mit dem Wind
ich flog rückwärts gegen den Wind
mit Augenblicken in denen das Blut schier gerinnt
ich dachte nicht weiter als für den Moment
und keiner von uns das Gefühl benennt
nonverbale Kommunikation machte uns taub und stumm
oft dacht ich bei mir, ich gäbe was drum
wenn ich nur wüßte ob dies Gefühl stimme
und ich mich nicht im neuen Labyrint verrenne
ich wollte fliehen doch es ging nicht gut
sie kam wieder und wieder mit neuem Mut
oft fragt ich mich wie und was sie da tut
nun weiß ichs, sie peitschte hoch unsere Glut
Pussycat: you say what you want do to me - but I say nothing
sie lud mich in ihre Wanne ein
sie wollt mich massieren,klein gemein
doch wollt ich nur schlafen in ihrem Bettelein
wollte sie sacht spüren so fein.....
das taten wir dann Abend für Abend
wir verstummten so laut wie Pferde trabend
die Auraverschmelzung so sanft und schön
ich wollte nicht und doch schnell gehn
denn Gefühle und sehnsucht wüteten immer schlimmer
ich ging von ihr und fühlte mich fast wie immer
als meine kleine Familie mich dann holte
war ich es die sich selbst versohlte
wir saßen zu dritt noch auf der Terrasse
die Kinder die Frauen der Traum am verblassen
die Realität und der Alltag ich hörte sie rufen
und rannte verwirrt auf den schwindligen Stufen
die ersten Tage verliefen wie im Nebel
kein Versprechen, kein Krieg und auch kein Säbel
sie schlief es aus in einer Deppression
und ich wußte ,daß ich sie mit mir verschon
1 Woche später kam sie mit nem Freund zu mir
ich packte meine Sachen und fuhr gleich mit ihr
zu ihrer Mutter ganz verwegen
ich ließ zuhause den kriegerischen Degen
ich freute mich auf unser sachtes kuscheln
sie begann nächtlich mich sacht zu wuscheln
es ist nur freundschaft und nicht mehr
das dacht ich bei mir -genoß und das meer
bis die Wellen in die Brandung schlugen
uns mit Engelsflügeln seitwärts trugen
die Wellen verschlangen uns hingebungsvoll
die Gefühle überlassen dem Lebenszoll