selbstverarschung, die am leben hält
27.08.05 18:07
Ich renne und renne, niemand kann mich aufhalten. Ich selbst ernenne mich zur Heldin der Selbstverwaltung. Gleichschaltung kommt für mich nicht in Frage. In meiner Lage wage ich mich auf unbeschriebene Wege. Ich lege mich an den Rand der Sinne und entsage vergangenen Tagen. Ich renne und renne, niemand kann mich stoppen. Manchmal stelle ich mir selbst ein Bein, aber nur, um alleine zu sein.
Meine Hand greift in den Himmel und findet neue Gewalten. Unermüdlich suche ich den Knopf, um mich abzuschalten. Im Gewimmel der Menschen bleibe ich stehen und sehe mich um. Selbstvergessen und dumm. Halte an Idealen fest und suche die Gebenden. Visionen lohnen sich. Sie brechen den erkalteten Asphalt auf. Die Hitze der Straßen, Teerblasen. Es knallt. Ich renne und renne. Eindringen kann jeder. Doch wer hat die Gabe wegzugehen ohne Klage? Ich schmiege mich an die Schulter der Zeit, drehe das Rad und sehe, was bleibt. In meiner Mitte sammle ich Widerstandskräfte, presse die Organe zusammen und trinke die daraus entstandenen Säfte. Nur ich selbst sitze mir im Nacken und vernehme das kontinuierliche 'Klacken' der Schuhsohlen neben mir. Barfuß - Leder, das ich nie verlier'.
Es gilt die Schwere aufzulösen, eine Leere zu bilden und die wilden Wilderer in mir zu bändigen. Dabei geht es darum, mich mir selbst auszuliefern und den übrigen Schwerelosigkeit auszuhändigen.
Es wäre gut mich mit einer Nadel neu aufzunehmen, Masche für Masche und keine dabei fallen zu lassen. Die Hülle verlassen, umziehen und mich noch einmal neu einrichten. Kurz gesagt, mich neu zu schreiben wie die alten Geschichten.
Ich renne und renne weiter, jedoch nicht davon, denn selig sind jene auf ihren Wegen, die Wunden kühlen, Wunder geschehen lassen und den Staub der Jahrhunderte aufwühlen.
Ich renne und renne, niemand kann mich aufhalten. Ich selbst ernenne mich zur Heldin der Selbstverwaltung. Gleichschaltung kommt für mich nicht in Frage. In meiner Lage wage ich mich auf unbeschriebene Wege. Ich lege mich an den Rand der Sinne und entsage vergangenen Tagen. Ich renne und renne, niemand kann mich stoppen. Manchmal stelle ich mir selbst ein Bein, aber nur, um alleine zu sein.
Meine Hand greift in den Himmel und findet neue Gewalten. Unermüdlich suche ich den Knopf, um mich abzuschalten. Im Gewimmel der Menschen bleibe ich stehen und sehe mich um. Selbstvergessen und dumm. Halte an Idealen fest und suche die Gebenden. Visionen lohnen sich. Sie brechen den erkalteten Asphalt auf. Die Hitze der Straßen, Teerblasen. Es knallt. Ich renne und renne. Eindringen kann jeder. Doch wer hat die Gabe wegzugehen ohne Klage? Ich schmiege mich an die Schulter der Zeit, drehe das Rad und sehe, was bleibt. In meiner Mitte sammle ich Widerstandskräfte, presse die Organe zusammen und trinke die daraus entstandenen Säfte. Nur ich selbst sitze mir im Nacken und vernehme das kontinuierliche 'Klacken' der Schuhsohlen neben mir. Barfuß - Leder, das ich nie verlier'.
Es gilt die Schwere aufzulösen, eine Leere zu bilden und die wilden Wilderer in mir zu bändigen. Dabei geht es darum, mich mir selbst auszuliefern und den übrigen Schwerelosigkeit auszuhändigen.
Es wäre gut mich mit einer Nadel neu aufzunehmen, Masche für Masche und keine dabei fallen zu lassen. Die Hülle verlassen, umziehen und mich noch einmal neu einrichten. Kurz gesagt, mich neu zu schreiben wie die alten Geschichten.
Ich renne und renne weiter, jedoch nicht davon, denn selig sind jene auf ihren Wegen, die Wunden kühlen, Wunder geschehen lassen und den Staub der Jahrhunderte aufwühlen.