such den austausch zu einem problem
hallo zusammen,
ich bin neu hier und such den austausch zu einem problem mit meiner freundin und ihrem ex.
mit meiner freundin bin ich seit etwa 9 monaten zusammen. zuvor war sie (ist noch) mit einem mann verheiratet, der mann ist wesentlich älter als sie.
ich bin ihre erste frau / freundin, bisher läuft alles perfekt, wir leben zusammen, sie hat sich von ihrem mann getrennt. wir sind sehr offen zueinander, könne über alles (manchmal auch erst etwas später) reden. nur mit einer sache komm ich nicht so richtig klar:
ihr (ex-)mann ist wie gesagt wesentlich älter als sie und kränkelt vor sich hin. meine freundin ist sehr verantwortungsbewusst und kümmert sich nach wie vor um ihn (eifersüchtig bin ich nicht, habe ich auch keinen grund dazu). ihr mann hat keinen weiter, der sich um ihn kümmern könnte, seine kinder hegen keinerlei interesse, außer vielleicht an dessen geld. ihr mann liegt derzeit im krankenhaus, sie ist die einzige, die ihn besucht und dergleichen. auch wenn er nicht im krankenhaus liegt hilft sie ihm regelmäßig im haushalt, bei besorgungen ect. nur dankt er es ihr nicht...
ihr mann hat psychische und mittlerweile auch körperliche probleme. vor einigen jahren nahm er zu viele beruhigungstabletten, fiel in ohnmacht und kam ins krankenhaus auf die "psycho"station. dort erklärte er, dass seine frau sich zu wenig um ihn kümmert, es ihm aus diesem grunde so schlecht geht... und genau das haben die ärzte damals meiner freundin zu verstehen gegeben 8soweit ich das einschätzen kann, war und ist dem überhaupt nicht so, ohne meine freundin jetzt mit einer rosaroten brille zu betrachten). allerdings hat sie sich das sehr zu herzen genommen. mittlerweile ist es wieder so, wenn etwas nicht so läuft, wie er es für richtig hält (und er hat immer recht!) kümmert sie sich nicht genug um ihn und blablabla. wenn von ihr dann als gegenargument kommt, seine kinder (keine gemeinsamen kinder) würden sich gar nicht bei ihm blicken lassen... nimmt er diese in schutz. dass seine von ihm getrennt lebende frau berufliche und private verpflichtungen hat, sich ihm dennoch (mitleid / mitgefühl) verpflichtet fühlt, sich dem streß, zeitaufwand aussetzt, weiß er gar nicht zu würdigen. auch erzählt er jetzt den ärzten wieder, das sie schuld sei, sie kümmere sich nicht um ihn. (sie besucht ihn täglich, macht ihm abendbrot, bringt ihm obst vorbei, sie gehen spazieren..)aufgrund der schlechten erfahrung damals mit den ärzten läßt sie sich aus meiner sicht wieder ein schlechtes gewissen einreden bzw. sie weiß, dass es nicht an dem ist und doch kommt der ganze ärger von früher wieder hoch. zudem versucht er ihr das gefühl zu vermitteln, sie wär zu allem zu "blöd", sie hätte eh keine ahnung, nur er hat recht. selbst bei einfachen dingen, bei welchem meine freundin unterstützung durch seine "zimmerkollegen" bekommt, beharrt er auf sein recht, alle anderen haben keine ahnung. dass seine frau an seinen kränklichkeiten schuld sei, hat er sich mittlerweile fest eingeredet, dass es ihm vorher schon auch so schlecht ging, sieht er gar nicht. sicherlich war die trennung nicht gerade förderlich für den krankheitsverlauf, doch schuld ist sie nicht.
mit kränklichkeiten meine ich depressionen, beginnende altersdemenz, lähmungserscheinungen.
meine freundin nimmt sich das alles sehr zu herzen, sie macht es innerlich fertig. ich weiß nicht, wie ich ihr helfen, was ich ihr raten, wie ich sie unterstützen kann. es gibt dann momente, da will sie ihre ruhe, läßt auch keine körperliche nähe (im arm halten, auffangen, schulter zum anlehnen) zu. das widerum macht mir zu schaffen. ich weiß, dass sie mich liebt, aber aufgrund von weniger schönen erfahrungen aus meiner kindheit fühl ich mich dann abgestoßen, ausgeschlossen, als hätt ich was verbockt. sie erklärt mir dann schon, dass dem nicht so ist, aber herz und verstand denken manchmal ganz schön verschieden. wir sind beide ganz große sensibelchen, legen dann schnell das wort des anderen auf die goldwaage, jeder interpretiert es so, wie er es für richtig hält...
ich kann schon nachvollziehen, dass sie sich ihm gegenüber verantwortlich fühlt und wenn es ihr gewissen beruhigt, dann soll sie ihn von mir aus jeden tag besuchen gehen, solange wir selbst nicht zu kurz kommen. ich wüsste auch nicht, wie ich in ihrer situation handeln würde. ich würde mir sein gehabe jedoch nicht gefallen lassen, ihm zu verstehen geben, dass dem so nicht ist, ich unter den umständen dann nicht mehr bereit wäre ihn zu unterstützen, ihn wahrscheinlich auch mal für ein, zwei oder drei tage nicht besuchen würde..
ich weiß nun nicht, wie ich ihr helfen kann, sie unterstützen kann. ich weiß auch nicht, ob sie sich nicht zuviel zumutet, zum einen trennung ist trennunger sollte ihr hoch anrechnen, dass sie sich überhaupt kümmert, wenn er es nicht zu schätzen weiß, sie stattdessen verletzt, würde ich an ihrer stelle mich langsam zurückziehen und kürzer treten. sie hat doch auch ein recht auf ihr eigenes leben und ist beruflich stark eingespannt, so dass ihr eh nicht viel zeit für sich selbst bleibt...
dann kommt da aber ihr verantwortungsbewußtsein, schlechtes gewissen...
was denkt ihr? welche meinung würdet ihr vertreten? wie würdet ihr handeln?
lg katie
ich bin neu hier und such den austausch zu einem problem mit meiner freundin und ihrem ex.
mit meiner freundin bin ich seit etwa 9 monaten zusammen. zuvor war sie (ist noch) mit einem mann verheiratet, der mann ist wesentlich älter als sie.
ich bin ihre erste frau / freundin, bisher läuft alles perfekt, wir leben zusammen, sie hat sich von ihrem mann getrennt. wir sind sehr offen zueinander, könne über alles (manchmal auch erst etwas später) reden. nur mit einer sache komm ich nicht so richtig klar:
ihr (ex-)mann ist wie gesagt wesentlich älter als sie und kränkelt vor sich hin. meine freundin ist sehr verantwortungsbewusst und kümmert sich nach wie vor um ihn (eifersüchtig bin ich nicht, habe ich auch keinen grund dazu). ihr mann hat keinen weiter, der sich um ihn kümmern könnte, seine kinder hegen keinerlei interesse, außer vielleicht an dessen geld. ihr mann liegt derzeit im krankenhaus, sie ist die einzige, die ihn besucht und dergleichen. auch wenn er nicht im krankenhaus liegt hilft sie ihm regelmäßig im haushalt, bei besorgungen ect. nur dankt er es ihr nicht...
ihr mann hat psychische und mittlerweile auch körperliche probleme. vor einigen jahren nahm er zu viele beruhigungstabletten, fiel in ohnmacht und kam ins krankenhaus auf die "psycho"station. dort erklärte er, dass seine frau sich zu wenig um ihn kümmert, es ihm aus diesem grunde so schlecht geht... und genau das haben die ärzte damals meiner freundin zu verstehen gegeben 8soweit ich das einschätzen kann, war und ist dem überhaupt nicht so, ohne meine freundin jetzt mit einer rosaroten brille zu betrachten). allerdings hat sie sich das sehr zu herzen genommen. mittlerweile ist es wieder so, wenn etwas nicht so läuft, wie er es für richtig hält (und er hat immer recht!) kümmert sie sich nicht genug um ihn und blablabla. wenn von ihr dann als gegenargument kommt, seine kinder (keine gemeinsamen kinder) würden sich gar nicht bei ihm blicken lassen... nimmt er diese in schutz. dass seine von ihm getrennt lebende frau berufliche und private verpflichtungen hat, sich ihm dennoch (mitleid / mitgefühl) verpflichtet fühlt, sich dem streß, zeitaufwand aussetzt, weiß er gar nicht zu würdigen. auch erzählt er jetzt den ärzten wieder, das sie schuld sei, sie kümmere sich nicht um ihn. (sie besucht ihn täglich, macht ihm abendbrot, bringt ihm obst vorbei, sie gehen spazieren..)aufgrund der schlechten erfahrung damals mit den ärzten läßt sie sich aus meiner sicht wieder ein schlechtes gewissen einreden bzw. sie weiß, dass es nicht an dem ist und doch kommt der ganze ärger von früher wieder hoch. zudem versucht er ihr das gefühl zu vermitteln, sie wär zu allem zu "blöd", sie hätte eh keine ahnung, nur er hat recht. selbst bei einfachen dingen, bei welchem meine freundin unterstützung durch seine "zimmerkollegen" bekommt, beharrt er auf sein recht, alle anderen haben keine ahnung. dass seine frau an seinen kränklichkeiten schuld sei, hat er sich mittlerweile fest eingeredet, dass es ihm vorher schon auch so schlecht ging, sieht er gar nicht. sicherlich war die trennung nicht gerade förderlich für den krankheitsverlauf, doch schuld ist sie nicht.
mit kränklichkeiten meine ich depressionen, beginnende altersdemenz, lähmungserscheinungen.
meine freundin nimmt sich das alles sehr zu herzen, sie macht es innerlich fertig. ich weiß nicht, wie ich ihr helfen, was ich ihr raten, wie ich sie unterstützen kann. es gibt dann momente, da will sie ihre ruhe, läßt auch keine körperliche nähe (im arm halten, auffangen, schulter zum anlehnen) zu. das widerum macht mir zu schaffen. ich weiß, dass sie mich liebt, aber aufgrund von weniger schönen erfahrungen aus meiner kindheit fühl ich mich dann abgestoßen, ausgeschlossen, als hätt ich was verbockt. sie erklärt mir dann schon, dass dem nicht so ist, aber herz und verstand denken manchmal ganz schön verschieden. wir sind beide ganz große sensibelchen, legen dann schnell das wort des anderen auf die goldwaage, jeder interpretiert es so, wie er es für richtig hält...
ich kann schon nachvollziehen, dass sie sich ihm gegenüber verantwortlich fühlt und wenn es ihr gewissen beruhigt, dann soll sie ihn von mir aus jeden tag besuchen gehen, solange wir selbst nicht zu kurz kommen. ich wüsste auch nicht, wie ich in ihrer situation handeln würde. ich würde mir sein gehabe jedoch nicht gefallen lassen, ihm zu verstehen geben, dass dem so nicht ist, ich unter den umständen dann nicht mehr bereit wäre ihn zu unterstützen, ihn wahrscheinlich auch mal für ein, zwei oder drei tage nicht besuchen würde..
ich weiß nun nicht, wie ich ihr helfen kann, sie unterstützen kann. ich weiß auch nicht, ob sie sich nicht zuviel zumutet, zum einen trennung ist trennunger sollte ihr hoch anrechnen, dass sie sich überhaupt kümmert, wenn er es nicht zu schätzen weiß, sie stattdessen verletzt, würde ich an ihrer stelle mich langsam zurückziehen und kürzer treten. sie hat doch auch ein recht auf ihr eigenes leben und ist beruflich stark eingespannt, so dass ihr eh nicht viel zeit für sich selbst bleibt...
dann kommt da aber ihr verantwortungsbewußtsein, schlechtes gewissen...
was denkt ihr? welche meinung würdet ihr vertreten? wie würdet ihr handeln?
lg katie