zu unterstellen, sie würden sich was vormachen ist in meinen Augen genauso falsch wie jeder Lesbe zu erzählen, sie hätte nur noch nicht den richtigen Kerl getroffen.
Vielleicht sollte man sich einfach mal überlegen, wie starr sexuelle Orientierung wirklich ist oder ob vielleicht nicht sehr sehr viele Menschen, mehr als man denkt, dieses Muster durchbrechen und sich eigentlich nuraus Not, aus mangel über andere Alternativen an dieses Raster festklammern?
Fakt ist jedenfalls, dass zwischenmenschliche beziehungen sehr komplex sein können. Schon das einfache Raster freundschaftliche Gefühle - Liebesgefühle scheitert oftmals. Zum einen, weil auch in einer Freundschaft sexuelle Komponenten enthalten sein können, zum anderen und ich wünsche jedem, dass er dieses mal erlebt, man auch einen Menschen rein freundschaftlichen lieben kann. man kann sich von Menschen sexuell angezogen fühlen, ohne in sie verliebt zu sein und umgeklehrt. Auch Verliebtheit ist nicht immer gleich, jeden menschen liebt man doch wieder anders.
lässt sich diese Komplexität der Empfindungen so einfach in Raster packen?
Was ist eure Meinungdazu: sind mehr Menschen zu (auch) gleichgeschlechtlichen Gefühlen in der Lage, als man denkt?
Die These ist sicherlich gewagt. Aber steckt nicht vielleicht ein Körnchen Wahrheit drin?
Laut Statistik beschränkt sich die Zahl der homo - und bisexuellen Menschen auf 10%. jedenfalls so viel ich weiß.
aber diese Zahl kommt mir immer surrealer vor, je älter ich werde.
Allein auf lesarion habe ich nun schon so viele Geschichten gelesen ala "ich dache MEIN LEBEN lang, ich wäre hetero". Einige verknallen sich plötzlich in der Lebensmitte in das eigene Geschlecht und fragt man sie, so hört man oft "früher war da NIX". Sicher, man hört auch viel öfter: ich hab mir was vorgemacht. Aber auch die anderen Fälle gibts.
Ebenso das Coming out von der Lesbe zur Bi. nein, das sauge ich mir nicht aus dem Finger, es war ein Thread im Comingout - Forum.
Als Kinder sind Etdeckungsspiele bei beiden Geschlechtern ohnehin üblich. Und wer sich mal zurückerinnert, wird vielelicht feststellen, dass einige dieser Spiele ein schönes Gefühl auslösten, dass ansatzweise mit späterer sexueller Erregung vergleichbar ist.
Auch in der Pubertät machen sehr viele Erfahrungen mit beiderlei Geschlecht.
ich stelle mir schon lange die Frage, ob man Menschen überhaupt in die Raster "lesbisch/schwul, bi, hetero" einteilen kann. Ob unsere Empfindungen nicht einfach zu komplex sind - für solch ein Raster.
Bestärkt werde ich vorallem von Menschen, die erzählen: eigentlich stehe ichgar nicht auf dieses Geschlecht. Aber bei diesem Menschen ist es eine Ausnahme, ich liebe wirklich den Menschen.
Diesen Menschen zu unterstellen, sie würden sich was vormachen ist in meinen Augen genauso falsch wie jeder Lesbe zu erzählen, sie hätte nur noch nicht den richtigen Kerl getroffen.
Vielleicht sollte man sich einfach mal überlegen, wie starr sexuelle Orientierung wirklich ist oder ob vielleicht nicht sehr sehr viele Menschen, mehr als man denkt, dieses Muster durchbrechen und sich eigentlich nuraus Not, aus mangel über andere Alternativen an dieses Raster festklammern?
Fakt ist jedenfalls, dass zwischenmenschliche beziehungen sehr komplex sein können. Schon das einfache Raster freundschaftliche Gefühle - Liebesgefühle scheitert oftmals. Zum einen, weil auch in einer Freundschaft sexuelle Komponenten enthalten sein können, zum anderen und ich wünsche jedem, dass er dieses mal erlebt, man auch einen Menschen rein freundschaftlichen lieben kann. man kann sich von Menschen sexuell angezogen fühlen, ohne in sie verliebt zu sein und umgeklehrt. Auch Verliebtheit ist nicht immer gleich, jeden menschen liebt man doch wieder anders.
lässt sich diese Komplexität der Empfindungen so einfach in Raster packen?
Was ist eure Meinungdazu: sind mehr Menschen zu (auch) gleichgeschlechtlichen Gefühlen in der Lage, als man denkt?