Tiefe Liebe, freier Fall
Regina Nössler
220 Seiten
220 Seiten
Beschreibung
Isabel, vom Spiel der Liebe bitter enttäuscht, führt im Hinterhaus einer Berliner Zweizimmerwohnung ein Schattendasein, als sie die wohlhabende Johanna kennenlernt. Im ersten gemeinsamen Urlaub auf der Ferieninsel Madeira meint es das Glück mit den beiden ungleichen Frauen gut, zögerlich traut Isabel wieder zärtlichen Gefühlen. Doch dann wird sie von der dunklen Seite ihrer Vergangenheit eingeholt ... Zu viele Figuren beanspruchen im Monopoly des Lebens den Platz an der Sonne, und einmal mehr baut Isabel auf die extravaganten Straßen: Sie führen an den Rand der höchsten Steilküste Europas. In klarer Sprache erzählt die Autorin einen bis zur letzten Seite spannenden Beziehungsthriller.
Beurteilung von Miriam
E-Mail:
Miriam@lesarion.de
In schönster Ingrid-Noll-Manier nimmt Regina Nössler einen durch die Hauptperson Isabel mit an die Abgründe. Aus einer scheinbar harmlos-netten Unterhaltungsliteratur wird nach und nach ein Beziehungsthriller der besonderen Art. Und die Autorin lässt der Leserin genügend Platz, die angedeuteten Abwege selber mit Leben zu füllen.
Trotz der hervorragenden Schreibweise liegt in diesem Platz meiner Meinung nach aber auch die Schwäche des Romans. Bevor die Geschichte so wirklich ins Rollen kommt, gehen fast zwei Drittel des Buches ins Land - dann aber folgt der Rest der Geschichte so knapp, dass es schon fast an eine kurze Abhandlung erinnert. Auch kommen sämtliche andere Personen neben Isabel zu kurz - vor allem bei Johanna wurde meine Neugier bei weitem nicht gestillt.
Von daher kann ich das Buch nicht uneingeschränkt empfehlen. Alles in allem hat es mir aber trotz der Einschränkungen gut gefallen.
Trotz der hervorragenden Schreibweise liegt in diesem Platz meiner Meinung nach aber auch die Schwäche des Romans. Bevor die Geschichte so wirklich ins Rollen kommt, gehen fast zwei Drittel des Buches ins Land - dann aber folgt der Rest der Geschichte so knapp, dass es schon fast an eine kurze Abhandlung erinnert. Auch kommen sämtliche andere Personen neben Isabel zu kurz - vor allem bei Johanna wurde meine Neugier bei weitem nicht gestillt.
Von daher kann ich das Buch nicht uneingeschränkt empfehlen. Alles in allem hat es mir aber trotz der Einschränkungen gut gefallen.
Kommentare
Keine Kommentare vorhanden