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unbewohnt

Innes
HiddenNickname
offline
05.03.2005 19:55
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Was du wissen solltest

Ich sitze hier und tue an sich nichts.
Der CD-Spieler lässt Herbert Grönemeyer „Unbewohnt“ auf repeat laufen.
Hör es dir mal an!
Ich würde mich gern verstehn, aber ich weiß nicht wie das geht
Eigentlich glaube ich, dass die Musik zu laut ist, aber ich möchte jetzt keine Kopfhörer aufziehen. Ich möchte, dass die Musik durch den Raum klingt, ihn ausfüllt, belebt mit Schwingung und bunt, oder in dem Fall eben mit grau.
Am besten sollte das Licht noch aus sein, doch dann könnte ich nicht sehen was ich schreibe.
Nichts ist wie es sein sollte. Das glaube ich zumindest. Doch wer sagt eigentlich, dass etwas irgendwie sein sollte? Es geht doch im Grunde niemanden etwas an, wie mein Leben ist. Aber ich fühle eben, dass es so für mich nicht richtig ist. Denn so bin ich nicht glücklich. Possum sed nolo – so sieht´s aus. Müssen ist nicht der Grund, der mich zum Handeln antreibt. Doch wie nur bekomme ich mich zum wollen? Andere schaffen das, und sie wissen es noch nicht einmal! Nur weil ich sie liebe, auf irgendeine Art. Und mich? Liebe ich mich eigentlich nicht? Suche ich deswegen nach jemandem, der mich glücklich macht, weil ich dann eine Liebe spüre, die mich zu allem möglichen antreibt? Wie nur kann ich es schaffen mich selber zu lieben, ohne bestimmten Anlass?
Führ Selbstgespräche – hör mich kaum … schalt mich aus
Mein Kopf, unmöbliert und hohl … ich fühl mich unbewohnt
Im Spiegel nur ein Gesicht, stell mich zur Rede, antworte nicht, stummes InterviewBin ich echt nur eine Hülle, ohne jeglichem Inhalt?
Ich fühl mich unbewohnt
shadow80
HiddenNickname
mobile
07.03.2005 01:06
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