was ist zeit
bitte nicht von der länge abschrecken lassen, einfach mal zeit nehmen, was ist schon zeit.
„Ja, na klar!“, rufe ich ihr in einem eher weniger zurückhaltendem Ton hinterher. „So wie immer halt!“ Noch ein drittes Mal dreht sie sich um und formt ihre wundervolle Hand, deren Fingernägel, wie ich, wenn ich in ihrer Nähe bin, bemerke, das Gesamtbild ihrer Schönheit in aller Vollkommenheit zum Ausdruck bringen, zu einem Handkuss: Ein Handkuss, der mir gilt. Wie als wäre mir dies nicht hundertprozentig bewusst, drehe ich mich um und sehe…niemanden. Ein Lächeln huscht über mein Gesicht und die Gewissheit und Hoffnung, dass dieser Kuss immer mir gelten wird, macht mich glücklich. Seit gestern Abend war sie bei mir. Wir haben gegessen, getrunken, gelacht, gekuschelt, geliebt. Ich kann nicht mal genau sagen, ob ich finde, dass die Zeit schnell oder langsam vorbei ging. Ich bin im Grunde nicht im Stande überhaupt etwas von gestern bis jetzt zu bemessen. Um mich herum starren mich Passanten an. Ich muss für sie wohl sehr verstört wirken. Ein kleiner Junge läuft an mir vorbei, dreht sich um, grinst mich an und sagt in einem für mich verständlichen Ton zu der Frau, die ihn an der Hand führt: „Mami, gestern haben die im Fersehn so jemand wie die Frau da gezeigt und die ham gesagt, sie wär verliebt. Guck mal, die Frau schaut genauso!“ Ohne mich eines Blickes zu würdigen, zieht sie ihren Jungen ein paar Schritte schneller vorwärts. Dass doch gewisse Eltern denken müssen, Sozialisation wäre für ihr Kind nicht von Wichtigkeit, kann ich nicht verstehen. Ich lache den Jungen, der auch gegen den Willen der Mutter über seine Schulter zu mir blickt, an und rufe noch so laut, dass er mich verstehen kann: „Ja kleiner, ich bin verliebt, hast du toll erkannt!“ Ich fand trotz all der Verbissenheit der Mutter, hatte sie doch einen Jungen herangezogen, der es versteht Mimiken anderer gut zu deuten oder zumindest mit seinem Vorwissen zu kombinieren, soweit ich dies jetzt beurteilen kann. So etwas ist nicht einfach für ein kleines Kind. Ich muss lachen, denn schließlich stehe ich immer noch mit diesem, von dem Jungen treffend bezeichneten Gesicht auf der Straße. Es scheint als läuft die Zeit, die ich seit gestern, wirklich nicht mehr zu messen vermag, still. Alles um mich herum läuft weiter. „Ist es so, wenn ich verliebt bin?“, hinterfrage ich mich und muss unvermeidbar an den kleinen Zwerg von eben denken. Über mir öffnen sich die dichten Wolken und immer mehr Sonne scheint sich einen Weg in mein sich weitendes Herz zu bahnen. Zwar trifft sie noch auf einige Mauern erbaut von Frauen, die meinten ein paar Steine, die mir und ihnen auf einem gemeinsamen Lebensweg begegneten, kaltblütig in mein Herz werfen zu müssen, um ihnen so leichter entweichen zu können. Jedoch bekommen diese Mauern langsam Risse. Risse, die ich mir lange herbeisehnte und die mich hoffentlich einem meiner Ziele näher bringen. Voller Tatendrang meine momentane Starrheit zu lösen, tue ich dann doch ein paar Schritte vorwärts und merke sogleich, wie ich mich wieder der Fußgängermasse in der Straße und somit auch wieder dem Strom der Zeit anpasse. Ganze zwei Straßen weiter komme ich. Zwei Straßen, in denen ich das Gefühl habe, Schritt für Schritt dem perfekten Glück näher zu kommen. Perfektes Glück? Gibt es das? Werden wir es je erreichen: Es ist egal. Denn ich glaube, der Weg dahin ist doch das wunderbarste und ereiche ich nie das Ziel so hatte ich wenigstens den Weg, der mich um Erfahrungen reicher machte. Ich höre auf so gescheit zu denken und lasse die Gefühle der absoluten Liebe in mir zu ihr frei. Ich könnte tanzen, springen, schreien. „Ich liebe sie!“. Schmetterlinge sind nichts dagegen, ich kann es nicht bemessen. Ich erreiche die dritte Straße, drei völlig zerstörte Autos, ein verletzter Mann am Boden, ein Krankenwagen. Menschen scheren sich um die Stelle. Ganz klein und unscheinbar für mich die Trage. Auf dieser SIE. Sätze wie „Sie wird’s nicht schaffen!“ Sätze, die ich trotz aller Entfernung deutlich verstehe. Ihr blondes Haar, lang. Ihre Hand über den Rand der Trage hängend, mit den Fingernägeln, die das Gesamtbild ihrer Schönheit in aller Vollkommenheit zum Ausdruck bringen. Neben mir ein kleiner Junge, der mich lächelnd traurig anblickt.
Ich konnte die Zeit nicht bemessen.
„Ja, na klar!“, rufe ich ihr in einem eher weniger zurückhaltendem Ton hinterher. „So wie immer halt!“ Noch ein drittes Mal dreht sie sich um und formt ihre wundervolle Hand, deren Fingernägel, wie ich, wenn ich in ihrer Nähe bin, bemerke, das Gesamtbild ihrer Schönheit in aller Vollkommenheit zum Ausdruck bringen, zu einem Handkuss: Ein Handkuss, der mir gilt. Wie als wäre mir dies nicht hundertprozentig bewusst, drehe ich mich um und sehe…niemanden. Ein Lächeln huscht über mein Gesicht und die Gewissheit und Hoffnung, dass dieser Kuss immer mir gelten wird, macht mich glücklich. Seit gestern Abend war sie bei mir. Wir haben gegessen, getrunken, gelacht, gekuschelt, geliebt. Ich kann nicht mal genau sagen, ob ich finde, dass die Zeit schnell oder langsam vorbei ging. Ich bin im Grunde nicht im Stande überhaupt etwas von gestern bis jetzt zu bemessen. Um mich herum starren mich Passanten an. Ich muss für sie wohl sehr verstört wirken. Ein kleiner Junge läuft an mir vorbei, dreht sich um, grinst mich an und sagt in einem für mich verständlichen Ton zu der Frau, die ihn an der Hand führt: „Mami, gestern haben die im Fersehn so jemand wie die Frau da gezeigt und die ham gesagt, sie wär verliebt. Guck mal, die Frau schaut genauso!“ Ohne mich eines Blickes zu würdigen, zieht sie ihren Jungen ein paar Schritte schneller vorwärts. Dass doch gewisse Eltern denken müssen, Sozialisation wäre für ihr Kind nicht von Wichtigkeit, kann ich nicht verstehen. Ich lache den Jungen, der auch gegen den Willen der Mutter über seine Schulter zu mir blickt, an und rufe noch so laut, dass er mich verstehen kann: „Ja kleiner, ich bin verliebt, hast du toll erkannt!“ Ich fand trotz all der Verbissenheit der Mutter, hatte sie doch einen Jungen herangezogen, der es versteht Mimiken anderer gut zu deuten oder zumindest mit seinem Vorwissen zu kombinieren, soweit ich dies jetzt beurteilen kann. So etwas ist nicht einfach für ein kleines Kind. Ich muss lachen, denn schließlich stehe ich immer noch mit diesem, von dem Jungen treffend bezeichneten Gesicht auf der Straße. Es scheint als läuft die Zeit, die ich seit gestern, wirklich nicht mehr zu messen vermag, still. Alles um mich herum läuft weiter. „Ist es so, wenn ich verliebt bin?“, hinterfrage ich mich und muss unvermeidbar an den kleinen Zwerg von eben denken. Über mir öffnen sich die dichten Wolken und immer mehr Sonne scheint sich einen Weg in mein sich weitendes Herz zu bahnen. Zwar trifft sie noch auf einige Mauern erbaut von Frauen, die meinten ein paar Steine, die mir und ihnen auf einem gemeinsamen Lebensweg begegneten, kaltblütig in mein Herz werfen zu müssen, um ihnen so leichter entweichen zu können. Jedoch bekommen diese Mauern langsam Risse. Risse, die ich mir lange herbeisehnte und die mich hoffentlich einem meiner Ziele näher bringen. Voller Tatendrang meine momentane Starrheit zu lösen, tue ich dann doch ein paar Schritte vorwärts und merke sogleich, wie ich mich wieder der Fußgängermasse in der Straße und somit auch wieder dem Strom der Zeit anpasse. Ganze zwei Straßen weiter komme ich. Zwei Straßen, in denen ich das Gefühl habe, Schritt für Schritt dem perfekten Glück näher zu kommen. Perfektes Glück? Gibt es das? Werden wir es je erreichen: Es ist egal. Denn ich glaube, der Weg dahin ist doch das wunderbarste und ereiche ich nie das Ziel so hatte ich wenigstens den Weg, der mich um Erfahrungen reicher machte. Ich höre auf so gescheit zu denken und lasse die Gefühle der absoluten Liebe in mir zu ihr frei. Ich könnte tanzen, springen, schreien. „Ich liebe sie!“. Schmetterlinge sind nichts dagegen, ich kann es nicht bemessen. Ich erreiche die dritte Straße, drei völlig zerstörte Autos, ein verletzter Mann am Boden, ein Krankenwagen. Menschen scheren sich um die Stelle. Ganz klein und unscheinbar für mich die Trage. Auf dieser SIE. Sätze wie „Sie wird’s nicht schaffen!“ Sätze, die ich trotz aller Entfernung deutlich verstehe. Ihr blondes Haar, lang. Ihre Hand über den Rand der Trage hängend, mit den Fingernägeln, die das Gesamtbild ihrer Schönheit in aller Vollkommenheit zum Ausdruck bringen. Neben mir ein kleiner Junge, der mich lächelnd traurig anblickt.
Ich konnte die Zeit nicht bemessen.
nnodtrng nn die nngedende natorin:
natorendnas.de (fnodliterntar far sodriftsteller, natoren, goeten...)
dier findest da nlles aber oerlnge, naod selbstoerlnge. dier findest da nlle oaglioden and anoaglioden nnregangen, ao stil, nasdraot oder den nafbna oon gesodiodten eto. oa oerfeinern.
iod oansode dir gersanliod oiel oiel glaot! and oerde deine gesodiodten io nage bednlten.
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