ungeschriebne (Liebes)briefe
Als ich die deinen Worte las
Und mich die Anmut derer fraß
Als ich beglückt die Zeilen trank
Die du mir sandt’st zum Gruß und Dank
Da schien mir schon bei dem ersten Brief
Geweckt in mir, was lange schlief
Sich endlich in mir neu erhob
Und nun fühl ich es stark als ob
Mir Herzensflut im Geiste schäumt
Und alles, was ich sah und träumt
Aus gleichem Holze mir geschnitzt
Das tief in mich doch einritzt
Oh wie ich hoffe, bete, bange
Wie ich im Herz nach dir verlange
Und Worte mir in Worten fange
Doch noch du keines derer kennst
Das Brandmal, dass du in mich brennst
Ungewiss dein eigen nennst
Darf ich zum Tanz dich noch geleiten?
Mir scheint als wären tausend Zeiten
Längst vergangen eh begonnen
Und Traum zum Schaume mir zerronnen
Es trägt das Linnen noch die Zeilen
Welch sollten lange uns verweilen
Doch deine Feder schweigt für mich
Und ich erkenne schauerlich
Dass manche Hoffnung gar zu spät
Sich erst zur Wirklichkeit bekehrt
Doch bitt ich dich, dass deine Lippen
Erneut die morsche Türe kippen
Die Wort von Wort geschieden
Deren Mächte du gemieden
Mir zu bringen, was du weißt
Die Ehrlichkeit, die Wahrheit heißt
(c) Rainbowflower 2005
Und mich die Anmut derer fraß
Als ich beglückt die Zeilen trank
Die du mir sandt’st zum Gruß und Dank
Da schien mir schon bei dem ersten Brief
Geweckt in mir, was lange schlief
Sich endlich in mir neu erhob
Und nun fühl ich es stark als ob
Mir Herzensflut im Geiste schäumt
Und alles, was ich sah und träumt
Aus gleichem Holze mir geschnitzt
Das tief in mich doch einritzt
Oh wie ich hoffe, bete, bange
Wie ich im Herz nach dir verlange
Und Worte mir in Worten fange
Doch noch du keines derer kennst
Das Brandmal, dass du in mich brennst
Ungewiss dein eigen nennst
Darf ich zum Tanz dich noch geleiten?
Mir scheint als wären tausend Zeiten
Längst vergangen eh begonnen
Und Traum zum Schaume mir zerronnen
Es trägt das Linnen noch die Zeilen
Welch sollten lange uns verweilen
Doch deine Feder schweigt für mich
Und ich erkenne schauerlich
Dass manche Hoffnung gar zu spät
Sich erst zur Wirklichkeit bekehrt
Doch bitt ich dich, dass deine Lippen
Erneut die morsche Türe kippen
Die Wort von Wort geschieden
Deren Mächte du gemieden
Mir zu bringen, was du weißt
Die Ehrlichkeit, die Wahrheit heißt
(c) Rainbowflower 2005