Begegnungen mit Jehova & Co
Fühlte ich mich heute morgen noch etwas mutlos und leer, verhalfen mir zwei Damen der "Zeugen" zu einem sonnigen Moment in meinem Gemüt.
Denn sie kamen mir gerade in der Stadt entgegen und schon von weitem dachte ich bei mir, 'ach wie schade, dass die mich nich mehr mit ihren Wachtürmchen bedrängen, denn ich wirke wahrscheinlich schon aus der Entfernung zu selbstbewusst unbekehrbar...'.
Doch weit gefehlt!
Kurz bevor ich an ihnen vorüberzog, trabten beide ausgesprochen flink und zielsicher auf mich zu und begannen sehr unvermittelt ein Gespräch über meine zu rettende Zukunft.
Ungeduldig, wie ich schon mal bin (auch da gäbe es einiges zu retten, aber da kümmert sich keine drum
), aber auch freudig ob des bizarren Sozialkontaktes irgendwie, unterbrach ich die Dame, und sagte ihr, ich sei homosexuell und ob ihre Religion dann wohl die richtige für mich wäre.
Sie stockte nur kurz, um dann eifriger zu versichern, dass das gerade dann genau das Richtige ist. Sie blätterte in einem Heftchen auf eine Seite, die die Überschrift "Dem Bösen widerstehen" trug und begann, aus der Mitte vorzulesen. Ich hörte ihr einen Moment zu und verwies dann auf die Überschrift. Und fragte, ob das Ausleben der Homosexualität wohl vielleicht das Böse sei? "Ja", bestätigte sie eifrig nickend. Dann, so erwiderte ich bedauernd, könne ihre Religion doch nicht die richtige für mich sein, denn ich täte es einfach zu gerne. Sie stockte wieder kurz und bedachte mich mit einem sehr bedauernden, nachdenklichen Lächeln. Ich wünschte ihr noch einen schönen Tag, sie tat es mir gleich und unsere Wege trennten sich.
Wie nett!
Kennt Ihr auch so nette Begegnungen?
Denn sie kamen mir gerade in der Stadt entgegen und schon von weitem dachte ich bei mir, 'ach wie schade, dass die mich nich mehr mit ihren Wachtürmchen bedrängen, denn ich wirke wahrscheinlich schon aus der Entfernung zu selbstbewusst unbekehrbar...'.
Doch weit gefehlt!
Kurz bevor ich an ihnen vorüberzog, trabten beide ausgesprochen flink und zielsicher auf mich zu und begannen sehr unvermittelt ein Gespräch über meine zu rettende Zukunft.
Ungeduldig, wie ich schon mal bin (auch da gäbe es einiges zu retten, aber da kümmert sich keine drum
), aber auch freudig ob des bizarren Sozialkontaktes irgendwie, unterbrach ich die Dame, und sagte ihr, ich sei homosexuell und ob ihre Religion dann wohl die richtige für mich wäre.Sie stockte nur kurz, um dann eifriger zu versichern, dass das gerade dann genau das Richtige ist. Sie blätterte in einem Heftchen auf eine Seite, die die Überschrift "Dem Bösen widerstehen" trug und begann, aus der Mitte vorzulesen. Ich hörte ihr einen Moment zu und verwies dann auf die Überschrift. Und fragte, ob das Ausleben der Homosexualität wohl vielleicht das Böse sei? "Ja", bestätigte sie eifrig nickend. Dann, so erwiderte ich bedauernd, könne ihre Religion doch nicht die richtige für mich sein, denn ich täte es einfach zu gerne. Sie stockte wieder kurz und bedachte mich mit einem sehr bedauernden, nachdenklichen Lächeln. Ich wünschte ihr noch einen schönen Tag, sie tat es mir gleich und unsere Wege trennten sich.
Wie nett!
Kennt Ihr auch so nette Begegnungen?