verwirrungen
gestern abend fiel es mir wie schuppen von den augen
und doch...
es käme mir derart vermessen vor,
als hätte ich das recht irgendjemandes tonfall phrasen oder humor als vergleichsweise derb zu klassifizieren,
ganz als wäre es mir die letzten eineinhalb jahre hindurch nicht aufgefallen,
doch hab´ ich mit einem mal unleugbar den eindruck mich ständig verstellen zu müssen -
(ich meine, eines ist ja klar: sobald man einen menschen ein wenig kennengelernt hat, ist es ja durchaus möglich gezielt resonanz auf wortmeldungen herbeizuführen, zumal es ja möglich geworden ist, des anderen reaktion einigermaßen abzuschätzen, oder zu antizipieren was wohl in welcher art und weise lieber vernommen würde als anderes)... auch weiß ich weder weshalb mir dieser umstand gerade jetzt derart deutlich, noch weshalb er mir zudem derart unangenehm wird, oder geworden ist.
dabei ist mir der betreffende mensch von immenser wichtigkeit-
ich weiß, dass ich nie jemanden auf vergleichbare weise lieb hatte;
ich achte und respektiere diesen menschen für seine unzähligen hervorragenden charakterlichen eigenschaften
und schätze seine meinung wirklich sehr...wie kann es sein,
dass es mir plötzlich nahezu abstoßend ist wie er sich ausdrückt, wie er sich gibt??
ich hab` ihn doch von herzen lieb, auch jetzt noch, nur...ist da einfach gerade dieses gefühl, dieses eigenartige gefühl, das sich einstellt, wenn ich nicht weiß ob...
fast jedes mal wenn ich ihm etwas sage, etwas das mir sehr wichtig ist, woran sich irgendwie auch meine innerste machart offenlegt- wenn man so will- kommt irgendso ein spruch, irgendsoein satz, am liebsten so ein vorgefertigter macho-spruch ohne wirklichen inhalt, dessen tonfall mich schon fast ein wenig frösteln lässt, - oder noch netter, sobald´s um dinge geht, die für sie von größter bedeutung sind, kommt so eine "mundl-tonfall-ja, ich habe einen 3 sätze-wortschatz-und-das-ist-t oll-so, ja ich bin pseudo-primitiv und stolz drauf"-wortmeldung, bei der ich mir dann gestern abend einfach nur mehr gedacht hab`ich sei wohl wirklich im falschen film, am falschen platz... und hätte mich seit 1 1/2 jahren bloß geirrt.
im wahrsten sinne des wortes absichtlich selbst getäuscht?
ich weiß es nicht. ich kann nur sagen, dass ich sie immer sehr sehr lieb hatte (oh mein gott, klingt das kitschig- aber es ist nunmal so und fertig.), und das unter anderem weil sie so authentisch ist, echt, ehrlich zu sich selbst steht und niemandem irgendetwas vormacht, wie´s scheint. ich ziehe es einfach den meisten bis allen dingen vor, meine lebenszeit mit solch einem menschen zu verbringen, weil er mir die gewißheit vermittelt(e), dass es genuin sinnerzeugend & sinnhaft ist, einfach nur zu leben. und ich liebe dieses gefühl, das er mir gibt, einfach nur sein zu können, ohne irgendwelche erwartungshaltungen beachten zu müssen. da geht es um ganz direkte, sehr kraftvolle, positive dinge, denke ich-
und doch ist seit gestern irgendwie alles ganz anders: als wüsste ich nicht mehr was richtig oder falsch, gut oder schlecht, nützlich oder schädlich, positiv, negativ, oben oder unten sei.
ich weiß nicht, ob ich überhaupt das recht habe, es liebe zu nennen wenn ich das alles über einen menschen auch nur feststelle, es festzustellen habe.
ich weiß auch dass ich in dieser sache wohl weniger bei ihm als bei mir anfangen muss, denn: wie wichtig ist das denn, wie einer redet, oder was er (nicht) sagt, oder musik er hört, welche fernsehsendungen er bevorzugt sieht?! ich glaube nicht, dass es wichtig ist- und irgendwie schäme ich mich fast dafür, dass es in mir solche spannkraft gewonnen hat.
ich kann nur abschließend noch einmal betonen, dass ich die frau um die es hier geht sehr sehr lieb habe, dass ich mich nicht mehr auskenne, weil mich dieses "pseudo-primitivlings-gep rotze" immer mehr zur raserei treibt, dass ich nicht weiß welche schlüsse und lehren daraus wohl zu ziehen wären...
??
und doch...
es käme mir derart vermessen vor,
als hätte ich das recht irgendjemandes tonfall phrasen oder humor als vergleichsweise derb zu klassifizieren,
ganz als wäre es mir die letzten eineinhalb jahre hindurch nicht aufgefallen,
doch hab´ ich mit einem mal unleugbar den eindruck mich ständig verstellen zu müssen -
(ich meine, eines ist ja klar: sobald man einen menschen ein wenig kennengelernt hat, ist es ja durchaus möglich gezielt resonanz auf wortmeldungen herbeizuführen, zumal es ja möglich geworden ist, des anderen reaktion einigermaßen abzuschätzen, oder zu antizipieren was wohl in welcher art und weise lieber vernommen würde als anderes)... auch weiß ich weder weshalb mir dieser umstand gerade jetzt derart deutlich, noch weshalb er mir zudem derart unangenehm wird, oder geworden ist.
dabei ist mir der betreffende mensch von immenser wichtigkeit-
ich weiß, dass ich nie jemanden auf vergleichbare weise lieb hatte;
ich achte und respektiere diesen menschen für seine unzähligen hervorragenden charakterlichen eigenschaften
und schätze seine meinung wirklich sehr...wie kann es sein,
dass es mir plötzlich nahezu abstoßend ist wie er sich ausdrückt, wie er sich gibt??
ich hab` ihn doch von herzen lieb, auch jetzt noch, nur...ist da einfach gerade dieses gefühl, dieses eigenartige gefühl, das sich einstellt, wenn ich nicht weiß ob...
fast jedes mal wenn ich ihm etwas sage, etwas das mir sehr wichtig ist, woran sich irgendwie auch meine innerste machart offenlegt- wenn man so will- kommt irgendso ein spruch, irgendsoein satz, am liebsten so ein vorgefertigter macho-spruch ohne wirklichen inhalt, dessen tonfall mich schon fast ein wenig frösteln lässt, - oder noch netter, sobald´s um dinge geht, die für sie von größter bedeutung sind, kommt so eine "mundl-tonfall-ja, ich habe einen 3 sätze-wortschatz-und-das-ist-t oll-so, ja ich bin pseudo-primitiv und stolz drauf"-wortmeldung, bei der ich mir dann gestern abend einfach nur mehr gedacht hab`ich sei wohl wirklich im falschen film, am falschen platz... und hätte mich seit 1 1/2 jahren bloß geirrt.
im wahrsten sinne des wortes absichtlich selbst getäuscht?
ich weiß es nicht. ich kann nur sagen, dass ich sie immer sehr sehr lieb hatte (oh mein gott, klingt das kitschig- aber es ist nunmal so und fertig.), und das unter anderem weil sie so authentisch ist, echt, ehrlich zu sich selbst steht und niemandem irgendetwas vormacht, wie´s scheint. ich ziehe es einfach den meisten bis allen dingen vor, meine lebenszeit mit solch einem menschen zu verbringen, weil er mir die gewißheit vermittelt(e), dass es genuin sinnerzeugend & sinnhaft ist, einfach nur zu leben. und ich liebe dieses gefühl, das er mir gibt, einfach nur sein zu können, ohne irgendwelche erwartungshaltungen beachten zu müssen. da geht es um ganz direkte, sehr kraftvolle, positive dinge, denke ich-
und doch ist seit gestern irgendwie alles ganz anders: als wüsste ich nicht mehr was richtig oder falsch, gut oder schlecht, nützlich oder schädlich, positiv, negativ, oben oder unten sei.
ich weiß nicht, ob ich überhaupt das recht habe, es liebe zu nennen wenn ich das alles über einen menschen auch nur feststelle, es festzustellen habe.
ich weiß auch dass ich in dieser sache wohl weniger bei ihm als bei mir anfangen muss, denn: wie wichtig ist das denn, wie einer redet, oder was er (nicht) sagt, oder musik er hört, welche fernsehsendungen er bevorzugt sieht?! ich glaube nicht, dass es wichtig ist- und irgendwie schäme ich mich fast dafür, dass es in mir solche spannkraft gewonnen hat.
ich kann nur abschließend noch einmal betonen, dass ich die frau um die es hier geht sehr sehr lieb habe, dass ich mich nicht mehr auskenne, weil mich dieses "pseudo-primitivlings-gep rotze" immer mehr zur raserei treibt, dass ich nicht weiß welche schlüsse und lehren daraus wohl zu ziehen wären...
??