orgasmus als grund und ziel?
hallöchen ihr fleißigen lesenden und schreibenden!
vielleicht wird meine frage den erfahrenen und abgeklärten unter euch ein bißchen dusselig vorkommen, aber das nimmt die ulli jetzt einfach mal in kauf.
ich lese und verfolge das forum nun schon eine ganze weile mit interesse und desöfteren auch mit verwunderung. bei vielen beiträgen entsteht bei mir der eindruck, daß sex haptsächlich dazu dient, die libido zu befriedigen und einen orgasmus zu haben. höchstwahrscheinlich kann ich als 27-jährige jungfrau (nein, ich bin nicht prüde, nur talentlos in der auswahl meiner angebeteten) nur sehr bedingt aussagekräftiges verlauten lassen, aber man hat ja trotzdem vorstellungen und ideen. die meinen sind eben, dass intimität (ich nenne es lieber 'liebe machen' als sex) hauptsächlich ein weg ist, einander zu zeigen, wie nah man sich ist und körperliche nähe und zuwendung zu genießen. das ist doch so viel mehr als libido und orgasmus. sicher, wenn man sich wirklich hingibt und fallen läßt, ergibt sich bei vielen wie selbstverständlich auch der angestrebte höhepunkt, aber ist es wirklich "schlechter sex" wenn das nicht erreicht wird? ich habe doch viel mehr die idee der zärtlichkeit und vertrautheit im blick als die libido. möglicherweise bin ich ja komplett ahnungslos, romantisch verkitscht oder gar unlibidös? dieses streben nach dem orgasmus (diese paar sekündchen) erscheint mir so fremd und nimmt dem akt nach meinem empfinden das ideelle und geistige. denn in meiner vorstellung ist liebe machen eben wie ein gedicht, verkörperter ausdruck einer großen nähe.
könnt ihr mich verstehen oder reibt ihr euch verwundert die äuglein?
ulli
vielleicht wird meine frage den erfahrenen und abgeklärten unter euch ein bißchen dusselig vorkommen, aber das nimmt die ulli jetzt einfach mal in kauf.
ich lese und verfolge das forum nun schon eine ganze weile mit interesse und desöfteren auch mit verwunderung. bei vielen beiträgen entsteht bei mir der eindruck, daß sex haptsächlich dazu dient, die libido zu befriedigen und einen orgasmus zu haben. höchstwahrscheinlich kann ich als 27-jährige jungfrau (nein, ich bin nicht prüde, nur talentlos in der auswahl meiner angebeteten) nur sehr bedingt aussagekräftiges verlauten lassen, aber man hat ja trotzdem vorstellungen und ideen. die meinen sind eben, dass intimität (ich nenne es lieber 'liebe machen' als sex) hauptsächlich ein weg ist, einander zu zeigen, wie nah man sich ist und körperliche nähe und zuwendung zu genießen. das ist doch so viel mehr als libido und orgasmus. sicher, wenn man sich wirklich hingibt und fallen läßt, ergibt sich bei vielen wie selbstverständlich auch der angestrebte höhepunkt, aber ist es wirklich "schlechter sex" wenn das nicht erreicht wird? ich habe doch viel mehr die idee der zärtlichkeit und vertrautheit im blick als die libido. möglicherweise bin ich ja komplett ahnungslos, romantisch verkitscht oder gar unlibidös? dieses streben nach dem orgasmus (diese paar sekündchen) erscheint mir so fremd und nimmt dem akt nach meinem empfinden das ideelle und geistige. denn in meiner vorstellung ist liebe machen eben wie ein gedicht, verkörperter ausdruck einer großen nähe.
könnt ihr mich verstehen oder reibt ihr euch verwundert die äuglein?
ulli