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Forum » News, Politik & Wissenschaft » ThreadArroganz der arbeitenden Bevölkerung???
13.06.2008 09:42
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0 „Verdammt nochmal - man kann was, man ist was, man ist wer! Nur weil man Pech hat und keinen Brötchengebenr findet, gibt man nicht seine Grundrechte als Bürger dieses Staates ab!“ Diesen Satz möchte ich zum Anlaß nehmen um Euch die Gelegenheit zu geben, weiterhin über das liebe Thema „Arroganz der arbeitenden Bevölkerung“ zu diskutieren. Ich finde diesen Satz überheblich ohne Ende. Dank dieser Art falschen Selbstbewusstseins habe ich schon so manche Bewerber wieder nach Hause geschickt. Den Sinn einer Hierarchie haben diese Bewerber nicht verstanden. Wenn wir auch in meinem Unternehmen im Sinne eines „Teams“ arbeiten und jeder – auch die Chefin – die selben Arbeiten zu erledigen hat. Trotzdem bin ich die Chefin.. ich zahle die Löhne.. ich trage die Verantwortung und ICH gebe den Ton an! Korrigiert mich, aber meiner Meinung nach ist das größte Problem der ALG- und Hartz IV-Empfänger, dass sie sich nicht unterordnen können. Man liest immer wieder: Ich würde gerne selbstständig arbeiten, flexibel sein, zu meiner innere Ruhe finden, gut verdienen damit ich mir auch mal was leisten kann, Sicherheit, wenig Verantwortung und wenn dann nur für mich selbst, und und und. Gut.. ich bin selbstständig.. ich arbeite selbstständig, bin flexibel …was meine Arbeit angeht, meine innere Ruhe – naja.. mal mehr mal weniger gut verdienen.. naja.. es reicht zu leben Sicherheit.. was ist das? Wenig Verantwortung? Ich bin für mich.. und 3 weitere Mitarbeiter verantwortlich, und? Und selbst ich kann nicht frei arbeiten, denn die Deutsche Bürokratie hat selbst mir – oder gerade mir als Selbstständige – diverse Zwänge auferlegt. Nur.. ich habe was gewagt. Tja.. wer wagt gewinnt.. kann aber auch verlieren. Aber, müssen wir nicht manchmal über unsere Schatten springen und unserer Angst ins Gesicht spucken? Startkapital hin oder her. Wer wenig Kapital hat soll gefälligst auch klein Träumen.. denn nur dann werden Träume Realität. So kommt gar nicht erst Frust auf. Ich schaffe Arbeitsplätze.. wenn diese auch – am Anfang – durch die ARGE bezuschusst waren. Was ist falsch daran? Muß ich mich deshalb Ausbeuter schimpfen lassen?
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