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Forum » News, Politik & Wissenschaft » Threadtoo little brains and no heart;-)
01.06.2010 19:53
HiddenNickname
0 Und die Taktik ist noch immer dieselbe: Kaschieren, verschleiern, vertuschen, verleugnen. Und wieder geht es ums Geld: Weil die Strafe, die BP für ihre Fahrlässigkeit zahlen wird, sich nach der Menge des ausgetretenen Öls bemisst, versucht der Konzern fieberhaft das Ausmaß zu verbergen. Erst falsche Zahlen und dann, als diese widerlegt wurden: Dispergatoren. Diese in Europa verbotenen, hochgiftigen Chemikalien zersetzen das Öl, lösen es im Wasser und lassen es unter die Wasseroberfläche sinken, wo es riesige Giftwolken bildet, die nach und nach die ganze Nahrungskette töten. Öl, das man nicht sieht, das gibt es auch nicht - so lautet offenbar die Devise. Während sich alle Welt mit Ölverschmierten Vögeln und Stränden beschäftigt, lauert eine vielleicht größere Gefahr unsichtbar unter der Wasseroberfläche. 1.200.000 Liter von Dispergatoren hat BP bereits in die Meere gekippt, wodurch sich zwei riesige Ölwolken tief unter der Meeresoberfläche gebildet haben - beide über 20 Kilometer lang. Und je mehr Öl austritt, desto mehr Dispergatoren wird BP nachkippen. "Dies ist Teil des Musters - des Kaschierungsversuchs von BP, die Leiche sozusagen verschwinden zu lassen. Sie wollen, dass man nicht sieht, wie viel Öl ausgetreten ist ... also haben sie sich um das Öl gekümmert, das sich auf der Wasseroberfläche konzentriert und "lösten" es auf. Es ist jedoch nach wie vor vorhanden - und noch giftiger. Es hat nun keine Klumpenform mehr, sondern kann sich, in aufgelöster Form, ausbreiten. Es rinnt in die Kiemen und läuft den Tieren ins Maul. Zuvor befand sich unter dem Öl, das an der Oberfläche trieb, Wasser. Nun befindet sich dort eine Giftbrühe. Ich denke, das ganze Muster, mit dem BP versucht, den Menschen zu verhehlen, was dort vor sich geht - die Idee mit den Chemikalien -, war der Versuch, die Leiche zu verstecken. Doch das Öl wird dadurch noch toxischer. Zudem wird eine unglaubliche Menge dieses an sich schon unglaublich toxischen, umweltschädlichen Stoffes freigesetzt", erklärt Carl Safina, Meeresbiologe und Gründer des Blue Ocean Institute. Die tödlichen Wolken aus Öl und Dispergatoren wälzen sich nun durch den Ozean und werden voraussichtlich in riesigen Bereichen das marine Leben langsam auslöschen. Auch Dr Susan Shaw, Direktor des Marine Environmental Research Institute in Maine ist schockiert über den Einsatz der Dispergatoren "Sie wurden in einer nie da gewesenen Menge eingesetzt. Der Schlimmste von ihnen - Corexit 9527 - ist der, den sie am meisten verwendet haben. Er lässt die roten Blutkörperchen platzen und verursacht, dass die Fische bluten. Mit über einer Million Liter davon können wir nur erahnen, welches Ausmaß an Tod hier verursacht wurde. Dies ist die Demontage der gesamten Nahrungskette, Stück für Stück. Wir werden bald die Leichen sehen. Haie, Delfine, Meeresschildkröten, Wale: Die Auswirkungen auf die Raubtiere werden in kurzer Zeit sichtbar werden, weil die Nahrungskette von unten nach oben belastet wird." Es ist zudem Laichzeit für die Fische und Brutzeit für die Vögel - die Katastrophe hätte nicht viel unpassender kommen können. Eine Tunfisch-Art wird wahrscheinlich komplett aussterben, viele andere Tiere sind stark bedroht. Ihr Laich und ihre Larven schwimmen in einer Giftbrühe aus Öl und öl-auflösenden Chemikalien. weiter hier http://www.sein.de/gesell [...] era.html
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