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musikdokufestival in HH v 7.-10.4(u.a.ü.creat

07.04.2011 15:49
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trailer für die einzelnen filme dem unerhört link entnehmen

www.unerhoert-filmfest.de

7.4., 21.15 Uhr Metropolis Kino
Upside Down - The Creation Records Story
Musik-Dokumentation / R: Danny O'Connor / UK 2010 / 101 min.
OF, Engl. - Hamburpremiere
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Oasis, Teenage Fanclub, Super Furry Animals, Primal Screem, Ride, Jesus and Mary Chain, My Bloody Valentine, usw. usw.

Millionen verkaufte Platten auf beiden Seiten des Atlantiks, nahe dem Bankrott, „Pills, Thrills, Spats and Prats“, Erfolge, Exzesse, Aufmunterer, Zusammenbrüche und natürlich einige DER Songs, die das späte zwanzigste Jahrhundert geprägt haben. Dies ist die definitive und autorisierte Geschichte von Englands genialster und chaotischster Plattenfirma.

Mehr als ein Vierteljahrhundert seitdem alles begann und eine Dekade nachdem alles endete erzählt dieser Film die Geschichte von Creation Records. Einem der erfolgreichsten und buntesten Independent-Labels der Welt. Allerdings ist dies viel mehr als nur eine klassische Musikdokumentation. Es ist die Geschichte des Rock n’ Roll-Traumes und der dazugehörigen Albträume.
Zu Gast bei uns: Regisseur Danny O’Connor und Produzent Mark Gardener

8.4., 19.30 Uhr B-Movie
Coming Back For More - Finding Sly Stone
Musik-Dokumentation / R: Willem Alkema / NL 2010 / 74 min.
OF, Engl. - Hamburgpremiere
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Sly Stone bleibt einer der großen Innovatoren der Musik. Mit seiner Band The Family Stone war er eins der absoluten Highlights beim Woodstock Festival. Anfang der 80er Jahre verschwand er, scheinbar für immer, von der Bildfläche.
Im Jahre 2002 begann der niederländische Regisseur Willem Alkema seine Suche nach Sly Stone, nicht ohne diverse Hürden nehmen zu müssen. Im Juni 2009 war es dann endlich soweit. Sly Stone, Gründer der Family Stone und einer der einflussreichsten Musiker der Funk & Soul-Bewegung gab sein erstes Interview vor laufender Kamera seit über 20 Jahren.
Angefragt: Regisseur Willem Alkema

8.4. 21.30 Uhr B-Movie
Coals to Newcastle: The New Mastersounds From Leeds to New Orleans
Musik-Dokumentation / R: Aaron Dunsay & Marca Hagenstad / USA 2010 / 79 min.
OF, Engl. - Deutschlandpremiere

Das Funk-Jazz-Phänomen The New Mastersounds aus Leeds machen sich auf den Weg zur Geburtsstätte des Funk. Angereichert durch Kommentare von diversen Meistermusikern aus New Orleans gibt der Film einen guten Einblick in das Leben dieser fünf britischen Profimusiker. Wobei auch ein Eindruck der Stadt vermittelt wird, in der alles begann und die jetzt darum kämpft, nach der Zerstörung durch den Tornado Katrina, ihre Kultur zu erhalten.
Bei uns zu Gast: Regie- und Produzententeam Marca Hagenstad & Aaron Dunsay

9.4., 20.30 Uhr Lichtmess Kino
music From The Moon
Musik-Dokumentation / R: Christian Hund & Carsten Christochowitz & Uwe Wältring / D 2009 / 96 min.
OF Engl. - Hamburgpremiere
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»Music from the Moon« ist eine interkulturelle Musik- und Puppenshow für Kinder. Im Jahre 2006 machte sich das Hypno Theatre auf die Reise nach Island und abgelegene Orte in Grönland, um ihre Show aufzuführen. Der Film begleitet die Gruppe auf ihrer Reise durch arktische Landschaften. Außergewöhnliche Konzerte und sehr persönliche Momente mit Emiliana Torrini, Benni Hemm, Dagur Kari und anderen Stars der isländischen und grönländischen Musikszene sind genauso sehenswert wie die großartigen Landschaftsaufnahmen dieser außergewöhnlichen Nordländer.

Hier kennen sich die meisten Musiker persönlich, spielen oft zusammen und leben einen, im Vergleich zu uns bekannten Verhältnissen, sehr erfrischenden Umgang mit ihrer Kunst, ihren Mitmenschen und anderen Musikern. Der Film nimmt diese Stimmung wahr und gewährt insgesamt tiefe Einblicke in eine „nordische“ Einstellung zu Musik und Kreativität.

9.4., 21 Uhr Metropolis Kino
Benda Bilili!
Musik-Dokumentation / R: Renaud Barret & Florent de La Tullaye / CG/FR 2010 / 84 min.
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Auf den Straßen von Kinshasa leben die Musiker der Band „Staff Benda Bilili“. Vier von ihnen sitzen in seltsamen Dreirädern. Eines Tages stößt ein Junge zu ihnen. Der spielt auf einer Blechdosengitarre mit nur einer Saite. Aber wie. „Staff Benda Bilili“ wollen es schaffen mit ihrer Musik. Doch dann brennt das Haus ab, in dem einige von ihnen wohnen. In ihren Liedern haben sie unterschieden zwischen denen, die auf Kartons schlafen und jenen, die in Betten schlafen. Nun zwingt das Schicksal auch sie auf die Kartons.

Drei Jahre später. Der Wille der Band ist ungebrochen. Und auf einmal nimmt die Welt Notiz. „Staff Benda Bilili“ gibt umjubelte Konzerte in Europa.

Ein Film über Musik in der verwundeten Stadt Kins hasa und über ihre Bewohner, die einen unbeugsamen Willen zeigen können, eine Lebenskraft, vor der wir staunend stehen. »Benda Bilili« eröffnete 2010 die Semaine in Cannes. „Libération“: „Elektrisierend! Ihr hypnotischer Rumba voller Rock in der Seele macht Lust zu tanzen. Ein halluzinatorischer Film, ein Wunder!“

9.4., 22.30 Uhr B-Movie
aqwacore – The Birth of Punk Islam
Musik-Dokumentation / R: Omar Majeed / CA 2009 / 80 min.
OF Engl.
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Mit 17 verließ Michael Knight sein Geburtshaus in Rochester, um den Islam in einer Koranschule in Pakistan zu studieren. Dies war seine erste Rebellion – gegen seinen gewalttätigen, schizophrenen, narzisstischen Vater. Jahre später, ausgebrannt durch die Anforderungen der religiösen Dogmen, rebellierte Michael erneut: Er schrieb den muslimischen Punkroman „The Taqwacores“. Sein fiktionales Werk fand sofort bei jungen Muslimen weltweit Anklang, und in kürzester Zeit kreierten tatsächliche Taqwacore-Bands eine eigene Szene.

Drei Jahre dauerte die Erstellung dieses Films. Er zeigt die Entwicklung der muslimischen Punkszene: Von der erdachten Gründung im Roman eines weißen Konvertierten namens Michael Muhammad Knight bis zu einer voll entfalteten, sehr realen Szene von muslimischen Punkbands und deren Fans.

Sa 9.4. | 23 Uhr kino 3001
We Don’t Care About Music Anyway

Cedric Dupire, F 2009, 80 min, OmeU

Der Film assoziiert und konfrontiert die Arbeit von acht Musikern aus Tokios neuer Musikszene mit der japanischen Gesellschaft. Durch das Prisma der Musik fällt ein doppeldeutiger Blick auf das heutige Tokio. Die hellen Schaufenster der Konsumgesellschaft verdecken eine beunruhigende Realität. Der Traum des Konsums gegen die Inseln aus realem Müll, den er hervorbringt. Die Hoffnung auf Reichtum und Wohlstand gegen die traurige Ernüchterung der Plätze und Menschen, die keinen Nutzen mehr haben. Der uneingeschränkte Zugang zu allen Gütern und Informationen gegen den hektischen Rhythmus, dem die Einwohner ausgesetzt sind…

»We Don’t Care…“ ist ein Film über Klang und seine Wahrnehmung: primitive Geräusche, instinktiv, unter oder vor jeglichem musikalischen Kode, werden ständig von den Protagonisten gesucht und zu Kommentaren über die Kunst selbst. Es ist auch ein japanisches Manifest konzeptioneller Klangforschung, an und über den Grenzen zwischen Industrial, White Noise, Maschinen- und Antimusik. Hohe Kunst.

dokfilmwoche.com

So 10.4. | 21.30 Uhr(kino 3001

Youssou N’Dour: Rückkehr nach Gorée

Pierre-Yves Bergeaud, Schweiz/Luxemburg 2007, 110 min, engl. OF

Auf der Suche nach Inspiration macht sich Youssou N’Dour auf den Weg, die Ursprünge des Jazz zu finden, die letztlich auf den unsäglichen Horror des Sklavenhandels zurückzuführen sind. Begleitet wird er von dem blinden Schweizer Pianisten Moncef Genoud und dem Leiter des Museums „Gorée House of Slaves“, Joseph N’Diaye. Die Eindrücke dieser Reise, die den Sänger aus dem Senegal über die USA nach Europa führte, hält er in neuen Liedern fest. Den Höhepunkt bildet schließlich Gorée, eine Insel vor der Küste Senegals und ein Symbol für den Sklavenhandel. Ein eindrucksvolles, sehr emotionales Konzert bedeutet sowohl das Ende seiner Suche als auch den Anfang einer neuen Aufgabe: In der heutigen Generation ein Bewusstsein für die Tragödie der Sklaverei zu schaffen und sich gleichzeitig gegen das Vergessen und für eine Versöhnung einzusetzen.

dokfilmwoche.com

www.unerhoert-filmfest.de



editiert am 07.04.2011 15:56 melden

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