meine Mutter...
Ich fang einfach mal ohne große Einleitung an zu erzählen.
Es ist mittlerweile 4 Jahre her, dass ich meinen Eltern erzählt habe, dass ich lesbisch bin. Von Anfang an gab es bei denen eine klare Rolleneinteilung: mein Vater war (wie nicht anders erwartet) so was wie ein Vermittler zwischen mir und meiner Mutter, die damit überhaupt nicht klarkam. Die Zeit danach war fast unerträglich. Endlose Streitereien mit ihr, viele Tränen, verletzende und laute Worte. Manchmal bin ich nur noch durch das Haus geschlichen, weil ich keine Lust auf eine erneute Auseinandersetzung hatte. Als ich meine erste Freundin hatte, nahm das Ganze seinen Lauf. Erst nach einem Jahr durfte sie zum ersten Mal das Haus betreten und wurde entsprechend kühl von meiner Mutter behandelt. So haben wir es vermieden, uns bei mir zu sehen. Mit der Zeit besserte sich die Atmosphäre zu Hause. Das lag jedoch eher weniger daran, dass sie begann, sich mit „dem Problem“, wie sie es liebevoll nennt, zu arrangieren, als viel mehr an der Tatsache, dass ich es tunlichst vermieden habe, darüber zu sprechen oder sie in irgendeiner anderen Weise damit zu konfrontieren.
Als nach fast 2 Jahren die Beziehung zu meiner damaligen Freundin in die Brüche ging, war das Thema dann ohnehin erst mal vom Tisch. Ich denke, meine Mutter war ganz froh darüber.
Kurze Zeit später bin ich dann ausgezogen und habe mein Studium begonnen. Das ist jetzt ein Jahr her. Seitdem hatte ich wieder ein richtig gutes Verhältnis zu meiner Mutter. Wir haben relativ häufig telefoniert und wenn ich mal nach Hause gefahren bin, war alles immer super stressfrei und harmonisch.
Seitdem ich jetzt aber eine neue Freundin habe, geht alles wieder von vorne los. Es ist ungefähr wieder so schlimm wie zu der Zeit, als ich zum ersten Mal mit meiner Mutter darüber geredet habe. Es sieht nicht so aus als würde sich das in nächster Zeit ändern. Das wäre ja auch ok. Ich versuche schon die ganze Zeit, Rücksicht zu nehmen, Kompromisse einzugehen und so weiter. Ich bringe meine Freundin nicht mit nach Hause, erwähne sie nur, wenn’s nötig ist, wir „verstecken“ uns, wenn wir beide in unserer Heimatstadt sind etc. Ich verlange ja nicht mal, dass sie sich so freut, wie sie sich für meinen Bruder freuen würde, wenn er eine Freundin hätte. Ich verlange eigentlich gar nichts von ihr. Nur dass sie mir nicht immer vorwirft, wie rücksichtslos ich sei und dass es mir egal sei, wie sie sich dabei fühle, weil ich ja schon immer über Leichen gegangen sei, um meinen Willen durchzusetzen.
Ich habe einfach keine Lust mehr auf die Diskussionen, die Vorwürfe und den anderen verletzenden Kram.
Ich hab versucht, es kurz zu fassen, dadurch ist es ziemlich unvollständig. Außerdem kennt ihr meine Mutter und auch mich nicht, aber vielleicht weiß ja jemand, wie sich die Situation eventuell entspannen könnte. Ich bin einfach nur noch ratlos und traurig, wenn meine Mutter anfängt zu weinen und sagt, dass sie mich nicht erträgt.
Es ist mittlerweile 4 Jahre her, dass ich meinen Eltern erzählt habe, dass ich lesbisch bin. Von Anfang an gab es bei denen eine klare Rolleneinteilung: mein Vater war (wie nicht anders erwartet) so was wie ein Vermittler zwischen mir und meiner Mutter, die damit überhaupt nicht klarkam. Die Zeit danach war fast unerträglich. Endlose Streitereien mit ihr, viele Tränen, verletzende und laute Worte. Manchmal bin ich nur noch durch das Haus geschlichen, weil ich keine Lust auf eine erneute Auseinandersetzung hatte. Als ich meine erste Freundin hatte, nahm das Ganze seinen Lauf. Erst nach einem Jahr durfte sie zum ersten Mal das Haus betreten und wurde entsprechend kühl von meiner Mutter behandelt. So haben wir es vermieden, uns bei mir zu sehen. Mit der Zeit besserte sich die Atmosphäre zu Hause. Das lag jedoch eher weniger daran, dass sie begann, sich mit „dem Problem“, wie sie es liebevoll nennt, zu arrangieren, als viel mehr an der Tatsache, dass ich es tunlichst vermieden habe, darüber zu sprechen oder sie in irgendeiner anderen Weise damit zu konfrontieren.
Als nach fast 2 Jahren die Beziehung zu meiner damaligen Freundin in die Brüche ging, war das Thema dann ohnehin erst mal vom Tisch. Ich denke, meine Mutter war ganz froh darüber.
Kurze Zeit später bin ich dann ausgezogen und habe mein Studium begonnen. Das ist jetzt ein Jahr her. Seitdem hatte ich wieder ein richtig gutes Verhältnis zu meiner Mutter. Wir haben relativ häufig telefoniert und wenn ich mal nach Hause gefahren bin, war alles immer super stressfrei und harmonisch.
Seitdem ich jetzt aber eine neue Freundin habe, geht alles wieder von vorne los. Es ist ungefähr wieder so schlimm wie zu der Zeit, als ich zum ersten Mal mit meiner Mutter darüber geredet habe. Es sieht nicht so aus als würde sich das in nächster Zeit ändern. Das wäre ja auch ok. Ich versuche schon die ganze Zeit, Rücksicht zu nehmen, Kompromisse einzugehen und so weiter. Ich bringe meine Freundin nicht mit nach Hause, erwähne sie nur, wenn’s nötig ist, wir „verstecken“ uns, wenn wir beide in unserer Heimatstadt sind etc. Ich verlange ja nicht mal, dass sie sich so freut, wie sie sich für meinen Bruder freuen würde, wenn er eine Freundin hätte. Ich verlange eigentlich gar nichts von ihr. Nur dass sie mir nicht immer vorwirft, wie rücksichtslos ich sei und dass es mir egal sei, wie sie sich dabei fühle, weil ich ja schon immer über Leichen gegangen sei, um meinen Willen durchzusetzen.
Ich habe einfach keine Lust mehr auf die Diskussionen, die Vorwürfe und den anderen verletzenden Kram.
Ich hab versucht, es kurz zu fassen, dadurch ist es ziemlich unvollständig. Außerdem kennt ihr meine Mutter und auch mich nicht, aber vielleicht weiß ja jemand, wie sich die Situation eventuell entspannen könnte. Ich bin einfach nur noch ratlos und traurig, wenn meine Mutter anfängt zu weinen und sagt, dass sie mich nicht erträgt.