tugendhaft?
Die guten Geister schmücken dies Revier
Des kleinen Sterns, die einst zu tät´gem Leben
Geleitet hat die Ruhm- und Ehrbegier.
Und strebt das Herz dahin, so muß daneben,
Durch solche Ablenkung, der echte Strahl
Der Liebe minder lebhaft aufwärts streben.
Vergleichend aber der Verdienste Zahl
Und unsten Lohn, fühlt man auch das als Segen,
Daß er zu groß ist nicht, noch auch zu schmal.
Denn alle Triebe, die in uns sich regen,
Versüßt gerechter und lebend´ger Drang,
Daß nichts sie je abkehrt zu schlimmen Wegen.
Verschiedne Stimmen geben süßen Klang,
So auch erzeugt im Leben der Verklärten
Holdsel´ge Harmonien verschiedner Rang.
Und in der Perle hier, bei den Gefährten,
Glänzt auch Sein Glanz mit uns vereint,
Des schöne Taten dort des Lohns entbehrten.
Den Provenzalen, die es schlimm gemeint,
Vergeht das Lachen bald; denn schlimm muß fahren,
Wem andrer Tugend eigner Nachteil scheint.
Dante Alighieri
Des kleinen Sterns, die einst zu tät´gem Leben
Geleitet hat die Ruhm- und Ehrbegier.
Und strebt das Herz dahin, so muß daneben,
Durch solche Ablenkung, der echte Strahl
Der Liebe minder lebhaft aufwärts streben.
Vergleichend aber der Verdienste Zahl
Und unsten Lohn, fühlt man auch das als Segen,
Daß er zu groß ist nicht, noch auch zu schmal.
Denn alle Triebe, die in uns sich regen,
Versüßt gerechter und lebend´ger Drang,
Daß nichts sie je abkehrt zu schlimmen Wegen.
Verschiedne Stimmen geben süßen Klang,
So auch erzeugt im Leben der Verklärten
Holdsel´ge Harmonien verschiedner Rang.
Und in der Perle hier, bei den Gefährten,
Glänzt auch Sein Glanz mit uns vereint,
Des schöne Taten dort des Lohns entbehrten.
Den Provenzalen, die es schlimm gemeint,
Vergeht das Lachen bald; denn schlimm muß fahren,
Wem andrer Tugend eigner Nachteil scheint.
Dante Alighieri