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Alpträume

galathea
HiddenNickname
offline
12.04.2005 11:54
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Heute morgen bin ich aus dem schlimmsten Traum, den ich je hatte, aufgewacht. Ich fühle mich immer noch verdammt mies deswegen, mein Frühstück kam postwendend zurück. Noch jetzt hänge ich total in den Seilen und kann mich nicht konzentrieren; vielleicht hilfts was, wenn ich einfach drüber schreibe.

Der Traum begann sehr schön, ich war mit Freundinnen Essen in einem Hochhaus, ganz oben; offensichtlich war es abends, denn es war dunkel drumherum. Dann bin ich nach Hause gegangen, vielleicht war es schon der nächste Morgen, denn ich ging am hellichten Tag durch eine schöne Wohngegend; ich traf eine hübsche junge Frau, die mit Einkaufstüten ein Haus betrat und sie sagte Hallo zu mir. Ich kam zu einem eingeschossigen Haus, in dem mein Vater, mein Bruder und dessen Freundin waren. Das Haus hatte zwei Räume: Eine Art Wohnzimmer mit sehr wenigen Möbeln drin und einen Vorraum, der aus einem Labyrinth von hölzernen, weißen Umkleidekabinen bestand. Um das Haus war ein großer Garten, mit grünem Rasen und Liegestühlen. Wir unterhalten uns in dem Haus, wir sind fröhlich, faulenzen und lachen, alles ganz prima. Plötzlich sehe ich, wie drei Männer mit Schußwaffen das Haus betreten; ich weiß, dass sie mich erschießen wollen und verstecke mich in einer der Kabinen. Sie finden mich nicht und hauen ab, nachdem sie ein bisschen rumgeballert haben. Als sie weg sind, tauchen wir alle wieder auf und machen weiter wie vorher. Da kommen sie zum zweiten Mal. Wieder kann ich mich verstecken, im Garten diesmal. Sie ziehen ab und ich atme auf. Ich gehe zunächst wieder ins Haus, dann noch mal in den Garten, um meine Jacke zu holen. Da sehe ich erschrocken, dass sie schon wieder da sind. Einer ist mit dem Auto in den Garten gefahren, die zwei anderen Killer (ich weiß nicht, als was ich sie sonst bezeichnen soll) kommen vom Hauseingang her. Sie haben Maschinengewehre und eröffnen sofort das Feuer auf alle. Überall spritzt das Blut, die Wände sind rot. Ich spüre wie ich von einer Gewehrsalve getroffen werde. Der Killer (wie im schlimmsten amerikanischen Actionfilm, mit Anzug und Sonnenbrille) stellt sich vor mich und schießt noch ein paar Mal mit einem Revolver auf mich. Zum Schluß zeichnet er mein Gesicht mit einem Kreuz aus Messerschnitten. Ich weiß nicht, ob ich tot war oder nicht; ich spürte eine Kugel in meiner linken Seite, aber ich konnte alles noch sehen und hatte keine Schmerzen. Gleichzeitig wusste ich, dass alles aus ist. Gottseidank bin ich dann aufgewacht.

Dieser Traum ist mir ein absolutes Rätsel und er beunruhigt mich natürlich, weil er so brutal war. Habt ihr auch schon mal so ähnlich schreckliche Sachen geträumt? Aber es geht mir jetzt tatsächlich ein wenig besser. Danke fürs Lesen und ich hoffe, ihr habt alle (mich eingeschlossen) nur "geruhsame Nächte".