vive la tolerance!
Wie man es schon mal von der Überschrift ableiten kann - von Toleranz kann man in so manchen Fällen gar nicht erst träumen. Außer - man selbst ist natürlich tolerant. Die Toleranz in Person, sozusagen. Ein verdammt nervenaufreibendes Hobby, sag ich ihnen.
Freitag Abend auf dem Weg zu Freunden. Der neugierigen Frage von 2 Typen "Seid ihr beide Lesben?" lächelt man nett entgegen und macht sich schleunigst aus dem Staub. In der Tram hat man dann seine Ruhe - die Oma die uns böse anstarrt nicht mitgerechnet. Immerhin stellt sie keine blöden Fragen oder läuft mit einen Schrei "IIIIh, Lesben!" davon. Sorgt also schon mal für ein positives Klima.
S-Bahn. Alkoholspiegel Tendenz steigend. Die zwei Polen die uns gegenüber sitzen sehen freundlich aus und führen eine anregende Unterhaltung. Wusstet ihr schon dass "Lesbe" auf Polnisch "lesbijka" heißt? Was man in der S-Bahn so alles lernt, unglaublich. Und den auf uns zeigenden Zeigefinger hab ich grad nicht gesehen, warum auch?
Das dritte mal Unsteigen. Leeres Bahnsteig. Nur eine Gruppe Jugendlicher ganz hinten führt eine konstruktive Debatte zum Thema "Wie eckelig es bei zwei Frauen miteinander wohl so ist". Ich fühle mich taürlich geehrt daran als eine passive Zuhörerin teilhaben zu dürfen. Abgesehen davon kam ich zu der erfreulichen Feststellung mich in der Angessionsbewältigung und in der Filmgeschichte verbessert zu haben - zumindest sind mir über 20 verschiedene Kampfszenen aus StarWars, Fist of Fury und Fearless eingefallen.
Das Beste sind natürlich die Gedanken, die einen dabei durch den Kopf schießen. Was ist wenn so einer ankommt? Dann heißt es natürlich - vive la Tolerance! Sprich, nett und freundlich bleiben bis dir irgendwann schlecht wird. Und wenn es nicht funktioniert hilft ein eleganter Schlag gegen den Kehlkopf. Und wenn doch alles gut gegangen ist, kann man es hier im Forum aufschreiben und wenigstens etwas Dampf ablassen! Vielleicht steht man doch nicht alleine da, wer weiß?
Freitag Abend auf dem Weg zu Freunden. Der neugierigen Frage von 2 Typen "Seid ihr beide Lesben?" lächelt man nett entgegen und macht sich schleunigst aus dem Staub. In der Tram hat man dann seine Ruhe - die Oma die uns böse anstarrt nicht mitgerechnet. Immerhin stellt sie keine blöden Fragen oder läuft mit einen Schrei "IIIIh, Lesben!" davon. Sorgt also schon mal für ein positives Klima.
S-Bahn. Alkoholspiegel Tendenz steigend. Die zwei Polen die uns gegenüber sitzen sehen freundlich aus und führen eine anregende Unterhaltung. Wusstet ihr schon dass "Lesbe" auf Polnisch "lesbijka" heißt? Was man in der S-Bahn so alles lernt, unglaublich. Und den auf uns zeigenden Zeigefinger hab ich grad nicht gesehen, warum auch?
Das dritte mal Unsteigen. Leeres Bahnsteig. Nur eine Gruppe Jugendlicher ganz hinten führt eine konstruktive Debatte zum Thema "Wie eckelig es bei zwei Frauen miteinander wohl so ist". Ich fühle mich taürlich geehrt daran als eine passive Zuhörerin teilhaben zu dürfen. Abgesehen davon kam ich zu der erfreulichen Feststellung mich in der Angessionsbewältigung und in der Filmgeschichte verbessert zu haben - zumindest sind mir über 20 verschiedene Kampfszenen aus StarWars, Fist of Fury und Fearless eingefallen.
Das Beste sind natürlich die Gedanken, die einen dabei durch den Kopf schießen. Was ist wenn so einer ankommt? Dann heißt es natürlich - vive la Tolerance! Sprich, nett und freundlich bleiben bis dir irgendwann schlecht wird. Und wenn es nicht funktioniert hilft ein eleganter Schlag gegen den Kehlkopf. Und wenn doch alles gut gegangen ist, kann man es hier im Forum aufschreiben und wenigstens etwas Dampf ablassen! Vielleicht steht man doch nicht alleine da, wer weiß?