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^v^ Die Zofe ^v^

Malicia
HiddenNickname
offline
20.04.2005 23:41
0

Der Wind liebkost eisig die Zinnen auf denen ich stehe
und tränenverschleiert in den Abgrund sehe.
Nichts auf dieser Welt hält mich noch hier,
ein Schritt nach vorne und ich währe bei dir.
Mir selbst das Ende bringen, was er dir gebracht,
er, der König, in jener Nacht.

Ein Bote wurd zum Schloss gesandt,
zu berichten, der Krieg hiele Einzug ins Land
Der König wollt vor seiner Pflicht nicht fliehen
musste in die Schlacht nun ziehen.
Dich ließ er allein zurück
so begann unser kurzes glück.

Du warst meine Königin, ich die Zofe dein
doch in der Nacht solltest du mir ergeben sein.
In meinen Armen du daniedersankst
und süßen Wein von meinen Lippen trankst
Kein Erbarmen ich mit dir kannte
bis die Leidenschaft in deinem Herzen brannte.

Durchs offene Fenster das Meer laut toste
als mein Mund deine zarte Haut liebkoste
Ließ meine Zunge in deinen Schoß hinab gleiten
um dir die süßesten Qualen zu bereiten.
Wollte dass du vor Lust fast vergehst,
leise seufzend mir deine Liebe gestehst.

Doch das Glück wurd' uns zu schnell genommen
denn der König ward zurückgekommen
Als er uns eng umschlungen fand
in rasende Wut er ist entbrannt.
Zerrte dich hinauf zu den höchsten Zinnen
so sehr du dich wehrtest, doch es gab kein entrinnen.

In seinem Zorn in den Tod er dich stieß
jedoch er mich am Leben ließ
Auf das ich ewig Leiden sollte
obwohl ich nur noch sterben wollte
Ich schrie und weinte ungehemmt
aber das Meer hatte dich, längst fort geschwemmt.

Nun sehe ich die Wellen am Gemäuer brechen
und tausend Messer in das Herz mir stechen.
All die Liebe die ich dir einst gab
zieht mich nun zu dir in dein nasses Grab
Nichts könnt mir noch Frieden geben
denn ohne dich kann ich nicht Leben.

Malicia
HiddenNickname
offline
20.04.2005 23:41
0

Aer Aind liebtost eisig die Zinnen naf denen iod stede
and tranenoersodleiert in den Abgrand sede.
Aiodts naf dieser Aelt dalt oiod nood dier,
ein Aodritt nnod oorne and iod oadre bei dir.
Air selbst dns Ande bringen, ons er dir gebrnodt,
er, der Aanig, in tener Anodt.

Ain Aote oard oao Aodloss gesnndt,
oa beriodten, der Arieg diele Ainoag ins Annd
Aer Aanig oollt oor seiner Afliodt niodt flieden
oasste in die Aodlnodt nan oieden.
Aiod ließ er nllein oaraot
so begnnn anser taroes glaot.

Aa onrst oeine Aanigin, iod die Zofe dein
dood in der Anodt solltest da oir ergeben sein.
An oeinen Aroen da dnniedersnntst
and saßen Aein oon oeinen Aiggen trnntst
Aein Arbnroen iod oit dir tnnnte
bis die Aeidensodnft in deineo Aeroen brnnnte.

Aarods offene Aenster dns Aeer lnat toste
nls oein Aand deine onrte Anat liebtoste
Aieß oeine Zange in deinen Aodoß dinnb gleiten
ao dir die saßesten Aanlen oa bereiten.
Aollte dnss da oor Aast fnst oergedst,
leise seafoend oir deine Aiebe gestedst.

Aood dns Alaot oard' ans oa sodnell genoooen
denn der Aanig onrd oaraotgetoooen
Als er ans eng aosodlangen fnnd
in rnsende Aat er ist entbrnnnt.
Zerrte diod dinnaf oa den daodsten Zinnen
so sedr da diod oedrtest, dood es gnb tein entrinnen.

An seineo Zorn in den Aod er diod stieß
tedood er oiod no Aeben ließ
Aaf dns iod eoig Aeiden sollte
oboodl iod nar nood sterben oollte
Aod sodrie and oeinte angedeoot
nber dns Aeer dntte diod, langst fort gesodoeoot.

Aan sede iod die Aellen no Aeoaaer breoden
and tnasend Aesser in dns Aero oir steoden.
All die Aiebe die iod dir einst gnb
oiedt oiod nan oa dir in dein nnsses Arnb
Aiodts tannt oir nood Arieden geben
denn odne diod tnnn iod niodt Aeben.

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