unsichtbar?!?
laut Statistik sind 10% der Menschheit lesbisch, schwul oder bisexuell. Jeder 10. hieße das. Und stellt man sich mal an einen öffwentlichen Platz und zählt - kommen da schon eine ganze Menge leute zusammen. Toll, denkt man sich, so viele, die so sind um mich herum. Aber irgendwie wird man dann doch stutzig?
wie kommt es eigentlich, dass gleichgeschlechtliche Lebensweisen so unsichtbar sind? Ich habe bisher im realen Leben außerhalb einschlägiger Lokalitäten innerhalb der letzten !6! Jahre grade mal 2 Personen kennengelernt, die (auch) dem eigenen Geschlecht zugeneigt waren, von lediglich 3 weiteren weiß ich nur über 3. Der Rest der Menschen um mich herum scheint heterosexuell zu sein.
Sicher erfährt man die sexuelle Orientierung eines Menschen meistens erst bei näherem Kontakt. Aber selbst wenn ich diesen Faktor berücksichtige, so ändert sich das Bild wenig. in meiner Realschulklasse sowie in meiner ersten Klasse am Gymnasium war ich geoutet. In beiden Klassen war ich der Sonderling, die die auf Frauen steht,keine weitere Person hat sich angeschlossen, so gut wie alle haben mir neugierige Fragen gestellt. Wie weit meine jetzige Klasse bescheid weiß, weiß ich nicht, aber in allen 3 Klassen erfährt man hier und da, welches Mädchen einen Freund hat oer welcher Junge eine Freundin, die Mädchen standen auf dem Pausenhof und redeten über Jungs, die Jungs über Mädchen. Letzhin in meiner Klasse selbst die scherzhafte Frage "na, stehst du auf Mädchen" an eine andere Klassenkameradin. Die Antwort war ebenso ironisch, eine dritte "natürlich auf Jungs". Wie es bei den Jungs aussieht weiß ich nicht, von den Mädchen weiß ich bisher von allen, dass sie entweder feste Freunde haben oder die typischen Probleme mit den Männern. Es scheinen alle ausschließlich dem männlichen Geschlecht zugetan. Und so war es schon immer.
Man mag anführen: okay, Schulzeit, da ist man noch recht jung, viele merken es erst mit 20 +. Da wir aber die Abschlussklasse sind und keiner der anwesenden unter 18 ist, der Durchschnitt bei 19/20 liegt, glaube ich an diese Erklärung nicht mehr.
Auf der Straße sieht es auch nicht besser aus, hier erfährtman zwar noch weniger über die Prefärenzen der Menschen, aber man sieht viele Dinge. Und was ich sehe ist, dass ich nichts sehe. Pärchen, die sich zärtlich austauschen, sind in der Regel Männlein und Weiblein. selten sieht man mal 2 Mädchen im Teeniealter Händchenhaltend durch die Straßen gehen (eine davon eine der Bekannten, die ich zu anfang nannte), wobei man bedenken muss, dass unter jungen Mädchen sowas oft auch nur rein freundschaftlich ist. ein einziges Mal sah ich ein Männerpärchen händchenhaltend durch die Straßen gehen - in Berlin, weit weit weg von meiner Heimatstadt. 2 Frauen oder 2 Männer, die sich küssten - Fehlanzeige, Bilder die ich in 5 Jahren nur auf CSDs und ähnlichem sah.
Wo sind sie? Die Frauen, die auf Frauen stehen? Ist die Stastik falsch, bin ich blind, habe ich nur Unglück mit meinen Klassen gehabt oder verstecken sie sich wirklich?
wie kommt es eigentlich, dass gleichgeschlechtliche Lebensweisen so unsichtbar sind? Ich habe bisher im realen Leben außerhalb einschlägiger Lokalitäten innerhalb der letzten !6! Jahre grade mal 2 Personen kennengelernt, die (auch) dem eigenen Geschlecht zugeneigt waren, von lediglich 3 weiteren weiß ich nur über 3. Der Rest der Menschen um mich herum scheint heterosexuell zu sein.
Sicher erfährt man die sexuelle Orientierung eines Menschen meistens erst bei näherem Kontakt. Aber selbst wenn ich diesen Faktor berücksichtige, so ändert sich das Bild wenig. in meiner Realschulklasse sowie in meiner ersten Klasse am Gymnasium war ich geoutet. In beiden Klassen war ich der Sonderling, die die auf Frauen steht,keine weitere Person hat sich angeschlossen, so gut wie alle haben mir neugierige Fragen gestellt. Wie weit meine jetzige Klasse bescheid weiß, weiß ich nicht, aber in allen 3 Klassen erfährt man hier und da, welches Mädchen einen Freund hat oer welcher Junge eine Freundin, die Mädchen standen auf dem Pausenhof und redeten über Jungs, die Jungs über Mädchen. Letzhin in meiner Klasse selbst die scherzhafte Frage "na, stehst du auf Mädchen" an eine andere Klassenkameradin. Die Antwort war ebenso ironisch, eine dritte "natürlich auf Jungs". Wie es bei den Jungs aussieht weiß ich nicht, von den Mädchen weiß ich bisher von allen, dass sie entweder feste Freunde haben oder die typischen Probleme mit den Männern. Es scheinen alle ausschließlich dem männlichen Geschlecht zugetan. Und so war es schon immer.
Man mag anführen: okay, Schulzeit, da ist man noch recht jung, viele merken es erst mit 20 +. Da wir aber die Abschlussklasse sind und keiner der anwesenden unter 18 ist, der Durchschnitt bei 19/20 liegt, glaube ich an diese Erklärung nicht mehr.
Auf der Straße sieht es auch nicht besser aus, hier erfährtman zwar noch weniger über die Prefärenzen der Menschen, aber man sieht viele Dinge. Und was ich sehe ist, dass ich nichts sehe. Pärchen, die sich zärtlich austauschen, sind in der Regel Männlein und Weiblein. selten sieht man mal 2 Mädchen im Teeniealter Händchenhaltend durch die Straßen gehen (eine davon eine der Bekannten, die ich zu anfang nannte), wobei man bedenken muss, dass unter jungen Mädchen sowas oft auch nur rein freundschaftlich ist. ein einziges Mal sah ich ein Männerpärchen händchenhaltend durch die Straßen gehen - in Berlin, weit weit weg von meiner Heimatstadt. 2 Frauen oder 2 Männer, die sich küssten - Fehlanzeige, Bilder die ich in 5 Jahren nur auf CSDs und ähnlichem sah.
Wo sind sie? Die Frauen, die auf Frauen stehen? Ist die Stastik falsch, bin ich blind, habe ich nur Unglück mit meinen Klassen gehabt oder verstecken sie sich wirklich?